Forschung
Der Reichtum und die Vielfalt der lateinischen
Literatur des Mittelalters und der Neuzeit sind noch längst nicht auch
nur annähernd erschlossen. Vorrangige Aufgabe der Forschung ist es
daher, die handschriftlich überlieferten Primärtexte in kritischen
Editionen verfügbar zu machen - zunehmend auch in Übersetzung.
Am Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit
sind einige wichtige Texte erstmalig ediert worden:
- Die Gesta militum des Hugo von Mâcon
- Die epistolae duorum amantium (Briefe Abaelards u. Heloises ?)
- Die Gedichte des Arnulf von Lisieux
- Das carmen de Misteriis Ecclesie des Johannes de Garlandia
- Das certamen anime des Raymundus de Rocosello
- Die carmina des Petrus Presbyter
- Die Vita der heiligen Elisabeth des Dietrich von Apolda
sowie Texte mit regionalem oder lokalem Bezug aus den
Handschriftsbeständen der UB und des Hessischen Staatsarchivs.
Darüber hinaus nimmt die lateinische Philologie des Mittelalters und
der Neuzeit vielfältige Aufgaben als Hilfswissenschaft für verwandte
Fächer (Geschichte, Theologie, Kunstgeschichte, Neuere Philologien)
wahr.

