21.12.2011
Unter Canadiensern, Irokesen und Rebellen
Das Tagebuch des Philipp Jakob Hildebrandt (1733-1783) entstand während seines Einsatzes mit den Hessen-Hanauer Jägern im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.

Mit dieser Edition wird somit wichtiges Material zur Verfügung gestellt, das die Geschichte des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und den Einsatz der hessischen Truppen ebenso berührt wie die frühe Landeskunde und Ethnographie Kanadas sowie die Fragen der Selbst- und Fremdwahrnehmung im inter- bzw. transkulturellen Kontakt. In Zusammenarbeit mit dem Marburger Zentrum für Kanadastudien (MZKS) wird bereits an einer Übersetzung dieses Materials gearbeitet, die Ende 2012/Anfang 2013 in einem kanadischen Verlag erschienen soll. Nach den im Rahmen eines DFG-geförderten Projektes 2010 erschienenen Briefen und dem Tagebuch des Georg Ernst von und zu Gilsa (1740-1798), wird in Kooperation des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde und dem Fachgebiet Frühe Neuzeit mit diesem Band eine zweite bislang unbekannte und wichtige Quelle zum Einsatz hessischer Truppen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg vorgelegt.
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Prof. Dr. Holger Gräf
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