Marburg, den 15.04.2009
32 Jahre internationaler Judo Austausch
zwischen der Universität Marburg und der Universität Helsinki
jetzt auch zusätzlich mit der Universität Cambridge
Judoka der Universitäten Helsinki und Marburg trafen sich über
Ostern zu ihrem traditionellen Freundschaftstreffen in Marburg. Vom 08.
– 14. April trainierten und lebten die skandinavischen Sportler
gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern. Erstmalig offiziell in
Marburg dabei waren auch britische Judoka der Universität Cambridge.
Der seit 32 Jahren bestehende Kontakt soll auch im nächsten Jahr wieder
mit einem Gegenbesuch in Finnland fortgeführt werden.
12 wettkampf erfahrene Frauen und Männer aus Finnland und England waren zu Besuch an der Lahn, um die Kräfte mit ihren Marburger Freunden zu messen. 6 von ihnen waren erstmalig in Marburg, für die Anderen war es bereits der dritte oder gar vierte Aufenthalt in Deutschland. Aus diesen regelmäßigen Kontakten sind viele persönliche Freundschaften entstanden.
Auch viele ehemalige Marburger Judoka nutzten die Gelegenheit, Ihre alte Universität zu besuchen und ein Wiedersehen mit ihren finnischen und deutschen Sportfreunden zu feiern.
Das Programm dieser Woche wurde über Monate mit Sorgfalt ausgearbeitet und wurde Dank des persönlichen Engagements der gesamten Judo-Hochschulsportgruppe ein großes Erlebnis für alle Beteiligten. Die sportlichen Aktivitäten standen dabei traditionell im Vordergrund: neben täglichen Trainingseinheiten auf der Judomatte absolvierten die Studenten auch eine 90 min. Einführung in die Sportart Body-Pump im PHYSICUM, versuchten sich im Drachenbootfahren und unternahmen einen Wettbewerb im Bowling.
Freilich war der Aufenthalt der internationalen Gäste nicht ausschließlich vom Sport geprägt. Neben einem gemeinsamen Ausflug nach Gladenbach-Weidenhausen ins dortige Jugendcamp blieb auch Zeit für abendliche Geselligkeit und Saunabesuche in Gladenbach und Marburg. Die traditionelle Abschlussfeier im Naturfreundehaus ging dann auch bis weit in die Nacht und ermöglichte einmal mehr, die persönlichen Kontakte zu vertiefen.
„Das abwechslungsreiche Programm wurde dankenswerterweise
gefördert vom Zentrum für Hochschulsport der Universität. Ohne diese
finanzielle Unterstützung wäre ein Ende des ältesten internationalen
Kontaktes im Marburger Hochschulsport nur noch schwer weiter zu führen“
sagte zum Abschluss zufrieden der Judo-Obmann
Sebastian Köster.

