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Der WebVPN-Dienst (schnelle Ersatzlösung bei VPN-Problemen – Kurzanleitung)

Einsatzzweck

Der WebVPN-Dienst stellt eine Ergänzung des VPN-Zugangs dar. Technisch wird bei diesem Dienst trotz des Namens keine VPN-Verbindung aufgebaut, sondern eine spezielle Web-Anwendung stellt den Zugriff auf Ressourcen bereit, für die normalerweise eine VPN-Verbindung benötigt würde. Clientseitig wird nur ein Webbrowser benötigt, damit eignet sich der Dienst als VPN-Ersatz in  Situationen, in denen der normale VPN-Zugang nicht benutzbar ist. Hier einige Beispiele:
  • Sie arbeiten an einem fremden PC und wollen oder können keinen VPN-Client installieren.
  • Eine Firewall blockiert die Verwendung von Anyconnect.
  • Ein ungünstig konfigurierter WLAN-Accesspoint blockiert die Verwendung von Anyconnect
  • Sie haben zwar eine VPN-Verbindung (z.B. mit Anyconnect) aufgebaut, können aber auf eine bestimmte
    Zeitschrift bzw. Datenbank nicht zugreifen und benötigen den Zugriff sofort.
Verwenden Sie den Dienst nicht zum normalen Surfen und melden Sie sich nach der Benutzung zeitnah wieder ab. Leider steht für den Dienst nur eine begrenzte Zahl (teurer) Lizenzen zur Verfügung.

Benutzung

  1. Rufen Sie mit einem beliebigen Webbrowser https://webvpn.uni-marburg.de auf. Es erscheint folgende Seite:
    vpn-browser-login.png
  2. Melden Sie sich mit Username und Passwort der passenden Benutzergruppe (Staff oder Students) an.
  3. Geben Sie in das bereitstehende Feld der Web-Anwendung den gewünschten URI bzw. die gewünschte Adresse ein (Abschluss mit RETURN).
    Verwenden Sie dagegen nicht die Adresszeile Ihres Browsers, auch Bookmarks aus dem Browser funktionieren nicht.
  4. Der Inhalt wird dargestellt, halbtransparent wird eine Werkzeugleiste eingeblendet. Links können innerhalb der WebVPN-Anwendung verfolgt werden.

Einschränkungen

Der WebVPN-Dienst kann aufgrund seiner Arbeitsweise nicht alle Funktionen des normalen VPN-Zugangs unterstützen, z.B. können eingebundene Netzlaufwerke nicht ohne weiteres angesprochen werden. Grundsätzlich unterstützt werden alle Webanwendungen; die Funktion hängt aber noch von der konkreten Arbeitsweise der Anwendung ab. Bekannt sind bisher folgende Probleme bei zugriffsbeschränkten Seiten:

  • Werden Links erst innerhalb einer in eine Webseite eingebetteten Anwendung (z.B. manche Flash-Anwendungen) dynamisch erzeugt, ist die betreffende Ressource mit WebVPN nicht zugänglich. Das betrifft z.B. die elektronischen Bücher des Thieme-Verlags.
  • Bestimmte Java-Script-Anweisungen werden falsch verarbeitet, wodurch z.B. das Login bei SciFinder Web verhindert wird. Dieser Fehler ist vom Hersteller Cisco bestätigt, aber noch nicht behoben.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2012 · Martin Pauly

 
 
 
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