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DFG-Netzwerk „Uncooperativeness and Second Language Acquisition“

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte wissenschaftliche Netzwerk „Uncooperativeness and Second Language Acquisition: Conversation Analytic Perspectives“ untersucht Formen unkooperativen Verhaltens in Interaktionen unter Beteiligung von Zweit- und Fremdsprachensprechenden. Das internationale Netzwerk umfasst 20 Forschende aus dem In- und Ausland und arbeitet von Juli 2025 bis April 2028 unter der Koordination von Alexandra Gubina (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim) und Sam Schirm (Universität Bielefeld).

Im Zentrum steht die Frage, welche kommunikativen Praktiken von Interaktionsbeteiligten als unkooperativ behandelt werden und wie mit solchen Verhaltensweisen interaktional umgegangen wird. Untersucht werden unterschiedliche Kontexte – darunter Alltags-, Unterrichts-, Lern- und berufliche Interaktionen – sowie verschiedene Formen unmittelbarer und digital vermittelter Kommunikation. Methodisch verbindet das Netzwerk gesprächsanalytische und interaktionslinguistische Ansätze und arbeitet mit Audio- und Videoaufzeichnungen authentischer Interaktionen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung zweit- und fremdsprachlicher Interaktionskompetenz. Die Forschungsergebnisse sollen für Anwendungsfelder wie Sprachunterricht, Lehrkräftebildung und berufliche Kommunikation nutzbar gemacht werden.

Prof. Dr. Kathrin Siebold ist Mitglied des Forschungsnetzwerks und bringt insbesondere ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich der L2-Interaktionskompetenz, der empirischen Unterrichtsforschung und der Lehrkräftebildung in die gemeinsame Arbeit ein.

Weitere Informationen und Mitglieder des Netzwerks:
CA for SLA – Uncooperativeness and Second Language Acquisition (Link)