Tierphysiologie
- Stoffwechselphysiologie
(Gerhard Heldmaier)
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Neurobiologie/Ethologie
(Uwe Homberg, Keram Pfeiffer, Joachim Schachtner)
Kurzinfo / Homepage -
Neuronale Ernährungsphysiologie
(Alexander Tups)
Homepage - Lehre
Stoffwechselpysiologie
Gerhard Heldmaier
Die endothermen Säugetiere und Vögel haben den höchsten Energieumsatz aller Tiere. Sie sind in der Lage die aufgenommene Nahrungsenergie, ihren Energieverbrauch, ihre Fettspeicherung und ihr Körpergewicht genau zu kontrollieren. Wir untersuchen die molekularen Grundlagen und die physiologische Regulation des Energiehaushalts mit folgenden Schwerpunkten:
- Physiologische Funktion der Entkopplerproteine
- Metabolische Phänotpyisierung von Mausmutanten
- Saisonale Anpassung und neuroendokrine Regulation des Körpergewichts
- Metabolische Suppression im Torpor (Winterschlaf)
Als Methoden werden kalorimetrische Messungen des
Energieumsatzes, Körpertemperatur und EKG Telemetrie, Primärkultur von
Fettzellen, Analyse von Genfunktionen in transfizierten Säugerzellen,
In Situ Hybridisierung, Immunhistochemie und biochemische Analysen
sowie MRT Untersuchungen angewandt.
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Kontakt |
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Prof. Dr. Gerhard Heldmaier |
Neurobiologie/Ethologie
Uwe Homberg, Keram Pfeiffer, Joachim Schachtner
Viele Sinnes- und Verhaltensleistungen von Insekten
sind mit denen von Wirbeltieren vergleichbar, werden aber mit einer
wesentlich geringeren Zahl an Nervenzellen erzeugt, so dass Insekten
für die Aufklärung vieler neurobiologischer Grundprobleme besonders
geeignet sind. Unsere Arbeitsgruppe untersucht von der Einzelzelle zum
Verhalten die funktionelle und neurochemische Organisation des
Insektengehirns, Leistungen der Sensorik und Motorik, sowie die
Entwicklung des Gehirns. Besondere Schwerpunkte sind die Analyse des
Geruchssystems beim Tabakschwärmer (Funktion von Geruchsrezeptorzellen,
Organisation und Entwicklung des Geruchszentrums), die
Charakterisierung der Inneren Uhr bei Schaben (Lokalisation, zellulärer
und molekularer Mechanismus), die neuronale Grundlage der
Sonnenkompass-Orientierung bei Heuschrecken und Honigbienen (Analyse
des Polarisationssehsystems, des Internen Kompasses), sowie die
Kartierung, Funktion und Regulation von Neuropeptiden im
Zentralnervensystem von Insekten.
| Kontakt | ||||
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Prof. Dr. Uwe Homberg |
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Prof. Dr. Joachim Schachtner |
Dr. Keram Pfeiffer |
Homepage (http://www.uni-marburg.de/fb17/fachgebiete/tierphysio/neurobiologie)
Neuronale Ernährungsphysiologie
Alexander Tups
Die meisten Lebewesen halten ihr Körpergewicht über lange Zeiträume mit erstaunlicher Genauigkeit auf gleichbleibendem Niveau. Dies wird über ein höchst komplexes System neuroendokriner Signalwege gesteuert, welches bei Fehlsteuerung zu Anorexie oder Adipositas und schweren Folgeerkrankungen wie Diabetes führen kann. Wesentlicher Bestandteil dieses Systems sind die Hormone Leptin und Insulin, die als „Benzinuhren“ fungieren und Information über den Körperfettgehalt an das Gehirn über spezifische Signaltransduktionskaskaden vermitteln. Die Prozessierung dieser Information resultiert in der Regulation bestimmter Neuropeptide, die als direkte Effektoren das Körpergewicht steuern. Nach einer aktuellen Hypothese greifen bestimmte Nährstoffe in die Signalverarbeitung von Leptin und Insulin ein und nehmen somit direkt Einfluss auf die Energiehomöostase.
Ziel unserer Arbeitsgruppe ist es, die zentrale Interaktion von Leptin und Insulin in Bezug auf deren Signalverarbeitung besser zu verstehen. Es soll die Hypothese der Nährstoffsensorik validiert, sowie die Rolle von Neuropeptidprozessierung hinsichtlich der Energiehomöostase untersucht werden. Dies soll langfristig zu einer Aufklärung der Mechanismen führen, die bei Störung zu Adipositas und Diabetes führen.
| Kontakt |
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Dr. Alexander Tups Tel.: ++49 6421 28 23547 Fax: ++49 6421 28 28937 alexander.tups(◊)biologie.uni-marburg.de |
Homepage ( https://www.uni-marburg.de/fb17/fachgebiete/tierphysio/ernaehrungsphysiologie)

