Der WebVPN-Dienst (schnelle Ersatzlösung bei VPN-Problemen –
Kurzanleitung)
Einsatzzweck
Der WebVPN-Dienst stellt eine Ergänzung des VPN-Zugangs dar. Technisch wird bei diesem Dienst trotz des Namens keine VPN-Verbindung aufgebaut, sondern eine spezielle Web-Anwendung stellt den Zugriff auf Ressourcen bereit, für die normalerweise eine VPN-Verbindung benötigt würde. Clientseitig wird nur ein Webbrowser benötigt, damit eignet sich der Dienst als VPN-Ersatz in Situationen, in denen der normale VPN-Zugang nicht benutzbar ist. Hier einige Beispiele:- Sie arbeiten an einem fremden PC und wollen oder können keinen VPN-Client installieren.
- Eine Firewall blockiert die Verwendung von Anyconnect.
- Ein ungünstig konfigurierter WLAN-Accesspoint blockiert die Verwendung von Anyconnect
- Sie haben zwar eine VPN-Verbindung (z.B. mit Anyconnect) aufgebaut,
können aber auf eine bestimmte
Zeitschrift bzw. Datenbank nicht zugreifen und benötigen den Zugriff sofort.
Benutzung
- Rufen Sie mit einem beliebigen Webbrowser https://webvpn.uni-marburg.de
auf. Es erscheint folgende Seite:

- Melden Sie sich mit Username und Passwort der passenden Benutzergruppe (Staff oder Students) an.
- Geben Sie in das bereitstehende Feld der Web-Anwendung den
gewünschten URI bzw. die gewünschte Adresse ein (Abschluss mit
RETURN).
Verwenden Sie dagegen nicht die Adresszeile Ihres Browsers, auch Bookmarks aus dem Browser funktionieren nicht.
- Der Inhalt wird dargestellt, halbtransparent wird eine Werkzeugleiste eingeblendet. Links können innerhalb der WebVPN-Anwendung verfolgt werden.
Einschränkungen
Der WebVPN-Dienst kann aufgrund seiner Arbeitsweise nicht alle Funktionen des normalen VPN-Zugangs unterstützen, z.B. können eingebundene Netzlaufwerke nicht ohne weiteres angesprochen werden. Grundsätzlich unterstützt werden alle Webanwendungen; die Funktion hängt aber noch von der konkreten Arbeitsweise der Anwendung ab. Bekannt sind bisher folgende Probleme bei zugriffsbeschränkten Seiten:
- Werden Links erst innerhalb einer in eine Webseite eingebetteten Anwendung (z.B. manche Flash-Anwendungen) dynamisch erzeugt, ist die betreffende Ressource mit WebVPN nicht zugänglich. Das betrifft z.B. die elektronischen Bücher des Thieme-Verlags.
- Bestimmte Java-Script-Anweisungen werden falsch verarbeitet,
wodurch z.B. das Login bei SciFinder Web
verhindert wird. Dieser Fehler ist vom Hersteller Cisco bestätigt, aber
noch nicht behoben.


