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Fortsetzung einer Tradition: Marburger Judo-Freundschaftstreffen 2009

Intensive Vorbereitungen haben es wieder möglich gemacht: Das traditionelle Judo-Freundschaftstreffen in Marburg. Vom 27. bis zum 29. November 2009 kamen Judoka (zumeist Studenten) aus Erfurt, Frankfurt, Gießen, Hamburg, Heidelberg, Helsinki (Finnland) und Stadtallendorf der Einladung der Marburger Judo-Hochschulsportgruppe nach, um gemeinsam zu trainieren und zu feiern.

Eingeleitet wurde das Freundschaftstreffen durch ein von Philipp Cordts und Sebastian Köster geleitetes Auftakttraining, das auch Teilnehmer aus anderen Kampfportgruppen des Marburger Hochschulsports auf Einladung wahrnahmen. Im Anschluss daran wurde gemeinsam in einem Marburger Lokal der obligatorische Kneipenbummel eingeleitet, dem ein Zwischenstopp auf dem Weihnachtsmarkt in der Oberstadt voranging.

Den Trainingshöhepunkt des Freundschaftstreffens bildet das Samstagstraining. Für dieses konnte in diesem Jahr Rasim Salimov aus Stadtallendorf, ehem. Mitglied der aserbaidschanischen Nationalmannschaft, gewonnen werden. Wie am Vortag gliederte sich das Training in zwei Teile: Einen technikbasierten, um das eigene Repertoire zu erweitern und einen übungskampfbasierten. Nach dem Training gab es die Möglichkeit zum Saunagang im PHYSIKUM, den viele, erschöpft, aber zufrieden, antraten. Am Abend fand im „Haus der Jugend“ die traditionelle Party statt, in deren Rahmen die neuen und alten persönlichen Kontakte weiter intensiviert werden konnten.

Freitag fand für die Hartgesottenen das abschließende Kater-Training, welches wieder von Philipp Cordts und Sebastian Köster gestaltet wurde, statt. Ein den Abschluss des Freundschaftstreffens bildendes gemeinsames zweites Frühstück ließ ein intensives Trainings- und Party-Wochenende angenehm ausklingen.

Indes ist die Realisierung solch eines Ereignisses keine Selbstverständlichkeit. Besonders erfreulich ist, dass viele Judoka aus der Anfängergruppe engagiert die Vorbereitungs-, Durchführungs- sowie Nachbereitungsprozesse begleiteten. Auch wäre das Freundschaftstreffen ohne die Hilfe des Zentrums für Hochschulsport unmöglich durchzuführen gewesen. Indem es das Institut für Leibesübungen als Trainingsort sowie zwecks Übernachtungsmöglichkeit für die Gäste zur Verfügung stellte, garantierte es wieder einmal zu einem bedeutenden Teil den Fortbestand dieses außergewöhnlichen Kontaktes mit anderen Universitäten im In- sowie Ausland.

Trotzdem, das Freundschaftstreffen steht und fällt maßgeblich mit der Resonanz externer Judo-(Hochschulsport-)Gruppen. Da selbige anfangs gering ausfiel, wurde im Vorfeld zeitweilig eine „kreative Pause“ einzulegen überlegt. Als dann aber doch annähernd gleich viele Judoka wie 2008 den Weg nach Marburg fanden, zerstreuten sich diese Gedanken wieder. Ebenso wirkten sich die positiven Signale aus z.B. Cambridge darauf aus, die auf eine solide Beteiligung im nächsten Jahr schließen lassen. Insofern blickt die Marburger Judo-Hochschulsportgruppe erwartungsvoll einem Freundschaftstreffen 2010 entgegen.

Bericht von: Sebastian Köster

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Zuletzt aktualisiert: 14.12.2009 · info

 
 
 
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