Dr. Andrea Wiegeshoff

Wiss. Mitarbeiterin

Kontaktdaten

+49 6421 28-24527 +49 6421 28-25700 andrea.wiegeshoff@staff 1 Wilhelm-Röpke-Straße 6
35032 Marburg
W|02 Geisteswissenschaftliche Institute (Raum: 03C05 bzw. +3C05)

Organisationseinheit

Philipps-Universität Marburg Geschichte und Kulturwissenschaften (Fb06) Neuere Geschichte Neueste Geschichte

Sprechstunde während des Semesters:

montags 14 - 15 Uhr oder nach Vereinbarung

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen ArbeitsschwerpunkteArbeitsschwerpunkte

    • Geschichte von Epidemien, Krankheit und Gesundheit
    • Geschichte des US und des British Empire im 19. Jahrhundert
    • Geschichte des Auswärtigen Amtes
    • Global-, transnationale und internationale Geschichte
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Curriculum VitaeCurriculum Vitae

    • April 2018 - März 2019
      Forschungsaufenthalte an den Deutschen Historischen Instituten in London und Washington D.C.
    • seit Januar 2018
      Teilprojektleiterin im SFB/Transregio 138 "Dynamiken der Sicherheit" (Teilprojekt C08 "Sicherheit und Empire.
      Dynamiken der Versicherheitlichung in kolonialen Räumen des britischen Weltreichs, 1780-1920", gemeinsam mit
      Benedikt Stuchtey)
    • seit April 2014
      Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Neuere Geschichte der Philipps-Universität Marburg
    • April 2012 - März 2014
      Referentin beim deutschen Wissenschaftsrat
    • Dezember 2011
      Promotion am Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften der Universität Marburg
    • Juni - Dezember 2011
      Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Neuere Geschichte der Philipps-Universität Marburg
    • April 2006 - Dezember 2010
      Leitung der Koordinationsstelle der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Auswärtigen Amtes
    • 1999 - 2005 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte sowie Politik- und Rechtswissenschaften in Marburg und Paris
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen StipendienStipendien

    • August 2018 - März 2019 Long-term Visiting Fellowship, DHI Washington D.C.
    • April - Juni 2018 Research Scholarship (Habilitationsstipendium), DHI London
    • 2016/2017 Förder- und Mentoringprogramm der hessischen Universitäten „ProProfessur"
    • 2016/2017 Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen der Max Weber Stiftung (DGIA) für Forschungsaufenthalte in London, Washington DC, Paris und Aix-en-Provence
    • Dezember 2010 -Mai 2011 Promotionsabschlussstipendium der Philipps-Universität Marburg
    • August 2008 Promotionsstipendium des Deutschen Historischen Instituts Washington
    • Januar 2007 - November 2010 Promotionsförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes   
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen HabilitationsprojektHabilitationsprojekt

    Von Erregern und Menschen. Eine globalhistorische Untersuchung seuchenpolitischen Handelns im 19. Jahrhundert

    Im 19. Jahrhundert wurden Millionen von Menschen weltweit Opfer einer der sich epidemisch ausbreitenden Seuchen. So war die Tuberkulose eine der häufigsten Todesursachen in Mitteleuropa. In Asien wiederum flammte die Pest um 1890 wieder auf und forderte mehr als zwölf Millionen Tote. Die Cholera oder die Grippeepidemie von 1918 verbreiteten weltweit Angst und Schrecken. Zwar waren Epidemien wahrlich kein Novum dieser Zeit, jedoch bot das 19. Jahrhundert geradezu ideale Bedingungen für das Aufkommen und vor allem die rasche, weltweite Verbreitung von Seuchen, die eine Art nicht-intendierter Begleiterscheinung von intensivierten globalen Verflechtungen und Austauschprozessen waren.

    In dem geplanten Habilitationsprojekt soll das „seuchenpolitische“ Handeln staatlicher und nicht-staatlicher Akteure untersucht werden. Wie wurde auf die Bedrohungen durch Epidemien reagiert? Welche Erfahrungshintergründe und Deutungsmuster wirkten hierbei handlungsleitend und inwiefern veränderten diese sich? Wie verdichteten sich transnationale Prozesse und Einflüsse im Umgang mit den gesundheitspolitischen Herausforderungen und welche Rolle spielten wiederum lokale Gegebenheiten? Im Mittelpunkt des geplanten Projekts sollen dabei ganz unterschiedliche seuchenpolitische Akteure bzw. Akteursgruppen – neben Regierungen Kolonialverwaltungen, Beamte und Bürokraten, Ärzte, Wissenschaftler, Mitglieder von Hygienebewegungen usw. –, deren spezifische Problemwahrnehmungen und Interaktionen stehen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Akademische SelbstverwaltungAkademische Selbstverwaltung

    • Mitglied im Fachbereichsrat der Fachbereichs Geschichte und Kulturwissenschaften (2014-2016)
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen MitgliedschaftenMitgliedschaften

    • AG Internationale Geschichte im VDH, seit 2017 Mitglied im Komitee
    • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
    • Graduiertenzentrum Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen DissertationsprojektDissertationsprojekt

    "Wir müssen alle etwas umlernen" Zur Internationalisierung des Auswärtigen Dienstes der Bundesrepublik Deutschland (1945/51-1969)
    (erschienen im Wallstein Verlag
    )

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen PublikationenPublikationen

    Monographien

    "Wir müssen alle etwas umlernen" Zur Internationalisierung des Auswärtigen Dienstes der Bundesrepublik Deutschland (1945/51-1969), Göttingen 2013. (Diss. Univ. Marburg 2011)


    Herausgeberschaften

    (In-)Securities across European Empires and beyond. Themenschwerpunkt, Journal of Modern European History 16.3 (mit Benedikt Stuchtey).


    Aufsätze

    (In-)Securities across European Empires and beyond. Mapping a New Research Field, in: Journal of Modern European History 16.3 (2018), 321-334 (mit Benedikt Stuchtey).

    The “New Look” of German Diplomacy: The West German Foreign Service after the Second World War, in: Diplomacy & Statecraft 29.2 (2018), S. 197-207.

    Sicherheit vor Seuchen. Zum Spannungsverhältnis von Zukunftsentwürfen, Sicherheit und Staatlichkeit im Deutschen Kaiserreich, in: Christoph Kampmann, Angela Marciniak, Wencke Meteling (Hg.): "Security turns its eye exclusively to the future". Zum Verhältnis von Sicherheit und Zukunft in der Geschichte, Baden-Baden 2018, S. 259-283 (mit Malte Thießen).

    "Nun wird er Außenminister, und Außenpolitik ist gewiß nicht seine erste Profession." Hans-Dietrich Genschers Anfänge als Außenminister und die Weltordnung zu Beginn seiner Amtszeit, in: Kerstin Brauckhoff, Irmgard Schwaetzer (Hg.): Hans-Dietrich Genschers Außenpolitik, Wiesbaden 2015, S. 97-118.

    Die Neuen, die Alten, die "Ehemaligen", in: Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik, München 2010, S. 489-532.

    Neue Diplomatie, in: ebenda, S. 621-633, 639-650.

    Nationale Macht und Internationales Recht. Völkerrecht und Politik im Deutschen Reich (1870/71 - 1890), in: HMRG 18 (2005), S. 199-221.


    Rezensionen

    in European History Quarterly, HSozKult, Neue Politische Literatur, Women's History Review

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen LehreLehre

    Sommersemester 2019:
    Übung/Seminar (gem. mit Sven Opitz): Politiken der Ansteckung – Zur Geschichte der Übertragungskontrolle
    Übung: Lernen aus der Geschichte?

    Wintersemester 2017/2018:
    Proseminar (4-stündig): „The American Way of Empire“. Amerikanischer Kolonialismus und Imperialismus im 19. Jahrhundert

    Sommersemester 2017:
    Proseminar (4-stündig):„Mother of all Pandemics“. Die „Spanische Grippe“ 1918/19

    Wintersemester 2016/2017:
    Übung: Arbeiten im historischen Fotoarchiv. Erschließung und Dokumentation historischer Fotografien aus deutschen Kolonialgebieten
    (gemeinsam mit Lucia Halder, Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln)

    Sommersemester 2016:
    Proseminar (4-stündig): "Heart of Darkness". Der Kongo von der europäischen Kolonialisierung bis zur Unabhängigkeit
    Übung: Das Studium der "Naturvölker". Historische Fotografien als Quellen der Imperial- und Wissenschaftsgeschichte
    (gemeinsam mit Lucia Halder, Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln)

    Wintersemester 2015/2016:
    Proseminar (4-stündig): "Tools of Empire". Europäischer Imperialismus und Technologie

    Sommersemester 2015:
    Proseminar (4-stündig): Kolonialismus im 19. Jahrhundert

    Wintersemester 2014/2015:
    Proseminar (4-stündig): Seuchen im 19. Jahrhundert

    Sommersemester 2014:
    Proseminar (4-stündig): Das Auswärtige Amt - Geschichte des Ministeriums und seiner Diplomaten

    Wintersemester 2007/2008:
    Übung: "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie." Sozial- und kulturwissenschaftliche Theorien in der Geschichtswissenschaft (mit Dr. Wencke Meteling)

    Sommersemester 2006:
    Übung: Alte Kriege - Neue Kriege (mit Prof. Dr. Eckart Conze und Dipl.-Soz. Laura Kajetzke)

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