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Der neue Studiengang "Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft" ermöglicht es bundesweit derzeit einzigartig, die drei Fächer Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft und Kultur- und Sozialanthropologie in einem gemeinsamen Verbund als einen Bachelorstudiengang mit drei Schwerpunkten zu studieren.

Das Studium ist empirisch ausgerichtet und befasst sich mit den Formen alltäglicher Lebensgestaltung und mit populären Kulturphänomenen in europäischen und außereuropäischen, gegenwärtigen und historischen Kontexten. Die Studierenden erwerben Kenntnisse auf dem Gebiet kultureller, ethnischer und religiöser Phänomene und Problemlagen, Kenntnisse, die sie für die praktische Kulturarbeit qualifizieren sollen.

Der Studiengang kann nur zum Wintersemester begonnen werden. Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt.

Bewerbungsschluss ist der 15.07. (siehe Infomationen zur Bewerbung für diesen Studiengang).
 

Aktuelle Informationen

Nachholklausur

Alle vier TeilnehmerInnen der Nachholklausur haben bestanden.


Ergebnisse der Klausur der Einführungsvorlesung.

Die Nachholklausur findet am 4.4.2012 von 10-12 Uhr im Raum 112 in der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft statt.
 

Neue Anmeldung im Nebenfach Erziehungswissenschaft

Das Institut für Erziehungswissenschaft führt im nächsten SoSe 2012 für die Proseminare und Seminare das Online-Einwahlverfahren im HIS-LSF ein.
Dies betrifft auch die Nebenfachstudierenden. Informationen dazu finden Sie hier: http://www.uni-marburg.de/fb21/studium/studiengaenge/ba-erbi/lehrveranstaltungen/einwahlverfahren

BA-Anmeldung

Terminplan für die Bachelorarbeit im Modul: Abschlussprojekt des B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft

 

An alle Studierenden im Hauptfach BA Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft der neuen StPO (ab WS 10/11) und MA Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft

Bevor Sie Modulprüfungsbescheinigungen abgeben, an Ihre Hausarbeiten anhängen oder Ihren Thesenpapieren bei mündlichen Vorträgen beifügen, beachten Sie bitte folgendes:

Auf den Modulprüfungsbescheinigungen    M U S S    angegeben sein, ob Sie eine mündliche Präsentation   O D E R     eine Form der schriftlichen Prüfungsleistung (kleine schriftliche konzeptionelle Eigenarbeit, schriftliche Dokumentation selbständigen forschenden Lernens etc.) erbracht haben.

B I T T E   U N T E R S T R E I C H E N  S I E   Z U T R E F F E N D E S  U N B E D I N G T!

Vielen Dank!



Neue Regelung der Modulbescheinigungen und Modulteilprüfungsbescheinigungen

 

Modulbescheinigungen können an festgesetzten Terminen in den Sekretariaten abgeholt werden. Die Liste ist nach Fächern und Lehrenden geordnet.


Modulbescheinigungen für Exportstudierende (alte Studienordnung)

 

Exportstudierende (alte Studienordnung) können nach Abschluss ihres Moduls, ihre besuchten Lehrveranstaltungen und Leistungen hier eingeben und dann die Ausstellung einer Modulbescheinigung beantragen.


Abgabefrist

Die Abgabefrist von Hausarbeiten für das WS 2011/12 ist der 15. März 2012.


Hinweis zu Plagiat und Täuschungsversuchen

Ein Plagiat ist die widerrechtliche Übernahme und Verbreitung von fremden Texten jeglicher Art und Form ohne Kennzeichnung der Quelle. Eine Hausarbeit komplett oder partiell zu kopieren, aber auch Textpassagen zu paraphrasieren sowie Argumente und Fakten zu übernehmen, ohne die Quellen im Einzelnen anzugeben, stellt ein solches Plagiat dar (s. Prüfungsausschüsse zum Umgang mit Plagiaten, PDF 45 KB und Erklärung, PDF 10 KB).

Aktuelles aus den Prüfungsausschüssen

Die Prüfungsausschüsse für B.A.- und M.A.-Studiengänge am Fachbereich 03 werden in Zukunft Beschlüsse, die für alle Studierenden und Lehrenden von Bedeutung sind, im Intranet der Universität veröffentlichen (s. hier). Damit soll gewährleistet sein, dass Regelungen, die die Prüfungsausschüsse beschließen, allgemein bekannt sind.
 

Studienberatung

 
Antje van Elsbergen
Antje van Elsbergen

Bachelor Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaften

Dr. Antje van Elsbergen

Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft
Biegenstr. 9, Raum 118
Tel. 06421 28-23783
E-Mail

Sprechstunde im SS 2012:

montags von 13.00 - 15.00 Uhr

dienstags von 15.00 - 17.00 Uhr 

 

Studentische Studienberatung

Raum 117

donnerstags von 13.00 - 15.00 Uhr

stud.beratung.kultur@googlemail.com


Praktikumsberatung:


Julia Wackerbarth M.A.

Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft
Biegenstraße 9, Raum 117
Tel. 06421 28-26512
E-Mail: Julia.Wackerbarth@staff.uni-marburg.de


Sprechstunde im SS 2012:

dienstags von 9.30 - 10.30 Uhr und nach Vereinbarung

Am 5.6. fällt die Sprechstunde aus!

 

 

 

Bacherlor Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft in Marburg

(Module beziehen sich auf die neue Studienordnung (ab WS 10/11)

Dieser Text basiert auf den Studieninformation Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft Bachelor of Arts (PDF, 195 KB) der alten Studienordnung. Er wurde entsprechend der neuen Studienordnung geändert.

Der neue Studiengang "Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft" ermöglicht es bundesweit derzeit einzigartig, die drei Fächer Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft und Kultur- und Sozialanthropologie in einem gemeinsamen Verbund als einen Bachelorstudiengang mit drei Schwerpunkten zu studieren. Der Studiengang vermittelt wissenschaftliche Grundkenntnisse im kultur- und religionswissenschaftlichen Bereich und ermöglicht zudem eine berufliche Anwendung dieser Kenntnisse in einem breiten Feld.

Das Studium ist empirisch ausgerichtet und befasst sich mit den Formen alltäglicher Lebensgestaltung und mit populären Kulturphänomenen in europäischen und außereuropäischen, gegenwärtigen und historischen Kontexten. Die Studierenden erwerben Kenntnisse auf dem Gebiet kultureller, ethnischer und religiöser Phänomene und Problemlagen sowie Kenntnisse, die sie für die praktische Kulturarbeit qualifizieren sollen.

Der Studiengang ist transdisziplinär angelegt, berücksichtigt aber auch spezifische disziplinäre Kompetenzen, indem den Studierenden die drei Studienschwerpunkte (Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft und Kultur- und Sozialanthropologie) zur Wahl stehen. Für den Bachelorstudiengang waren im Wintersemester 2007/08 69 Studierende im ersten Semester, insgesamt 157 Studierende eingeschrieben.

Art des Studiums

"Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft" wird am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie (FB 03) der Philipps-Universität Marburg als grundständiger Studiengang angeboten. Der Abschluss ist Bachelor of Arts (B.A.) "Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft" mit einer Dokumentation der Studienaktivitäten in einem der drei Schwerpunkte Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft. Die Regelstudienzeit beträgt 3 Jahre/6 Semester. Der Studiengang ist akkreditiert.

Mit dem Abschluss des Bachelorstudiengangs kann der/die Studierende die Aufnahme in den dem gewählten Schwerpunkt entsprechenden Masterstudiengang (Master Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Master Religionswissenschaft oder Master Kultur- und Sozialanthropologie) anstreben. Danach kann die Promotion folgen.

Erfolgreiche AbsolventInnen des Bachelorstudiengangs können sich auch für Masterangebote anderer Universitäten im In- und Ausland bewerben. Hier ist es sehr wichtig, die nationalen und internationalen Entwicklungen an den Universitäten zu verfolgen, denn es wird zukünftig mit einem noch sehr viel breiteren Angebot interdisziplinärer Studiengänge zu rechnen sein. Durch den empirischen Akzent des Bachelorstudiengangs kann in Marburg z.B. auch der Masterstudiengang Friedens- und Konfliktforschung angeschlossen werden.

Die Zulassung zu einem Masterstudiengang kann neben dem erfolgreichen Abschluss eines Bachelorstudiums durch weitere Zugangsvoraussetzungen geregelt sein, die Sie aus den Internet-Informationsseiten der Philipps-Universität zum jeweiligen Masterstudiengang ersehen können (s. Informationsseiten der Philipps-Universität zum B.A. und M.A.).

Inhalte, Ziele und Schwerpunkte

Der Studiengang "Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft" verfolgt zum einen das Ziel, wissenschaftliche Grundkenntnisse im kultur- und religionswissenschaftlichen Bereich zu vermitteln. Im Studienverlauf spezialisieren sich die Studierenden auf einen der drei Schwerpunkte Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft,  Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft. Zum anderen soll der Bachelorstudiengang eine berufliche Anwendung dieser Kenntnisse in einem breiten Feld ermöglichen.

Dabei werden Qualifikationen von dreierlei Art vermittelt:

  1. allgemeine wissenschaftliche,
  2. spezifische fachwissenschaftliche Qualifikationen, sowie
  3. praxis- und berufsrelevante Kompetenzen.

Diese Kompetenzen werden in den Modulen bzw. in den verschiedenen Lehr- und Lernformen in unterschiedlicher Gewichtung vermittelt.

  1. Zu den allgemeinen wissenschaftlichen Qualifikationen, die in allen Fachmodulen vermittelt werden, zählen: wissenschaftliche Analysefähigkeit; Kompetenz, gesellschaftsrelevante Fragestellungen aufzuwerfen und zu bearbeiten; selbständige Informations- und Wissenserschließung, wobei auf Eigenständigkeit und Selbststudium größter Wert gelegt wird.
  2. Zu den spezifischen fachwissenschaftlichen Qualifikationen zählen (neben dem im Studium erworbenen fachlichen Wissen): Kenntnisse theoretischer Konzepte im Bereich der Kultur- und Religionswissenschaft; Anwendung empirischer Methoden und hermeneutischer Interpretationsverfahren, um den Brückenschlag zwischen empirischer Forschungspraxis und theoretischer Reflexion einzuüben.
    Im Vordergrund stehen dabei insbesondere die Fähigkeiten, sich exemplarisches Wissen über Kulturen und Religionen anzueignen, kulturelle Selbstverständlichkeiten, eigene Positionen und Alltagswahrnehmungen zu hinterfragen und kulturelle, ethnische und religiöse Stereotypen kritisch zu reflektieren.
  3. Neben der Vermittlung allgemeiner wissenschaftlicher und spezifischer fachwissenschaftlicher Qualifikationen vermittelt der Studiengang praxisrelevante Kompetenzen, die auch außeruniversitär immer stärker nachgefragt werden. Dazu zählen: soziale Kompetenz und Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit; Evaluations- und Kritikfähigkeit; mündliche und schriftliche Präsentationstechniken; wissenschaftliches und essayistisches Schreiben; und Interkulturelle Kompetenz: Einlassen auf und Verarbeiten von Fremderfahrungen; Sensibilität im Umgang mit fremden Lebenswelten / anderen Kulturen und Religionen

Aufbau und Wahlmöglichkeiten

Die Studieninhalte werden in zehn Lehreinheiten (s. Modulen) und Profilmodulen vermittelt. Die Profilmodule werden extern (d.h. in anderen Fächern) absolviert, dazu kommt ein 8-wöchiges Praktikum in der Regel nach dem 2. Studienjahr. Ein Modul erstreckt sich über ein bis zwei Semester und besteht meist aus zwei Veranstaltungen, wie Seminare und Vorlesungen (Ausnahme: Vertiefungsmodul, Praxismodul, Abschlussmodul). Ein Modul wird in der Regel mit einer benoteten Abschlussprüfung (Referat/Hausarbeit) beendet. Im 5. oder 6. Semester verfassen die Studierenden eine 30-40seitige schriftliche Abschlussarbeit, die Bachelor-Arbeit. Im Bachelorstudiengang müssen insgesamt mind. 180 Leistungspunkte (LP) erbracht werden.

Studienverlauf

Exemplarisch. So könnte die Verteilung der Leistungspunkte auf die einzelnen Studienjahre aussehen. Die meisten Module haben keine Teilnahmevoraussetzungen, so können die Studierenden den Studienbeginn der Module frei wählen. Bitte dazu die Modulbeschreibungen beachten. Siehe auch hier oder Studienordnung. Basis- und Wahlpflichtmodule = 12 LP pro abgeschlossenem Modul.

1. Studienjahr

Einführung in den Studiengang: Methoden, Interpretationsverfahren und theoretische Konzepte der drei Fächer Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft und Kultur- und Sozialanthropologie; Erwerb von Grundkompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten; Einführung in das Analysieren und Deuten kultureller und religiöser Phänomene anhand exemplarischer Themenfelder.

Module

  • Einführungsmodul: Einführung in die und Methoden der vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft (12 LP)
  • Einführungsmodul:Kultur- und Relitionstheorien und Hermeneutik (12 LP)
  • Basismodule: Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft (24 LP)
  • Profilmodule (12 LP)

2. Studienjahr

Erweiterung sachlicher und theoretischer Kenntnisse; Schärfung methodischer Kompetenzen, insbesondere im Rahmen eines praxis- und produktorientierten Lehrforschungsprojektes ("Forschendes Lernen"); Schwerpunktbildung in zwei der drei Fächer Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft oder Völkerkunde.

Module

  • Vertiefungsmodul „Gesellschaft, Kultur und Religion“ (24 LP)
  • Basismodule: Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft (12 LP)
  • Wahlpflichtmodule: Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft (12 LP)
  • Profilmodule (24 LP)

3. Studienjahr

Schwerpunktsetzung in einem der drei Fächer und Erwerb fachspezifischen Wissens; Anfertigung der schriftlichen Abschlussarbeit in dem gewählten fachlichen Schwerpunkt: Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft .

Module

  • Modul: Berufsbezogene Zusatzqualifikation (12 LP)
  • Profilmodule (12 LP)
  • Wahlpflichtmodul: Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft (24 LP)
  • Prüfungsmodul: Bachelorarbeit (12 LP)

Berufsfelder

Der Studiengang bereitet nicht auf eine festumrissene berufliche Tätigkeit vor, sondern bietet eine breite vergleichende kultur- und religionswissenschaftliche Ausbildung an. Ausbildungsadäquate Tätigkeiten sind in folgenden Berufsfeldern möglich: Öffentliche und private Kultureinrichtungen, Wissenschaft (Universität, Forschungseinrichtungen), Medien (inkl. Verlage), Erwachsenenbildung, internationale Institutionen und Organisationen, Kongress- und Ausstellungswesen, Beratungs- und Sachverständigeneinrichtungen des Staates und anderer öffentlicher Träger.

Studienzulassung und Bewerbung

Der Studienbeginn ist nur zu einem Wintersemester möglich. Eine Zulassungsbeschränkung (NC) besteht für diesen Studiengang nicht. Die Bewerbung ist bis zum 15.07. für das folgende Wintersemester erforderlich. Später eingehende Bewerbungen können berücksichtigt werden, wenn Studienplätze frei sind und der Verfahrensablauf dies zulässt.

Sie bewerben sich bei unserer Hochschule entweder im Online-Verfahren oder mit Hilfe des PDF-Zulassungsantrages, den Sie sich ausdrucken können. Zu Ihrer Bewerbung sind fristgerecht weitere persönliche Unterlagen einzusenden (s. Bewerbung um einen Studienplatz).

Für Studieninteressenten ohne deutsche Hochschulzugangsberechtigung gelten für die Bewerbung besondere Regelungen (s. Informationen für Bewerber/innen aus dem Ausland).

Voraussetzungen, fachspezifische Anforderungen

Zum Bachelorstudium ist berechtigt, wer die Allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife, die Meisterprüfung oder eine ihr gleichgestellte berufliche Qualifikation oder einen der Hochschulreife mindestens gleichwertigen ausländischen Sekundarabschluss nachweist.

Vor der Zulassung nachzuweisen sind Kenntnisse zweier Fremdsprachen auf Niveau B1 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen des Europarats". Werden Kenntnisse des Lateinischen oder des Altgriechischen geltend gemacht, müssen diese auf dem Niveau des Latinums bzw. des Graecums durch Abiturzeugnis oder anderweitig nachgewiesen werden.

Vergleichen Sie für nähere Informationen zu den Sprachvoraussetzungen bitte auch die Internetseite über die Zulassungsbedingungen für diesen Studiengang (s. Sprachvoraussetzungen).

Anrechnung von Studienleistungen

Studien- und Prüfungsleistungen sowie Studienzeiten, die an anderen Hochschulen in Deutschland oder in anderen Staaten des mit der Gemeinsamen Erklärung der Europäischen Bildungsminister vom 19. Juni 1999 in Bologna vereinbarten Europäischen Hochschulraums erbracht wurden, sowie Studien- und Prüfungsleistungen und Studienzeiten, die in Bachelorstudiengängen an Fachhochschulen erbracht wurden, werden nach dem European Credit Transfer System (ECTS) angerechnet. Ansprechpartner ist die Fachstudienberatung.

 

Modulbeschreibungen (neue Studienordnung ab WS 2010/11)

Die folgenden Modulbeschreibungen basieren auf den Angaben in der Studien- und Prüfungsordnung (PDF, 274 KB) des Studiengangs Bachelor Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft.


Einführungsmodul "Einführung in die und Methoden der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft" (12 LP, Pflichtmodul)

Inhalt und Qualifikationsziel: Einblick in die Spezifik von Geistes- und Sozialwissenschaften und erste Orientierung in der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft. Erste Einblicke in das Verstehen kultureller und religiöser Prozesse durch Einarbeitung in das wissenschaftliche Arbeiten und theoretische Ansätze der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft und der drei Teilgebiete (Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie, Religionswissenschaft): Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten wie den Umgang mit Literatur; Informationsbeschaffung über verschiedene Medien, Referate, Thesenpapiere usw. (Bibliotheksrecherche, wiss. Schreiben etc.); Verfassen erster kultur- und religionswissenschaftlicher Texte; selbständiges Arbeiten und Teamarbeit (z.B. Literaturrecherchen).
Die Einführungsvorlesung besteht zu je 1/3 aus Beiträgen aus jedem der drei Schwerpunkte (Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie und Religionswissenschaft) und der Präsentation exemplarischer Themenfelder.

Einführungsmodul "Kultur- und Religionstheorien und Hermeneutik" (12 LP, Pflichtmodul)

Inhalt und Qualifikationsziel: Es werden Grundkenntnisse in den Bereichen Hermeneutik und Kultur- und Religionstheorie vermittelt. Das heißt einerseits die Fähigkeit, Texte, Verhaltensweisen, Kulturmuster und religiöse Phänomene zu verstehen und zu deuten. Dazu gehört insbesondere die Frage des Fremdverstehens und der Repräsentation anderer Kulturen und Religionen in wissenschaftlichen Texten. Das heißt andererseits die Fähigkeit, kulturelle und religiöse Prozesse und Zusammenhänge mit Hilfe von Theorien kritisch zu analysieren.

Die Studierenden erhalten einen ersten Überblick über zentrale Arbeitsweisen und gedankliche Perspektiven, die für die drei Fachgebiete relevant sind. Zugleich werden Basiskompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt: Umgang mit Literatur, Informationsbeschaffung, Verfassen wissenschaftlicher Texte, Thesen und Referate, selbstständiges Arbeiten und Teamarbeit.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Vorlesung, Tutorium, Proseminare mit Referaten; Bibliotheksrecherche (unter Anleitung und selbständig).
Voraussetzung für die Teilnahme: Zulassung zum B.A.-Studiengang
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: Bestandene Modulprüfung (Schriftliche Reproduktion erlernten Wissens) in beiden Einführungsmodulen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Vorlesung und Tutorium jährlich im Wintersemester; Proseminare jedes Semester.
Arbeitsaufwand der Einführungsmodule: Vorlesung, Tutorium, 3 Seminare, Vor-und Nachbereitungen, sowie zwei Modulprüfungen: 720 Zeitstunden.
Dauer jedes Moduls: 1-2 Semester


Basismodul "Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft" (12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Im Basismodul wird ein Überblick über die und eine exemplarische Orientierung in den Themenfeldern der Europäischen Ethnologie / Kulturwissenschaft gegeben. Dabei werden Einblicke in die fachspezifischen Arbeitsweisen der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft gewährt. Es findet eine Einführung in das Verstehen und Analysieren kultureller Phänomene im Spannungsfeld von Eigenem und Fremdem statt. Es wird Verständnis für die Umsetzbarkeit theoretischer und methodischer Vorgaben bei der Analyse von alltäglichen Kulturphänomenen entwickelt. Dabei wird stets in historischer wie gegenwartsbezogener Perspektive gearbeitet.
Erworben werden soll die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten kulturwissenschaftlicher Themen unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze. Die erworbenen Kenntnisse werden in erstes wissenschaftliches Schreiben umgesetzt.

Basismodul "Kultur- und Sozialanthropologie" (12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Im Basismodul wird ein Überblick und eine exemplarische Orientierung in den Themenfeldern der Kultur- und Sozialanthropologie gegeben. Dabei werden Einblicke in die fachspezifischen Arbeitsweisen der Kultur- und Sozialanthropologie gewährt. Es findet eine Einführung in das Verstehen und Analysieren kultureller Phänomene im Spannungsfeld von Eigenem und Fremdem, Lokalem und Globalem statt. Es wird Verständnis für die Umsetzbarkeit theoretischer und methodischer Vorgaben bei der Analyse soziokultureller Phänomene und Transformationsprozesse entwickelt. Erworben werden soll die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten kultur- und sozialanthropologischer Themen unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze. Die erworbenen Kenntnisse werden in erstes wissenschaftliches Schreiben umgesetzt.

Basismodul "Religionswissenschaft" (12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Neben der Vermittlung eines ersten Verständnisses theoretischer und methodologischer Ansätze, sollen Verständnis für die geschichtliche Entwicklung und Einblick in gegenwärtige Repräsentanz von Religionen („Religionen in Bewegung“) geweckt werden. Die Studierenden sollen Kenntnisse grundlegender wissenschaftlicher Positionen erwerben, die für die Erforschung von Religionen relevant sind. Hieraus soll sich Einsicht in fachspezifische Arbeitsweisen der Religionswissenschaft ergeben.
Die Studierenden sollen das Selbstverständnis und die Arbeitsweisen des Fachs Religionswissenschaft durch Textarbeit und Diskussion kennen lernen und sie sollen einen Einblick und Überblick in religiöse Entwicklungen und gegenwärtige Transformationsprozesse erhalten, indem sie sich exemplarisch mit religiösen Traditionen und Gruppierungen, neuen religiöse Bewegungen, individuellen Religionsstilen, Texten von religionsgeschichtlicher Bedeutung und verwandten Themen beschäftigen.
Das kritische Prüfen von Analysen und Interpretationen religiöser Phänomene sowie die religionswissenschaftliche Argumentation soll eingeübt werden, ebenso wie das Umsetzen des erworbenen Wissens in wissenschaftliches Schreiben.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: eigenständige Lektüre der Literatur, Seminare mit Gruppendiskussionen, eigenständige Recherche und Präsentation ausgewählter Texte und Themen, Hausarbeit, Exkursion
Voraussetzungen für die Teilnahme: Zulassung zum B.A.-Studiengang
Verwendbarkeit des Moduls:
dem exemplarischen Charakter der inhaltlichen Vermittlung in zentrale Themenfelder des jeweiligen Fachs entsprechend kann das Modul sinnvoll in anderen Studiengängen eingesetzt werden.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten pro Modul: Bestandene Modulprüfungen. Modulprüfungen sind: Kleine schriftliche konzeptionelle Eigenarbeit, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema bearbeitet. Alternativ dazu kann die Modulprüfung in einer mündlichen Präsentation innerhalb eines Seminars bestehen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Jährlich Wintersemester-Sommersemester.
Arbeitsaufwand pro Modul: 360 Zeitstunden
Dauer des Moduls:1 Jahr (1. Studienjahr).


Profilmodule müssen im Umfang von 36 LP studiert werden.

Siehe auch hier.


Vertiefungsmodul: "Gesellschaft, Kultur und Religion" (12 LP, Pflichtmodul)

Inhalt und Qualifikationsziel: Die Studierenden arbeiten in zwei Semestern nach dem Konzept des forschenden Lernens an einem gemeinsamen Forschungsprojekt, das mit einem der Öffentlichkeit zugänglichen Ergebnis (Ausstellung, Feldstudie, Buch/Katalog, Film, Radiosendung, Internetseite o.ä.) abschließt. Die Inhalte orientieren sich an den üblichen Forschungsfeldern der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie und Religionswissenschaft.
Eingeübt und erprobt werden folgende Qualifikationen:

  • Anwenden empirischer Methoden in einem konkreten Forschungsfeld (Feldforschung, Bild- und Medienanalyse, Archiv- und Quellenarbeit usw.)
  • selbstständiges Erarbeiten einer Forschungsfrage, eines Forschungsdesigns, Planung und Durchführung der Forschung, Erwerb konzeptueller Fähigkeiten
  • hermeneutische Interpretation empirischen Materials und theoretische Reflexion von Forschungsergebnissen
  • ergebnisorientiertes und termingerechtes Arbeiten
  • Erwerb von konzeptionellen und sozialen Kompetenzen, Einbringen individueller Fähigkeiten in ein Gemeinschaftsprojekt, Einüben von Konflikt- und Problemlösungsfähigkeiten
  • Erwerb von berufspraktischen Fähigkeiten bei der öffentlichkeitswirksamen Präsentation der Forschungsergebnisse (Einwerbung von Drittmitteln, Finanzplanung und -verwaltung, Veranstaltungsorganisation, Werbung usw.)
  • Einblicke in relevante Berufsfelder und spätere Berufspraxis, Kontakte mit außeruniversitären Einrichtungen, Kontakt und Auseinandersetzung mit der interessierten Öffentlichkeit.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: zweisemestriges Seminar mit Kompaktphasen, Feldforschungsexkursionen, selbstständigem Arbeiten in Kleingruppen am Projekt, öffentlicher Präsentation von Projektergebnissen. Teilnahme am zweisemestrigen Projekt mit der Erstellung einer Forschungsdokumentation und Studienleistungen in form der Mitarbeit an einem spezifischen Projekt (Film, Publikation, Ausstellung o.ä.).
Voraussetzungen für die Teilnahme: mindestens erfolgreicher Abschluss des Einführungsmoduls "Einführung und Methoden"
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: Schriftliche Dokumentation selbständigen forschenden Arbeitens über 15-30 Seiten, wobei Gruppendokumentationen möglich sind, wenn die individuellen Anteile kenntlich gemacht wurden und 10 Seiten überschreiten.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots:  Jährlich
Arbeitsaufwand: zwei Veranstaltungen mit 4 SWS incl. Vor- und Nachbereitung 240h, empfohlene Studienleistungen (Projektumsetzung) 300h, Erstellung der schriftlichen Dokumentation 180h.
Dauer des Moduls:
1 Jahr (2. Studienjahr)


Modul "Berufsfeldbezogene Qualifikation" (12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Erwerb von praktischen Kenntnissen und erste Einblicke in ein späteres Berufsfeld als Orientierungshilfe. Es soll innerhalb des Praktikums erlernt werden, Schlüsselqualifikationen zu identifizieren, einzuschätzen und in der Praxis anzuwenden.

Erwerb von beruflichen Kenntnissen durch Kennenlernen verschiedener Arbeitsprozesse in einer Einrichtung mit abschließender Evaluation.
Selbstständige Suche nach und Kontaktaufnahme mit einer Einrichtung. In Frage kommen Tätigkeiten bei der Religions- und Kulturvermittlung im Ausstellungs-, Medien-, Archiv- und Museumsbereich oder Kulturzentren, Tourismus- oder Kongressorganisationen, Beratungsstellen für interkulturelle Belange, Verlage, Medienvertretungen für Print- und Online-Journalismus sowie der Bereich der Erwachsenenbildung, der Arbeit in öffentlichen Institutionen, NGOs und internationalen Organisationen im Bereich der Kultur-, Integrations- und Migrationsarbeit, aber auch der Menschenrechte.
Innerhalb des Praktikums sollen Kenntnisse in Bereichen wie Kulturmanagement, Beratungen in interkulturellen und religiösen Belangen, aber auch Präsentationstechniken und professionelles Verfassen, Aufbereiten und Gestalten von Texten erworben werden.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen. Arbeiten innerhalb einer Kultureinrichtung: Von der jeweiligen Institution abhängiges Arbeiten, das eine spätere berufliche Orientierung erleichtern soll. Es wird angeraten, dass die Studierenden möglichst viele Stationen der verschiedenen Arbeitsbereiche durchlaufen, um heterogene Erfahrungen sammeln zu können und somit verschiedene Arbeitsprozesse kennenzulernen.
Voraussetzungen für die Teilnahme: In der Regel Einführungsmodul "Allgemeine Kulturwissenschaft" und Basismodul "Gesellschaft, Kultur und Religion".
Verwendbarkeit des Moduls: BA Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: Praktikum (8 Wochen), Praktikumsbericht (15 Seiten) oder Workshopteilnahme und Präsentation.
Noten: Der Praktikumsbericht oder die Teilnahme am Workshop wird mit "bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet; diese Bewertung geht nicht in die Bildung der Gesamtnote ein.
Arbeitsaufwand: ca. 360 Zeitstunden
Dauer des Moduls: 8 Wochen


3 Wahlpflichtmodule "Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft" (je 12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Grundlagen der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft; Kritisches Verständnis der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft; Erwerb der Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten eines kulturwissenschaftlichen Themas unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze und Themen; Vorstellung und Diskussion ausgewählter Ansätze und Themen (Pflichtlektüre je nach Entwicklung des Standes der Wissenschaft und neuer Publikationen) der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft; Reflexion des kulturellen Prozesses im Spannungsfeld von Tradition und Wandel. Beschäftigung mit exemplarischen "dichten Beschreibungen".

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Seminare mit Gruppendiskussionen, Vorlesung, eigenständiger Recherche und Präsentation ausgewählter Texte, Lektüre
Voraussetzungen für die Teilnahme: keine
Verwendbarkeit des Moduls:  dem exemplarischen Charakter der inhaltlichen Vermittlung in zentrale Themenfelder des jeweiligen Fachs entsprechend kann das Modul sinnvoll in anderen Studiengängen eingesetzt werden.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten für ein Modul ist die Modulprüfung: Schriftliche Dokumentation selbständigen forschenden Arbeitens über 15 Seiten, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema bearbeitet. Alternativ dazu kann die Modulprüfung in einer mündlichen Präsentation innerhalb eines Seminars bestehen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Jedes Semester.
Arbeitsaufwand: zwei Lehrveranstaltungen und 360 Zeitstunden pro Modul
Dauer eines Moduls: 1 Semester

3 Wahlpflichtmodule "Religionswissenschaft" (je 12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Grundlagen der Religionswissenschaft; Kritisches Verständnis der Religionswissenschaft anhand ausgewählter Ansätze und Themen; Erwerb der Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten eines religionswissenschaftlichen Themas unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze; Vorstellung und Diskussion wichtiger Themen und Ansätze der Religionswissenschaft (Pflichtlektüre je nach Entwicklung des Standes der Wissenschaft und neuer Publikationen): problemorientierte wissenschaftsgeschichtliche Begriffsentfaltung.
Es werden u.a. vorgestellt: aktuelle theoretische Ansätze der Religionswissenschaft; je zwei vergleichende Sachthemen im Bereich Religion in der modernen Welt (bspw. Entzauberung und Wiederverzauberung, Religion und Gewalt, Religion und Politik, "unsichtbare" Religion, Pluralismus von Religionen, Diaspora); je zwei Religionen (bspw. Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, Christentum)

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Seminare mit Gruppendiskussionen, Vorlesung, eigenständiger Recherche und Präsentation ausgewählter Texte, Lektüre
Voraussetzungen für die Teilnahme: Aufbaumodul "Gesellschaft, Kultur und Religion"
Verwendbarkeit des Moduls:  dem exemplarischen Charakter der inhaltlichen Vermittlung in zentrale Themenfelder des jeweiligen Fachs entsprechend kann das Modul sinnvoll in anderen Studiengängen eingesetzt werden.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten für ein Modul ist die Modulprüfung: Schriftliche Dokumentation selbständigen forschenden Arbeitens über 15 Seiten, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema bearbeitet. Alternativ dazu kann die Modulprüfung in einer mündlichen Präsentation innerhalb eines Seminars bestehen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Jedes Semester.
Arbeitsaufwand: zwei Lehrveranstaltungen und 360 Zeitstunden pro Modul
Dauer eines Moduls: 1 Semester

3 Wahlpflichtmodule "Kultur- und Sozialanthropologie" (je 12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Grundlagen der Völkerkunde; Kritisches Verständnis dessen, was die Wissenschaft Völkerkunde ausmacht, als ein Beispiel für eine spezialisierte Kultur- und Sozialwissenschaft; Erwerb der Fähigkeit zum wissenschaftlichen Bearbeiten eines spezialwissenschaftlichen (hier: völkerkundlichen) Themas unter kritischer Berücksichtigung ausgewählter Ansätze; Vorstellung und Diskussion ausgewählter Ansätze und Themen (Pflichtlektüre je nach Entwicklung des Standes der Wissenschaft und neuer Publikationen) der Völkerkunde.
Es werden vorgestellt: Je zwei aktuelle Ansätze (derzeit bspw. "writing culture" und Strukturalismus, wobei "aktuell" nicht "ganz neu" heißt, sondern auch eine ältere, aber bis dato wichtige Richtung); je zwei Themenfelder (bspw. Debatte um "Person und Identität", Verwandtschaftsethnologie); je zwei Kulturbezirke (bspw. Amazonasgebiet und Karibik)

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Seminare mit Gruppendiskussionen, Vorlesung, eigenständiger Recherche und Präsentation ausgewählter Texte, Lektüre.
Voraussetzungen für die Teilnahme: Aufbaumodul "Gesellschaft, Kultur und Religion"
Verwendbarkeit des Moduls:  dem exemplarischen Charakter der inhaltlichen Vermittlung in zentrale Themenfelder des jeweiligen Fachs entsprechend kann das Modul sinnvoll in anderen Studiengängen eingesetzt werden.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten für ein Modul ist die Modulprüfung: Schriftliche Dokumentation selbständigen forschenden Arbeitens über 15 Seiten, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema bearbeitet. Alternativ dazu kann die Modulprüfung in einer mündlichen Präsentation innerhalb eines Seminars bestehen.
Noten: 0-4 Punkte = nicht bestanden; 5-15 Punkte = bestanden
Turnus des Angebots: Jedes Semester.
Arbeitsaufwand: zwei Lehrveranstaltungen und 360 Zeitstunden pro Modul
Dauer eines Moduls: 1 Semester


Bachelorarbeit (Pflichtmodul, 12 LP)

Inhalt und Qualifikationsziel: Die Fähigkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit wird erwiesen. Dies geschieht anhand der Entwicklung und Bearbeitung eines selbst gewählten Themas aus den Forschungsfeldern der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft. Ziel ist das selbstständige Verfassen einer wissenschaftlichen Hausarbeit (Bachelorarbeit) im Anschluss an die im Studium bereits erworbenen wissenschaftlichen Qualifikationen (inklusive Recherchen themenbezogener Primär- und Sekundärliteratur). Dabei werden Fachinhalte, Methoden und wissenschaftliches Selbstverständnis aufgegriffen und reflektiert. Die Vorstellung des V Projekts erfolgt im Kolloquium.

Lehr- und Lernformen, Veranstaltungstypen: Präsentation von Forschungsproblematiken in einem einsemestrigen Kolloquium aus einem der drei Schwerpunkte Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft
Voraussetzungen für die Teilnahme: Einführungsmodul "Allgemeine Kulturwissenschaft", Basis- und
Aufbaumodule "Gesellschaft, Kultur und Religion", in der Regel Lehrforschungsprojekt.
Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten: Eigenständige Themensuche für die Bachelor-Abschlussarbeit und Erarbeiten einer Fragestellung; Vorstellung dieser Arbeit, Teilnahme am Forschungskolloquium über 2 Semester, mit Referat, in dem Themenfindung und Fragestellung vorgestellt werden (6 LP); Bachelorarbeit (12 LP).
Noten: Kolloquium + Referat 6/18; Bachelorarbeit 12/18.
Turnus des Angebots: Jährlich.
Arbeitsaufwand: 360 Zeitstunden.
Dauer des Moduls: 1-2 Semester


 

Abschlussphase (alte Studienordnung bis SoSe 2010)

Das Abschlussphase (Modul Abschlussprojekt) besteht aus zwei Typen von Leistungsnachweisen und ergibt insgesamt 18 LP. Wenn dieses Modul und alle anderen Module des Bachelor-Studiengangs abgeschlossen sind, ist das Studium vollendet, und die Urkunde des Grades eines Bachelor der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft kann ausgestellt werden.

Die beiden Leistungstypen, die das Abschlussprojekt beinhaltet, sind

  1. die Teilnahme am zweisemestrigen Forschungskolloquium und
  2. das Verfassen der Bachelor-Arbeit.

a) Forschungskolloquium:

In der Studienordnung des Bachelor Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft (PDF, 274 KB) wird ein zweisemestriges Abschluss- bzw. Forschungskolloquium als Teilleistung aus dem Modul Abschlussprojekt verlangt. Beide Institute bieten Examenskolloquien an. Bitte richten Sie sich bei der Wahl des Kolloquiums nicht nach Ihrem wöchentlichen Stundenplan, sondern danach, bei wem Sie Ihre Bachelor-Arbeit schreiben möchten.

In der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft stehen Ihnen als Erstgutachterinnen/Erstgutachter Siegfried Becker, Karl Braun, Ina Merkel, Marita Metz-Becker und Harm-Peer Zimmermann zur Verfügung, in der Religionswissenschaft sind es Edith Franke und Adelheid Herrmann-Pfandt, in der Völkerkunde Ernst Halbmayer, Bruno Illius, Ulrike Krasberg, Godula Kosack, Mark Münzel und Ingo Schröder.

Bitte sprechen Sie früh genug mit der Gutachterin/dem Gutachter Ihrer Wahl um sicherzustellen, dass sie/er Ihre Arbeit zu begutachten bereit ist und dass sie/er bereit ist, zu dem Vortrag zu kommen, den Sie im Kolloquium halten werden. Außerdem sollten Sie sich Zeit einräumen, mit Ihrem Erstgutachter/Ihrer Erstgutachterin Ihr Thema intensiv zu besprechen.

Laut Studien- und Prüfungsordnung soll der Vortrag, den Sie im Kolloquium halten, einen Überblick über Ihr Forschungsvorhaben geben. Je nach individuellem Entwicklungsstand sollten Sie Ihre Idee, Ihre Vorgehensweise bzw. zu Grunde liegende Literatur- und Arbeitsschritte beschreiben können. Auch wenn dieser Vortrag in die Gesamtbenotung des Moduls mit einfließen wird, so ist er doch vornehmlich als Hilfestellung für Sie und Ihr individuelles Projekt gedacht, eine wissenschaftliche Abschlussarbeit zu entwickeln. Dennoch denken Sie bitte an eine angemessene Präsentation der Vorstellung Ihres Projektes.

Das Forschungskolloquium erstreckt sich über das Winter- und Sommersemester. Im Sommer wird von Ihnen kein Vortrag mehr zur Bachelor-Arbeit erwartet, aber dass Sie in einem eintägigen Kolloquium eine Abschlusspräsentation Ihrer Projekte vorstellen. Hier erhalten Sie noch einmal die Gelegenheit, ein Thema mit dem Sie sich längere Zeit beschäftigt haben, vor einem breiteren Publikum zur Diskussion zu stellen und die Institutsangehörigen an Ihrem Lernerfolg teilhaben. Für Sie ist dies noch einmal die Chance, sich wissenschaftlich vor einem Fachpublikum zu den Fragen zu äußern, die Sie im letzten Jahr bewegt haben. Das Forschungskolloquium kann also als Vor- und Nachbereitung Ihrer Bachelor-Arbeit begriffen werden.

b) Bachelor-Arbeit

Die Abschlussarbeit wird im dritten Studienjahr geschrieben. Damit Sie diese Arbeit schreiben können, müssen Sie sich vorher beim Prüfungsamt des Fachbereich 03 zur Bachelor-Arbeit anmelden. Voraussetzung dafür ist der Nachweis von 120 LP. Nach dem vierten Semester haben Sie in der Regel folgende Module erfolgreich abgeschlossen:

 Einführungsmodul Allgemeine Kulturwissenschaft    20 ECTS
 Basismodul Gesellschaft, Kultur und Religion 20 ECTS
 Aufbaumodul Gesellschaft, Kultur und Religion 20 ECTS
 Modul Lehrforschungsprojekt
24 ECTS

Wenn Sie außerdem die erforderlichen 40 ECTS aus den externen Modulen erbracht haben, haben Sie insgesamt 124 ECTS erworben und können sich somit zur Bachelor-Arbeit anmelden. Nur durch das Modul Berufsbezogene Zusatzqualifikation erreichen Sie keine 120 ECTS, da es 14 ECTS ergibt.

Ihre Leistungen werden Ihnen, solange das sich in der Testphase befindliche Computerprogramm noch nicht zufriedenstellend arbeitet, vom Prüfungsamt auf einem Bogen (Übersicht über die bisher erbrachten Leistungen) bescheinigt. Hierzu geben Sie bitte spätestens am 16.2. eine Liste der von Ihnen besuchten Veranstaltungen und Ihre Leistungsnachweise aus den externen Modulen bei ihr ab. Bitte verwenden Sie die Checkliste. die bei den Prüfungsunterlagen dabei, die auf der Seite des FB 03 unter Studium > Prüfungsbüro > Dokumente/Downloads zu finden sind. Auch alle anderen Unterlagen, Termine und sonstigen die Prüfungsanmeldung betreffenden Belange finden Sie am besten dort.

Bitte achten Sie darauf, dass auf Scheinen oder Modulbescheinigungen immer LP bzw. ECTS  und Notenpunkte stehen. Es genügt nicht, dass eine 2,0 bzw. "gut" auf dem Leistungsnachweis verzeichnet ist.

Mit den ausgefüllten Prüfungsunterlagen und der von Frau Dr. van Elsbergen unterschriebenen Checkliste mit dem Nachweis von mind. 120 LP, einem Stammdatenblatt aus dem laufenden Semester, Ihrem Studienbuch und Ihrem Bogen mit dem Thema der Bachelorarbeit gehen Sie zum Prüfungsamt (Prüfungsbüro) des FB 03, Wilhelm-Röpke-Str. 6, Block B, Zi 506 und 507 und legen Ihre Unterlagen vor.

Hier der Zeitplan für die Anmeldungen zur Bachelor-Arbeit im SoSe 10:

Einreichung des Antrags auf Zulassung im Prüfungsbüro                   05.03. bis 09.03.2010 nur von 8.30-12.30

Zulassung und Themenausgabe                                                   19.04.2010

Abgabe der Arbeit (Bearbeitungszeit 9 Wochen)                             21.06.2010

Kolloquium mit Referat bis Ende Vorlesungszeit                               16.07.2010

Begutachtung                                                                          bis 19.07.2010

Ihre Bachelor-Arbeit wird von zwei Gutachterinnen/Gutachtern möglichst aus Ihrem Schwerpunktfach begutachtet werden. Wenn Sie also auf Themensuche für Ihre Bachelor-Arbeit gehen, sollten Sie sich bereits mit einer Gutachterin/einem Gutachter besprechen. In der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft wird Ihnen ein Zweitgutachter/eine Zweitgutachterin zugeteilt. Sie haben aber die Möglichkeit, Ihre Wunschgutachter auf einer Liste im Sekretariat zu benennen.

Spätestens am auf der Zulassung angegebenen Datum geben Sie Ihre Bachelor-Arbeit in zweifacher Ausführung ab, spätestens neun Wochen nach der Zulassung. Denken Sie an ein Deckblatt mit Ihren Daten und der eidesstattlichen Erklärung am Ende der Arbeit über das selbständige Verfassen und die Offenlegung aller verwendeter Quellen. Nun haben die Gutachterinnen und Gutachter vier Wochen Zeit, Ihre Arbeit zu benoten und ein schriftliches Gutachten dazu zu erstellen. Nach diesen vier Wochen dauert es weitere vier Wochen, bis Sie Ihr Bachelor-Abschlusszeugnis beim Prüfungsbüro abholen können.

Für die Bewerbung auf Master-Studiengänge an anderen Universitäten benötigen Sie gegebenenfalls ein Abschlusszeugnis, während Sie noch am Verfassen Ihrer Bacherlor-Arbeit sitzen oder andere Leistungen erwerben. Zu diesem Zweck kann ein vorläufiges Abschlusszeugnis ausgestellt werden. Voraussetzung für ein solches Zeugnis ist die erfolgreiche Absolvierung von 150 ECTS. Wenn Sie diese Anzahl erbracht haben, liefern Sie bitte alle Angaben über die Leistungen, die Sie seit der Anmeldung zur Bachelor-Arbeit erbracht haben, bei Ihrer Studienkoordination ab. Diese wird in Zusammenarbeit mit Markus Weber, der sich um die Studienangelegenheiten des FB 03 kümmert, und dem Prüfungsamt des FB 03 ein solches vorläufiges Zeugnis ausstellen.

In den meisten Fällen werden Sie, während oder nachdem Sie Ihre Bachelor-Arbeit schreiben, noch Leistungen in Ihrem Schwerpunktfach erwerben. Bringen Sie nach dem Abschluss Ihrer letzten Prüfung alle noch fehlenden Leistungsnachweise und eine Aufstellung des noch nicht nachgewiesenen Studienplans des letzten Semesters zum Prüfungsamt, damit dieses Ihnen Ihr Zeugnis ausstellen kann.

 

Lehr- und Lernformen

Im Studiengang Bachelor Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft gibt es unterschiedliche Arten von Lehrveranstaltungen, die im Folgenden vorgestellt werden.

Einführungsvorlesung

Die Einführungsvorlesung präsentiert einen Überblick über wissenschaftliche Erkenntnisse der drei Fächer Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft und Kultur- und Sozialanthropologie anhand von Beispielen. Begleitet wird eine Einführungsvorlesung durch ein Tutorium, in dem das in der Einführungsvorlesung erworbene Wissen überprüft wird.

Tutorium

Das die Einführungsvorlesung begleitende Tutorium dient der Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken. Gleichzeitig werden Grundlagen der drei am B.A. "Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft" beteiligten Fächer vermittelt. Das Tutorium ist nur Studierenden dieses B.A. vorbehalten.

Proseminar

Proseminare ergänzen und vertiefen die Einführungsvorlesung. Sie behandeln zum einen fachgeschichtliche und kulturtheoretische Schlüsseltexte. Zum anderen werden die Studierenden mit empirischen und hermeneutischen Methoden vertraut gemacht. Im Proseminar können Referate gehalten, Essays geschrieben oder andere Leistungen zum Erwerb der Leistungspunkte erbracht werden.

Referat

Die Studierenden sollen ein abgesprochenes, begrenztes Thema in einer vorgegebenen Zeit (in der Regel 15-20 Minuten) und unter Verwendung relevanter Quellen untersuchen. In einem freien Vortrag stellen sie, unter Berücksichtigung entsprechender rhetorischer Techniken und Visualisierungen, ihre Erkenntnisse argumentativ zur Diskussion. Zur Unterstützung des Vortrags soll eine Tischvorlage (Gliederung, Hauptthesen und Quellen) verteilt werden.

Seminar

Seminare behandeln spezielle Themen der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft anhand ausgewählter Literatur, die von den Studierenden eigenständig bearbeitet werden müssen. Sie sollen in einem Seminar die erworbenen Sach- und Methodenkenntnisse sowie Arbeitstechniken in selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit anwenden.

Vorlesung

Eine Vorlesung ist ein mindestens 45-minütiger Vortrag zu einem ausgewählten Thema der drei Fächer Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft oder Kultur- und Sozialanthropologie. Meist gibt es keine Referate oder längere Diskussionsrunden in den Vorlesungen. Vorlesungen können mündlich oder schriftlich evaluiert, durch einen Lektürekurs ergänzt und/oder durch das Schreiben einer Hausarbeit vertieft werden. Vorlesungen werden üblicherweise nur von Professorinnen und Professoren, bzw. Hochschuldozentinnen und Hochschuldozenten angeboten.

Evaluation

Die Evaluation ist eine mündlich oder schriftlich stattfindende Auseinandersetzung mit den in der Vorlesung vorgetragenen Inhalten. Eventuell muss für die Evaluation relevante Fachliteratur hinzugezogen werden.

Hausarbeit

Hausarbeiten sind schriftliche Darstellungen zu begrenzten Themen, die von den Studierenden eigenständig ausgewählt und (in Absprache mit einer Lehrperson und unter Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken) bearbeitet werden. Die Studierenden sollen ein Thema in einer begrenzten Zeit (vor allem in der vorlesungsfreien Zeit) und unter Verwendung eigenständig recherchierter Quellen und Fachliteratur wissenschaftlich bearbeiten und schriftlich auf ca. 10-15 Seiten darstellen. Die Hausarbeiten sind üblicherweise inhaltlich und formal an ein Seminar gekoppelt.

Lehrforschungsprojekt

Im Lehrforschungsprojekt werden eigenständige Forschungen innerhalb eines Rahmenthemas durchgeführt (forschendes Lernen). Sie reichen von der Forschungsplanung über die Recherche bis zur öffentlichen Ergebnispräsentation. Die Arbeit wird in Arbeitsgruppen weitgehend selbständig durchgeführt.

Lektürekurs

Ein Lektürekurs ist eine selbständig organisierte studentische Lerneinheit, die während des Semesters durchgeführt wird. Zu Beginn des Semesters findet sich eine Gruppe von mindestens zwei Personen, die ein bestimmtes Themeninteresse verfolgt. Diese Gruppe sucht sich einen Lehrenden Ihrer Wahl aus und bittet diesen um Betreuung des Lektürekurses. Es bietet sich an, sich dabei an den inhaltlichen Schwerpunkten der Lehrenden zu orientieren. Zu diesem Zweck können die Homepages der Lehrenden (für Lehrende siehe Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft oder Kultur- und Sozialanthropologie) konsultiert werden. Wenn die Gruppe sich mit der Lehrenden ihrer Wahl auf drei bis fünf Literaturtitel geeinigt hat, lesen die Studierenden während des Semesters diese Bücher sorgfältig und kontinuierlich. Anzuraten ist ein regelmäßiger wöchentlicher Termin. Zum Abschluss des Semesters oder spätestens zu Beginn des folgenden Semesters wird in einer mündlichen Gruppenevaluation das erworbene Wissen überprüft. Es handelt sich dabei um ein ca. halbstündiges Gespräch.

Exkursion

Exkursionen beinhalten eintägige Fahrten zu kulturellen Institutionen sowie mehrtägigen Fahrten in ausgewählte Regionen. Die Exkursionen werden in einer Lehrveranstaltung thematisch vorbereitet und von einer Lehrperson geleitet. Mehrtätige Exkursionen werden ebenenfalls im Rahmen von Lehrforschungsprojekten durchgeführt. Zur Exkursion gehört ein Exkursionsbericht von in der Regel fünf Seiten.

Praktikum

Der beste Zeitpunkt, ein Praktikum zu beginnen, ist nach dem zweiten Jahr des Studiums. Normalerweise soll das Praktikum acht Wochen während der vorlesungsfreien Zeit dauern, es können aber auch zwei vierwöchige Praktika absolviert werden. Die Art von Institution, in der das Praktikum durchgeführt werden kann, ist in der (neuen) Studien- und Prüfungsordnung (PDF, 274 KB) genau niedergeschrieben. Zitat: "Berufsbezogene Zusatzqualifikation": In Frage kommen kulturell ausgerichtete Institutionen wie Museen oder Kulturzentren, Tourismus-, Ausstellungs- oder Kongressorganisationen, Beratungsstellen für interkulturelle Belange, Verlage, Journalismus und Medienvertretungen und der Bereich der Erwachsenenbildung. Außerdem kommen Institutionen zur Entwicklungszusammenarbeit in Frage. Praktika im Ausland können auch anerkannt werden. Innerhalb des Praktikums sollen Kenntnisse in Bereichen wie Kulturmanagement, Beratungen in interkulturellen und religiösen Belangen, aber auch Präsentationstechniken und in professionellen Textgestaltungen erworben werden." - Das Verfahren gestaltet sich folgendermaßen: Die Studierenden suchen sich selbständig ein Praktikumsplatz und lassen sich diesen von der Praktikumsbeauftragten (bzw. B.A.-Studienberatung) vor Praktikumsbeginn schriftlich genehmigen. Nach dem Praktikum muss ein 15-seitiger Bericht im gleichen Studienjahr abgegeben werden (siehe auch neue Studien- und Prüfungsordnung (PDF, 274 KB), Anhang 8.). Alternativ zu dem Praktikumsbericht können die Studierenden der neuen Studienordnung (ab WS 2010/11) aber auch der alten Studienordnung (vor WS 2010/11) ein Workshopangebot zur Profilerarbeitung, Praktikumsvorbereitung und der reflexiven Nachbereitung sowie Evaluation der Erfahrungen nutzen. Näheres dazu hier.

Internet-Lerneinheit

Eine Internet-Lerneinheit ist ein Komplex von im voraus im Internet bereitgestellten Materialien und didaktisch strukturierten Lernprozessen, die Kenntnisse in einem bestimmten Bereich vertiefen.

Kolloquium

Kolloquien sind Foren des Austauschs von Lehrenden und Studierenden über ihre Abschlussprojekte und andere Forschungsarbeiten.

Experimentelle Lehr- und Lernformen

In experimentellen Lehr- und Lernformen sind Lehrende und Studierende aufgerufen, die Formen des Unterrichts experimentell weiterzuentwickeln. Bei wesentlichen Abweichungen von den o.g. aufgeführten Formen ist rechtzeitig die Zustimmung der zuständigen universitären Gremien einzuholen.

 

Informationen zum Praxismodul "Berufsfeldbezogene Zusatqualifikation"


Allgemeines:

In einem Praktikum werden berufsrelevante Qualifikationen erworben. Die Lehrform Praktikum umfasst sowohl die Suche nach einem Praktikum und die Kontaktaufnahme mit der Einrichtung, sowie die nachfolgende praktische Arbeit über 8 Wochen (Arbeitszeit min. 35 Stunden/Woche). Den Abschluss des Moduls bildet der Praktikumsbericht, der ca. 15 Seiten umfasst und zusammen mit einem Praktikumszeugnis (des Arbeitgebers) bei der Studien/Praktikumsberatung oder dem Sekretariat EE/KW abzugeben ist. Alternativ zu dem Praktikumsbericht kann auch die Teilnahme (mündliche und schriftliche Evaluation) an einem Workshop den Abschluss des Moduls bilden. Mehr dazu auf der Praktikumsseite des Fb03. Das Praktikum muss vor Antritt (im Idealfall vor der Bewerbung) angemeldet oder mit der Praktikumsberaterin besprochen werden, um eine Anerkennung für das Studium sicherzustellen.

Im Praktikum sollen praktische Kenntnisse und erste Einblicke in ein späteres Berufsfeld als Orientierungshilfe erworben werden (s.a. Studienordnung). Es gibt eine Vielzahl möglicher Praktikumsbereiche und Berufsfelder aus denen die Studierenden ihr Praktikum wählen können. In der KSA wurden die Adressen möglicher Praktikumsplätze gesammelt (Beispiele) und in Themenbereiche eingeteilt. Diese Praktikumsbörse kann zur Zeit nicht aktualisiert (Stand 2008) werden, bietet aber  Einblicke in die Vielfalt möglicher Praktikumsstellen, wie auch der Praktikumsordner. Dieser enthält u.a. eine Liste mit Adressen von bereits absolvierten Praktika von Studierenden des BA und ist in der Bibliothek der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft einsehbar.

Aktuelles:

Praktikumsangebote

Mit dem Praktikumsbericht bitte auch den ausgefüllten Fragebogen zum Praktikum abgeben (Kopien befinden sich auch im Praktikumsordner Standort Bibliothek EE/KW).

Praktikumsrichtlinien in den Studienordnungen:

Allgemeine Modulübersicht (Berufsfeldbezogene Qualifikation neue Studienordnung)

- Alte Studienordnung bis SoSe 2010

- Neue Studienordnung ab WS 2010/2011

Fragen zum Praktikum?

Praktikumsberatung

FAQ


 

Profilmodule (Externe Module) für den Studiengang Bachelor Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft

Während Ihres Studiums des B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft erwerben Sie innerhalb von drei Studienjahren auch 36 LP aus anderen Studiengängen oder durch den Erwerb von Fremdsprachen. Dies erfolgt über externe Module, d.h. Module, die von anderen Studiengängen für den B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft angeboten werden.

Im Folgenden finden Sie eine Liste mit Modulen, die als externe Module für den B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft belegt werden können. Beachten Sie bitte die Anforderungen für diese externen Module. Ein externes Modul gilt nur dann als abgeschlossen, wenn Sie alle in den Modulbeschreibungen vorgeschriebenen Leistungen erfüllt haben.

Bei externen Modulen aus unserem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie (FB 03) werden Ihre Leistungen über die Ihnen bereits bekannten Modulteilprüfungslisten nachvollzogen, wie Sie auch im Ihrem B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft verwendet werden. Dies betrifft die Bachelor-Studiengänge Friedens- und Konfliktforschung, Philosophie, Politikwissenschaft und Sozialwissenschaften. Achten Sie bei diesen externen Modulen besonders darauf, dass Sie Ihre Leistungen immer in die relevanten Listen eintragen.

Für externe Module aus Studiengängen, die zu anderen Fachbereichen zugerechnet werden achten Sie bitte darauf, dass Sie für jede Leistung, die Sie erwerben, einen schriftlichen Leistungsnachweis mit der Zahl der ECTS und der Anzahl der Notenpunkte erhalten.

Liste der Profilmodule (externen Module) für den B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft

Liste der zu erwerbenden Sprachkompetenzen für den B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft

  • Arabisch*
  • Chinesich (PDF, 13 KB)
  • Englisch**
  • Französisch**
  • Hindi***
  • Italienisch**
  • Niederländisch+
  • Persisch*
  • Russisch**
  • Sanskrit***
  • Spanisch**
  • Tibetisch***
  • Türkisch*

Erläuterungen

*) Diese Sprache wird im Rahmen des Austauschs mit dem Centrum für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS) angeboten,  für weitere Informationen siehe dort (s. CNMS).
** Diese Sprache wird am Spachenzentrum der Philipps-Universität angeboten. Die Kosten für die Sprachkurse müssen selbst getragen werden, falls keine anderen Ankündigungen der Studienfachberatung vorliegen (s. Sprachenzentrum).
*** Diese Sprache wird im Rahmen des Austausch mit dem B.A. Historische Text-, Sprach- und Kulturwissenschaften angeboten, für weitere Informationen konsultieren Sie die Seiten des Fachgebiets Indologie und Tibetologie des Instituts für Orientalisitik und Sprachwissenschaft (Fachbereich 10), (s. Fachgebiet Indologie und Tibetologie).
+ Diese Sprache wird im Fachbereich 10 Fremdsprachige Philologie angeboten.

 

Merkblätter & Formalien



alte Studienordnung bis SoSe 2011



neue Studienordnung ab WS 2010/11


Für Lehrende

 

Modulprüfungen:

Wie melde ich mich zum Seminar/zur Prüfung an?

Schritt für Schritt am Bildschirm pdf-Datei hier.

Prüfungsformen: 

  • mündliche Präsentation. Darunter fallen in der Regel Referate (mit und ohne Verschriftlichung), Präsentationen und mündliche Prüfungen. Mündliche Präsentationen dienen der verständlichen und interessanten Darstellung und Vermittlung eines erlernten Stoffes in einer interaktiven Situation.

  • schriftliche Dokumentation selbstständigen forschenden Arbeitens. Darunter fallen in der Regel Forschungsberichte und Forschungsdokumentationen sowie Hausarbeiten. Schriftliche Dokumentationen des selbstständigen forschenden Arbeitens dienen dazu, eigene klar umgrenzte Forschungsleistungen mit Hilfe der Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens in systematisch gegliederter Weise darzustellen.

  • kleine schriftliche konzeptionelle Eigenarbeit. Darunter fallen in der Regel Essays, Exposés und Discussion Papers. Kleine schriftliche konzeptionelle Eigenarbeiten dienen zur knappen und pointierten, thesenhaften Darstellung einer Fragestellung.

  • schriftliche Reproduktion erlernten Wissens. Darunter fallen in der Regel verschriftlichte Referate, Klausuren, Literaturberichte, Protokolle. Schriftliche Reproduktionen erlernten Wissens dienen dazu, einen erlernten Stoff schriftlich strukturiert wiederzugeben.

  • Präsentation individueller Schwerpunktsetzungen. Darunter fallen in der Regel Exkursionsberichte, Praktikumsberichte und dokumentierte Selbststudien. Präsentationen individueller Schwerpunktsetzungen dienen dazu, eine selbst gewählte Fragestellung oder eine Praxiserfahrung in mündlicher oder schriftlicher Form mit den Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens im Zusammenhang mit dem eigenen Studium zu reflektieren.

Prüfungsbestimmungen und -ablauf:

  • Die Dauer von Prüfungen soll bei Klausuren 60 bis 120 Minuten und bei mündlichen Prüfungen 20 bis 30 Minuten (pro Studierender bzw. pro Studierendem) betragen. Hausarbeiten sollen mindestens zwei und längstens vier Wochen Bearbeitungszeit (i. S. einer reinen Prüfungsdauer) umfassen. Der Gesamtzeitraum, der zur Bearbeitung zur Verfügung gestellt wird, soll eine größere Zeitspanne umfassen.

  • Von den drei Basismodulen „Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft“, „Kultur- und Sozialanthropologie und „Religionswissenschaft“ müssen zwei Basismodule mit der Modulprüfung einer kleinen schriftlichen konzeptionellen Eigenarbeit abgeschlossen werden, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema behandelt. Das dritte Basismodul ist mit der Modulprüfung einer mündlichen Präsentation innerhalb eines Seminars abzuschließen.

  • Von den drei zu absolvierenden Wahlpflichtmodulen sind zwei oder drei in einem der drei Schwerpunkte Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie oder Religionswissenschaft zu absolvieren. Zwei der Wahlpflichtmodule müssen mit einer schriftlichen Dokumentation selbständigen forschenden Arbeitens über 15 Seiten, die an eine Veranstaltung gekoppelt ist oder ein seminarunabhängiges Thema bearbeitet, zu absolvieren. Die Modulprüfung für das dritte Wahlpflichtmodul ist eine mündliche Präsentation innerhalb eines Seminars.

 

Prüfungsberechtigte Lehrende im BA-Studiengang Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft

Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie

Tabelle der Prüfungsberechtigten (pdf.)

Fachgebiet Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft:

Alle im Auftrag des Instituts für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft Lehrenden sind in den Modulen, in denen sie lehren auch (modul-)prüfungsberechtigt.


 

Module für andere modularisierte Bachelor- und Masterstudiengänge (Nebenfach, Profil- oder Exportmodule genannt)

Module, die für andere Studiengänge als den B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft angeboten werden, werden Profilmodule genannt.
Die Bachelor- und Masterstudiengänge sind alle sehr heterogen gestaltet. Für jeden der u.g. Studiengänge, ist daher das Profilmodul Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft unterschiedlich strukturiert. Suchen Sie sich bitte Ihren Bachelor- oder Master-Studiengang aus der u.g. Liste. Dort finden Sie jene Modulanforderungen, die besonders für Ihren Studiengang angepasst worden sind. Bitte sprechen Sie im Zweifelsfall mit der Fachstudienberatung aus Ihrem Studiengang.

Die Leistungen, die Sie im Profilmoudul Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft erwerben, erhalten Sie nicht über Leistungsnachweise ("Scheine"), sondern Sie tragen sich wie die Studierenden des B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft in Modulteilprüfungslisten ein. Dies hat für alle von Ihnen belegte Vorlesungen, Seminare oder Lektürekurse zu erfolgen. Nur abgeschlossene Module können bewertet werden und geben die angegebene ECTS-Anzahl.

Dennoch sollten Sie auch selbst darüber Buch führen, welche Veranstaltung Sie besucht und welche Leistung Sie erbracht haben. So können Sie im Fall einer von Ihnen benötigten Notenübersicht die relevanten Veranstaltungstitel, Seminarleiter und Leistungsarten an die Fachstudienberatung des B.A. Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaften übermitteln. Hier kann Ihnen der "Transcript of Records" ausgestellt werden. Dies erfolgt jedoch nur in begründeten Fällen, wie z.B. bei Studienortwechsel oder der Prüfungsanmeldung.

Profilmodule für modularisierte Bachelor- und Master-Studiengänge - Studierende der neuen STUPO ab WS 2010/11

Der BA Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft kann studiert werden als:

  • - Profil- bzw. Exportmodul mit 12, 24. 36 oder 48 LP
  • - Nebenfachmodul (zum Beispiel im Fall des BA Erziehungs- und Bildungswissenschaft) mit 12 oder 24 LP
  • - Begleitfach (zum Beispiel im Fall des BA Archäologische Wissenschaft) mit 48 LP
  • - Zweiter Schwerpunkt (zum Beispiel im Fall des BA Kunstgeschichte) mit 48 LP
  • - fächerübergreifende Kompetenz (zum Beispiel im Fall des BA Sprache und Kommunikation) mit 12 LP 

Fragen Sie im Zweifel bei der Studienfachberatung nach, ob Ihr Studiengang Module aus dem BA Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft akzeptiert.


Exportmodule (jetzt Profilmodule genannt) für modularisierte Bachelor- und Master-Studiengänge - Studierende der alten STUPO bis SoSe 2010




Anforderungen für den Export (Profil) nach Fächern:


Für noch nicht modularisierte Studiengänge gelten andere Regeln, die erst bei der Fachstudienberatung des Hauptfaches erfragt werden müssen.

Zuletzt aktualisiert: 20.10.2011 · Mark Münzel

 
 
Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie, Kugelgasse 10, D-35032 Marburg
Tel. 06421/28-23749, Fax 06421/28-22140, E-Mail: ethno@staff.uni-marburg.de

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