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Absicherung von Computern

Dringend notwendige Betriebssystem-Updates

Viele der in letzter Zeit kursierenden Würmer nutzen Sicherheitslücken des Betriebssystems, um ohne Zutun des Benutzers in Rechner einzudringen. Eine lokal auf dem Rechner installierte Virenschutzsoftware kann solche Würmer nur dann abwehren, wenn der betreffende Wurm bereits bekannt ist. Um diese Würmer daran zu hindern, überhaupt ins System zu kommen, wird dringend empfohlen, die folgenden Updates von Microsoft zum Schließen von Sicherheitslücken einzuspielen:

Windows 2000

Service Pack 4:
ftp://ftp.uni-marburg.de/lokal/winnt/fixes/W2K/w2ksp4/ 
Update Rollup 1 für SP4:
ftp://ftp.uni-marburg.de/lokal/winnt/fixes/W2K/w2ksp4-rollup/
alle weiteren Security-Fixes:
siehe http://www.windowsupdate.com/

NB: Der Support für Windows 2000 wurde von Microsoft inzwischen eingestellt, es werden also keine neuen Updates mehr veröffentlicht. Der Umstieg auf ein neueres Betriebssystem ist ratsam.

Windows XP

Service Pack 3:
ftp://ftp.uni-marburg.de/lokal/winnt/fixes/WXP/wxpsp3/
alle weiteren Security-Fixes:
siehe http://www.windowsupdate.com/

Bitte aktivieren Sie außerdem die automatischen Betriebssystemupdates, damit künftige Fixes möglichst bald nach ihrem Erscheinen installiert werden. Beachten Sie: Die Installation von Security-Fixes ist wesentlich wichtiger für die Absicherung des Systems als die Installation eines Virenschutzprogramms.

Unter Windows XP sorgen Sie bitte außerdem dafür, dass die eingebaute Firewall aktiv ist. (Ab Service Pack 2 ist das die Voreinstellung).


Sichere Passwörter, Abgestufte Accountberechtigungen

Unter neueren Windows-Betriebssystemen (Windows NT, 2000, XP, Vista) wird mit Benutzeraccounts gearbeitet, d.h. man muss sich vor Benutzung des Rechners mit Username und Passwort anmelden.
Accounts sind mit unterschiedlichen Berechtigunsstufen versehen. Eine Account mit Administratorrechten hat Zugriff auf alle Bereiche der PC-Installation (Treiber, installierte Software, etc.). Das gilt auch für Programme, die man absichtlich oder versehentlich startet, während man mit einem Administrator-Account angemeldet ist (z.B. für Mail-Attachments von Wurm-Mails oder von einer Webseite heruntergeladene Programme). Deswegen sollte man sich für normales Arbeiten mit einem Account ohne Administratorrechte anmelden, um den Schaden zu begrenzen, den ein ungewollt gestartetes Programm anrichten kann. (Leider gibt es ältere und unsauber programmierte Software, die Probleme macht, wenn sie von Nicht-Administratoren ausgeführt wird.)
Die Accounts dienen aber nicht nur der lokalen Anmeldung, sondern dienen auch für den Netzwerkzugriff auf den betreffenden Rechner. Insbesondere kann man mit einem Administratoraccount einen Rechner fernadministrieren und so z.B. aus der Ferne Software installieren. Würmer suchen im Netz gezielt nach Rechnern mit leeren oder leicht zu ratenden Passwörtern, um diese dann zu infizieren.

Beachten Sie deswegen folgende Regeln:

  • Neben dem standardmäßig vorhandenen Administratorkonto sollten Accounts ohne Administratorrechte eingerichtet werden. Für den täglichen Gebrauch (Surfen im Web, Textverarbeitung, etc.) sollten diese Accounts benutzt werden.
  • Wenn ein Rechner am Netz betrieben wird (das gilt auch für Rechner die sich per Modem/ISDN ins Netz einwählen!), müssen alle eingerichteten Accounts mit nicht-trivialen Passwörtern versehen sein.

Virenschutz

Im Rahmen der Landeslizenz kann Sophos Anti-Virus auf Uni- und Privatrechnern von Studierenden und Bediensteten der Universität ohne Kostenbeteiligung genutzt werden.
Die Lizenzbedingungen des kostenlosen Produktes Avira AntiVir Personal schränken die Nutzung auf »die private Verwendung zu Hause« ein; entsprechendes gilt für andere kostenlose Produkte. Die Nutzung auf Uni-Rechnern lässt sich mit solchen Lizenzbedingungen nicht vereinbaren.

Zuletzt aktualisiert: 21.10.2010 · Wolfgang Ratzka

 
 
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Tel. 06421/28-28282, Fax 06421/28-26994, E-Mail: helpdesk@hrz.uni-marburg.de

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