Aufgaben und Struktur des HRZ
Der Begriff Hochschulrechenzentrum (HRZ) ist durch das Hessische Hochschulgesetz (HHG) von 1978 geprägt worden. Darin gab es einen eigenständigen § 28 Datenverarbeitung, der Aufgaben und Struktur von Hochschulrechenzentren festgelegt hat.
Rechenzentren an Universitäten sind in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden. Anfangs gab es jeweils nur einen zentral betriebenen Universalrechner, der im Wesentlichen zum "Rechnen" genutzt wurde, daher die Bezeichnung. In den 80ern hat dann der PC seinen Siegeszug angetreten, Rechnen ist durch Informationsverarbeitung abgelöst worden und zu den "zentralen Servern" im HRZ sind "dezentrale Systeme" in den Fachbereichen und Einrichtungen hinzugekommen, die alle untereinander zu vernetzen waren. Das HRZ hat sich damit in den 90ern zu einem Zentrum für Kommunikation und Informationsverarbeitung entwickelt, seine Bezeichnung aus Tradition aber bisher beibehalten.
„Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e.V.“ (abgekürzt ZKI-Verein, kurz ZKI) heißt der Verein, in dem die Rechenzentren der Universitäten, Technischen Hochschulen, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen Deutschlands kooperieren.


