Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (FB 03)
 
  Startseite  
 

Forschung im Zentrum für Konfliktforschung

Die Forschungsaktivitäten des Zentrums für Konfliktforschung zeichnen sich durch ein hohes Maß an multi- und interdisziplinärer Kooperation aus. Insgesamt sind fünfzehn Fachbereiche am Zentrum vertreten.

Ein Schwerpunkt des Zentrums sind Konfliktdynamiken, die Motor oder Resultat sozialen Wandels sind. Sozialer Wandel ist einerseits häufig konfliktbeladen, weil es in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen immer Gewinner und Verlierer gibt. Darüber hinaus führt sozialer Wandel in der Regel zur Erosion geltender Normen und institutioneller Muster, die neue Konfliktlagen entstehen lassen.

Andererseits bedeutet die gewaltlose Austragung von Konflikten auch die Möglichkeit sozialen Wandels und damit die gesellschaftliche Institutionalisierung des Pluralismus von Meinungen, Werten oder Interessen. Zum Ausdruck kommt sozialer Wandel beispielsweise in den gegenwärtig verstärkt zu beobachtenden Prozessen des Bedeutungswandels des Nationalstaats, in gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen, in der Veränderung gemeinsam geteilter Werte und Identitäten, in der Aufarbeitung kollektiver Verbrechen oder im Wandel der Struktur des internationalen Systems.

 

Folgende Forschungsschwerpunkte haben sich am Zentrum etabliert: 

  • Theorien und Methoden der Friedens- und Konfliktforschung

verschiedene Ansätze sozialwissenschaftlicher Konflikttheorien, Evaluierung und Weiterentwicklung der Methoden der Konfliktanalyse, Methoden der Forschung in Krisengebieten
  •  Intergruppenkonflikte und Gewalt

strukturelle und individuelle Voraussetzungen, Mediatoren und Moderatoren von gewalttätigen Intergruppenprozessen

  •  Migrationsprozesse und Konfliktdynamiken

Ethnisierungs- und De-Ethnisierungsdynamiken im Zusammenhang mit  Einwanderungsminderheiten und religiöser Diaspora, Reaktionen der Mehrheitsgesellschaft

  •  Gewaltprävention und Mediation

Bedingungen und Möglichkeiten, Gewaltfreiheit in der Konfliktlösung

  •  Friedenskonsolidierung und Transitional Justice

(Wieder-)Herstellung von Gerechtigkeit nach der Beendigung gewaltsamer Konfliktaustragung, nachhaltiger Frieden in Postkonfliktgesellschaften

  •  Entwicklungszusammenarbeit und Frieden

positive und negative Auswirkungen von Entwicklungszusammenarbeit

  •  Zivilgesellschaft in Konflikten  

Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure in ethno-politischen Konflikten, Bedeutung von INGOs für Verbreitung globaler Normen und in Prozessen der internationalen, politischen Entscheidungsfindung

  •  Internationalisierte Konflikte

interdisziplinär angelegter Forschungskreis untersucht Kriegsfolge Jugoslawien/Kosovo - Afghanistan – Irak.

 

Die Forschungsseite des Zentrums für Konfliktforschung erreichen Sie unter folgendem Link: http://www.uni-marburg.de/konfliktforschung/forschung

 

Zuletzt aktualisiert: 18.10.2011 · Schindec

 
 
 
Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie, Wilhelm-Röpke-Straße 6B, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-24726, Fax +49 6421/28-25467, E-Mail: ina.drescherbonny@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/fb03/forschung/forschungsprofilfb/zfk

Impressum | Datenschutz