Hauptinhalt

Trabanten: Fe Strack

Aufnahme © Fe Strack
Ausstellungsansicht

Kunst der Philipps-Universität in der Nische im Foyer des Marburger Kunstvereins im Wechsel künstlerische Arbeiten, die das hohe Niveau der Lehre an diesem Institut zeigen. Das vielfältige Spektrum der Arbeiten wird Druckgrafik, Malerei, Skulptur, Installation und Neue Medien umfassen.

Diese kleinen, aber feinen Präsentationen ergänzen die jeweilige Ausstellung in den großen Räumen des Kunstvereins – kreisen also sozusagen wie Trabanten in ihrer Umlaufbahn um größere Planeten.

Die Reihe wird fortgesetzt mit einer Arbeit aus der Serie Haarig von Fe Strack.

Technisch gesehen ist eine Monotypie ein „Einmaldruck“, also nicht für die Produktion von Auflagen geeignet. Vielmehr geht es darum, spezifische Qualitäten der Druckgrafik in Unikate zu überführen.

Fe Strack tut dies auf sehr eigensinnige Weise: Gefundene, oft auch alte Materialien, wie z. B. Hanffasern, nutzt sie, um etwas Neues zu schaffen. In klaren Kompositionen verbindet sie die Materialeigenschaften mit den teils planbaren, teils zufälligen Möglichkeiten der Monotypie. Das störrische Naturmaterial wird durch den Druck in der Druckpresse präzise eingefangen. Die so entstehenden Formen treten durch die Größe der Arbeiten und ihrer Raumwirkung eindrucksvoll mit dem Betrachter in Kontakt.

Fe Strack M.A. (geb. 1986 in Marburg), studiert Kunstgeschichte und Bildende Kunst – Künstlerische Konzeptionen in Marburg.

o. T. 2018, aus der Serie Haarig Monotypie 140x200cm 

(Dr. Carola Schneider, Prof. Klaus Lomnitzer)

-