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Projekt B3 (b): Veränderung von Repräsentationen durch Manipulation von Lernumgebungen

PI und Ko-PI: Prof. Dr. Siebold, Prof. Dr. Kauschke

Promovierende: Martina Franz dos Santos

Forschungskontext

Die übergeordnete Fragestellung des Projekts B3 richtet sich auf die Modifizierbarkeit sprachlicher Repräsentationen. Lassen sich verfestigte, nicht-zielsprachliche Formen durch Manipulationen der Lernumgebung oder durch spezifische Interventionsmaßnahmen und -methoden, wie sie aus den Bereichen der Sprachförderung, Sprachtherapie und Sprachdidaktik bekannt sind, verändern? Derartige Fragen können im Rahmen der Erst- oder Zweitspracherwerbsforschung untersucht werden.


Aktuelles Promotionsprojekt

Arbeitstitel: Messung und Förderung funktionaler literaler Kompetenzen bei gering literalisierten Deutsch-als-Zweitsprache-Lernenden

Das Promotionsprojekt untersucht, inwiefern ein methodisch-didaktischer Zugang auf Basis soziokultureller Lerntheorien den Erwerb funktionaler Literalität bei gering literalisierten DaZ-Lernenden unterstützt. In einer Interventionsstudie nehmen Lernende über einen längeren Zeitraum an einer Community of Practice teil, in der sie an für sie relevanten schriftsprachlichen Praktiken partizipieren. Der Lernerfolg wird mit zwei Kontrollgruppen verglichen: einer ohne Intervention und einer mit der Lernberatung nach Markov, Scheithauer & Schramm (2015).

Ziel des Dissertationsprojekts ist es, zu untersuchen, wie sich mentale Repräsentationen schriftsprachlicher Einheiten und funktionale literale Kompetenzen durch unterschiedliche didaktische Settings verändern – und in welchem Verhältnis diese Veränderungen zueinander stehen."

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