30.06.2026 Vielfältig bereichernde Exkursion zu den EU-Institutionen in Brüssel
Die von Prof. Simon und Prof. Horn geleitete Exkursion nach Brüssel vom 23. bis 25. Juni 2026 eröffnete den 28 teilnehmenden Studierenden ausgezeichnete Einblicke in die Arbeit der Institutionen und sonstigen Stellen (bei) der EU.
Den Auftakt machte ein Besuch der Landesvertretung Hessens bei der EU. Nach einem Begrüßungsreferat, in dem von einem dortigen Mitarbeiter die vielfältigen Aufgaben der Landesvertretung geschildert wurden, folgte eine Vorlesungseinheit von Prof. Horn zum Recht der EU als Internationaler Organisation und dessen Verflechtung mit dem nationalen Recht. Am Abend des ersten Tages war die Gruppe zu einer eindrucksvollen Veranstaltung der Landesvertretung zum 61. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ eingeladen.
Der zweite Tag führte zunächst in das Europäische Parlament, wo die hervorragende Gelegenheit gegeben war, an einer überaus spannenden Sitzung des Ausschusses für konstitutionelle Fragen unter Vorsitz von Prof. Simon zum freien Mandat und anderen Rechten der Abgeordneten teilzunehmen. Nach einem lebendigen Rundgang im Haus der Europäischen Geschichte folgte ein Fachgespräch bei der Europäischen Kommission mit dem Rechtsberater im Kabinett des Kommissars und Exekutiv-Vize-Präsidenten für Kohäsion und Reformen, hoch oben im 9. Stock des Berlaymont. Der spätere Nachmittag führte dann noch – bei durchgängig großer Hitze – in die Ständige Vertretung des Bundesrepublik Deutschland, wo ein Referatsleiter anschaulich über die rechtlichen und politischen Aufgaben der Vertretung informierte. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen im Abgeordnetenrestaurant des Europäischen Parlaments, während dessen die Rechtsberaterin für humanitäres Völkerrecht bei der Vertretung des Internationalen Roten Kreuzes von ihrer vielseitigen Arbeit berichtete.
Auf dem Programm des dritten Tages stand zunächst ein Besuch bei Eurocontrol, der (eigenständigen) europäischen Organisation zur Sicherung und Koordination des Luftverkehrs in Europa, sowie abschließend ein Fachgespräch im Europäischen Ausschuss der Regionen.
Die Exkursion konnte dankenswerterweise zum Großteil aus Mitteln des QSL-Fonds finanziert werden.