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Neuer PC-Saal verbessert die Lehre

Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie konnte Spende über 100 000 Mark einwerben

PC-Saal
Modernes Praktikum im Fachbereich Pharmazie: Neu geschaffener PC-Saal mit 14 Rechnern.
Foto: Graßmann
Schon der Probebetrieb im BIC löste bei den beteiligten Studierenden Begeisterung aus. "Biopharmaceutical Information Centre" heißt der neue PC-Saal im Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie der Philipps-Universität, der zu Beginn dieses Wintersemesters offiziell eröffnet wird. Hier findet künftig ein Teil des Praktikums Arzneiformenlehre II statt, in dem sich die Studierenden des 7. Semesters die neuesten Erkenntnisse über Biopharmazie, Pharmakokinetik, arzneimittelkonforme Herstellung (GMP – Good Manufacturing Practices), pharmazeutisches Rechnen, steriles Arbeiten und Augenkrankheiten computergestützt aneignen können. Mittels Literaturrecherchen via Internet und der Nutzung elektronischer Datenbanken werden die Studierenden angeleitet, sich beispielsweise für die Beratungsfunktion des Apothekers aktuelle Informationen über Wirkungen und Nebenwirkungen von Arzneimitteln zu erarbeiten. Selbst Betriebsabläufe einer modernen Apotheke können am PC simuliert werden, wie die wissenschaftlichen Mitarbeiter Klaus Kunath und Matthias Wittmar erläuterten. Ein solcher PC-Saal für die studentische Ausbildung im Bereich Pharmazie ist bundesweit bisher einmalig und bedeutet für Marburg eine deutliche Bereicherung der Lehre.

14 PC-Arbeitsplätze – jeder Platz wird von zwei Studierenden genutzt – stehen als eigenes Netzwerk zur Verfügung. Die gesamte Einrichtung im Wert von 100 000 Mark wurde dem Institut von dem Hanauer Unternehmen Phönix Pharmahandel AG & Co. und deren Tochterfirma ADG (Apotheken Dienstleistungsgesellschaft mbH) gespendet. Die Spende geht auf die besondere Initiative von Dr. Klaus-Dieter Bremecker und Professor Thomas Kissel zurück, die sich durch die Rechner eine entscheidende Förderung des selbstständigen studentischen Arbeitens versprechen. Udo Major und Richard Rösner, Geschäftsführer der beiden Spenderfirmen, haben dankenswerterweise ein regelmäßiges Update und die Übernahme der Wartung für die nächsten fünf Jahre zugesagt.

kw

Zuletzt aktualisiert: 14.12.2007 · trautmas

 
 
 
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