17.06.2026 DFG bewilligt Graduiertenkolleg zu Geschlecht und Völkerstrafrecht
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das neue Graduiertenkolleg „Geschlecht und Vergeschlechtlichungen in völkerstrafrechtlichen Kontexten: Konflikte, normative Ordnungen, Transformationspraktiken“ an der Philipps-Universität Marburg mit über 5,5 Millionen Euro. Das interdisziplinäre Forschungsprogramm untersucht die Wechselwirkungen zwischen Geschlecht und Völkerstrafrecht und bietet in der ersten Förderphase 20 Promovierenden ein strukturiertes Qualifizierungsprogramm.
Sprecherin des Graduiertenkollegs ist Prof. Dr. Stefanie Bock, Inhaberin der Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsvergleichung am Fachbereich Rechtswissenschaften. Prof. Dr. Boris Burghardt ist einer der zwölf Principal Investigators (PIs).
Gemeinsam schaffen die beteiligten Forschenden einen innovativen Rahmen, um Prozesse der Vergeschlechtlichung in globalen Rechts- und Konfliktkontexten zu analysieren und neue Impulse für Wissenschaft und Praxis zu entwickeln.
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