Konzeption und Ziele des M.A. Politikwissenschaft
Der Masterstudiengang ist ein konsekutiver Studiengang zu Bachelorstudiengängen mit politikwissenschaftlicher Ausrichtung. In ihm sollen die Studierenden vertiefte Fachkenntnisse der Politikwissenschaft und die Fähigkeit zu eigenständigem und eigenverantwortlichen Bearbeitung politikwissenschaftlicher Fragestellungen im breiten Spektrum politikwissenschaftlicher Berufsfelder erwerben. Der Studiengang ist forschungsorientiert. Sein spezifisches Profil gewinnt das Studienangebot aus einer integrierten wissenschaftlichen Perspektive, d.h.
- aus der Verknüpfung inter- und transnationaler Politikperspektiven mit internen Strukturkonflikten, Demokratieproblemen und Transformationsperspektiven moderner Gesellschaften,
- aus der Verbindung unterschiedlicher theoretischer und methodischer Ansätze der Politikwissenschaft,
- aus der Einbeziehung sozialer und ökonomischer Problemkonstellationen in die politikwissenschaftliche Studienorientierung und
- aus der systematischen Integration von Genderperspektiven.
Einsicht in die Zusammenhänge des gesellschaftlichen und politischen
Lebens soll den Studierenden Qualifikationen vermitteln, die ihnen die
Möglichkeit einer beruflichen Tätigkeit in unterschiedlichen
politikwissenschaftlichen Berufsfeldern eröffnen oder die sie für die
Forschung bzw. ein Promotionsstudium qualifizieren.
Diese Kenntnisse und Fähigkeiten werden mit dem Masterabschluss
nachgewiesen. Der Studienabschluss wird durch ein Zeugnis bescheinigt,
wenn alle Studien- und Prüfungsleistungen nach Maßgabe dieser Ordnung
erfüllt sind. Mit der Urkunde wird der Hochschulgrad „Master of Arts
(M.A.)“ verliehen.
Ausbildungsadäquate Tätigkeiten sind in folgenden Berufsfeldern möglich:
- Politikberatung (Öffentliche Verwaltung, öffentliche / soziale Dienstleistungen, Parteien, Verbände, Institutionen und Organisationen)
- Medien (incl. Verlage) und Öffentlichkeitsarbeit
- Internationale Institutionen und Organisationen
- Wirtschaft (Industrie, Unternehmen, Selbständige / private Dienstleistungen)
- Wissenschaft (Universität, Forschungseinrichtungen)
- Politische Bildung, Weiterbildung
Durch gezielte Schwerpunktbildung im Rahmen der
Wahlschwerpunktmodule, des praxisbezogenen Forschungsprojektes und
insbesondere durch die Masterarbeit können Qualifikationen auf diese
Berufsfelder hin abgestimmt werden. Intensive Beratung und Betreuung
durch die Professorinnen und Professoren des Instituts gewährleisten
eine hohe fachliche und berufsfeldbezogene Ausbildung.
Im Rahmen der politikwissenschaftlichen Ausbildung sollen die
Studierenden die Fähigkeit erwerben können
- gesellschaftliche und politische Problemlagen zu analysieren, in fachwissenschaftliche Zusammenhänge einzuordnen und durch angeleitete Forschung eigenständig darzustellen;
- weitergreifende Problem- und Wirkungszusammenhänge zu erfassen und in die hierfür grundlegenden theoretischen Ansätze der Gesellschafts-, Politik- und Staatstheorie einzuordnen;
- unterschiedliche Problemlösungen zu beurteilen sowie selbständig Lösungsmöglichkeiten methodisch zu erarbeiten, zu planen und auch berufsfeldspezifisch umzusetzen;
- politikwissenschaftliche Fragestellungen und Ergebnisse innerhalb verschiedenartiger Entscheidungsprozesse bzw. in öffentlicher Kommunikation zu vermitteln;
- Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten im fachübergreifenden Kontext zu entwickeln und zu reflektieren.
Zur Erreichung dieses Qualifikationsprofils zielt der Studiengang
auf die Entwicklung folgender Kompetenzen:
a) Vertiefte fachwissenschaftliche Kenntnisse in wählbaren
Schwerpunkten des Fachs Politikwissenschaft;
b) Fähigkeit zur systematischen, eigenständigen und kritischen
Analyse von politischen Prozessen, Institutionen und Organisationen
sowie Theorien unter Berücksichtigung historischer, gesellschaftlicher,
ökonomischer und rechtlicher Faktoren;
c) soziale Kompetenz als Fähigkeit, sich auf fundierter
wissenschaftlichen Grundlage sachgerecht mit unterschiedlichen
Positionen auseinandersetzen zu können, sowie als Fähigkeit, eigene
Positionen sowohl selbstbewusst vertreten als auch relativieren
zu können(z.B. interkulturelle Kompetenz) , Fähigkeit zur Teamarbeit,
Praxiskompetenz (z.B. die Fähigkeit, Arbeitsvorhaben und -ergebnisse
Akteuren in der Politik adäquat vermitteln zu können), Kommunikations-
und (Fremd-) Sprachenkompetenz;
d) ausgeprägte Organisations-, Projektmanagement- und
Kommunikationskompetenz.
Die Lehr- und Lernformen sind der Ausbildung dieser Kompetenzen verpflichtet. Die Didaktik des Studiengangs orientiert sich am Prinzip des dialogischen und forschenden Lehrens und Lernens, vermittelt über selbständige und angeleitete individuelle Eigenarbeit als auch eigenverantwortliche Kleingruppenarbeit.
Fragen zu Bewerbung, Einschreibung und weiteren
Studienformalitäten
Zu diesen Themen gibt es eine Liste mit häufig
gestellten Fragen bei der Zentralen Allgemeinen Studienberatung
(ZAS)

