Viren, Würmer und Trojaner
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Umgangssprachlich hat sich die Bezeichnung Virus
als Oberbegriff für Schadprogramme aller Art etabliert, obwohl der
Begriff eigentlich für ein Schadprogramm mit speziellen Eigenschaften
steht. Außerdem gibt es noch Würmer,
Trojaner (eigentlich Trojanische Pferde) und
sogenannte Spyware. Da Schadprogramme oft die
charakteristischen Eigenschaften mehrer dieser Kategorien auf sich
vereinen, ist die strikte Einteilung nicht immer möglich.
Gemeinsam ist all diesen Programmen der angerichtete Schaden, der im
gerinsten Fall im Ärger und Arbeitsaufwand bei der Beseitigung besteht.
Gemeinsam ist ihnen auch, dass der Schaden nur angerichtet wird, wenn
das Programm auf einen Rechner gelangt und dort ausgeführt wird. Die
Art der Schäden und die Verbreitungsweise hat sich mit der Zeit
gewandelt. Während sich Schadprogramme früher hauptsächlich über
externe Datenträger (Disketten) verbreiteten, ist heute das Internet
das wichtigste Transportmedium. Zur Sabotage als Schadfunktion (Löschen
von Dateien) ist die Ausspähung von Daten (Passwörter, Kontodaten)
hinzugekommen.
Inzwischen sind Anzahl und Eigenschaften von Schadprogrammen so groß, dass es sehr aufwändig geworden ist, umfassende Empfehlungen zur Vermeidung von Schädlingsbefall sowie zu Gegenmaßnahmen bei Schädlingsbefall zu geben. Als Ergänzung sei deswegen an dieser Stelle auf den Anti-Virus Dienst des Heise-Verlags und auf die Viren-Informationsseiten des BSI verwiesen. Sie finden dort neben aktuellen Nachrichten zu Computerviren auch weitergehende Erläuterungen zu technischen Hintergründen und Tipps, was zu tun ist, falls Ihren Rechner doch befallen wurde.


