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Forschung am Institut für Philosophie

Die Marburger Philosophie versteht sich als "Philosophie der Aufklärung“ . Die Arbeit am Institut zielt darauf, dieses Verständnis mit Blick auf die aktuelle philosophischen Diskussion in Wissenschaft und Praxis in drei Arbeitsschwerpunkten systematisch fortzuentwickeln.


Arbeitsschwerpunkt 1: Theoretische Philosophie

Im Mittelpunkt der theoretischen Philosophie steht die Sprachphilosophie. Fragestellungen aus dem Bereich der analytischen Philosophie werden in diesem Zusammenhang ebenso verfolgt wie Ansätze aus Hermeneutik und Phänomenologie. Mit den Mitteln der Sprachkritik geht es im Kern um eine Aufklärung der Reichweite und Grenzen moderner Wissenschaften.


Kernbereiche:

  • Sprachphilosophie
  • philosophische Anthropologie
  • Kultur- und Wissenschaftsphilosophie
 

Arbeitsschwerpunkt 2: Praktische Philosophie

Die Aufklärung von Grundlagen der praktischen Philosophie auf Basis des „Kantischen Konstruktivismus“ steht hier im Zentrum. In der Auseinandersetzung mit Themen der praktischen Philosophie (wie z.B. Autonomie und Selbstbestimmung, Wille und Handlung, praktische und personale Identität, Leben und Tod) wird u.a. ein reflexives und prozedurales Verständnis von angewandter Ethik entwickelt, dass die Aufgabe der Ethik nicht darin sieht, vorgegebene Entscheidungshilfen und allgemeine Handlungsanweisungen bereit zu stellen, sondern Verfahren und Kriterien für den Vollzug praktischer Reflexions- und Überlegungsprozesse zu erarbeiten.


Kernbereiche:

  • Philosophie Kants
  • Konzepte angewandter Ethik
 

Arbeitsschwerpunkt 3: Geschichte der Philosophie

Die Philosophie der Aufklärung nimmt in diesem Arbeitsbereich einen besonderen Stellenwert ein. Hier liegen die Wurzeln des Weltbildes und des humanen Selbstverständnisses, das für die Moderne identitätsstiftend ist. Leitend ist die Frage, welche Entwicklungen der Metaphysik (und der Meta­physik­kritik), der Religionsphilosophie (und der phi­­lo­so­phi­schen Re­li­gions­kritik), sowie der praktischen Philo­so­phie zur Über­windung bzw. Trans­formation der vor­mo­dernen Kul­tur und der vormoder­nen Philosophie geführt haben. Dazu be­darf es der edito­ri­schen Erschließung des lange ver­nach­lässigten Corpus einschlägiger Quellen, da­runter hand­schrift­lich überlieferter phi­lo­so­phischer Texte.

 

Über den folgenden Link gelangen Sie zur Forschungsseite des Instituts: http://www.uni-marburg.de/fb03/philosophie/forschung

Zuletzt aktualisiert: 24.01.2012 · Schindec

 
 
 
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