04.07.2018 Ergebnisse der Hochschulwahl 2018

Ab Oktober gibt es Veränderungen in der universitären Selbstverwaltung

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Bei der Hochschulwahl konnten Universitätsmitglieder vom 26. bis 28. Juni 2018 über die zukünftige Zusammensetzung in den Organen der Selbstverwaltung abstimmen. Nun stehen die endgültigen Wahlergebnisse fest. Ab Oktober wird es unter anderem im Senat der Philipps-Universität neue Mitglieder sowie Stellvertreterinnen und Stellvertreter geben.

Der Senat berät in Angelegenheiten von Forschung, Lehre und Studium, die für die Universität von grundsätzlicher Bedeutung sind. Von den über 28.500 Wahlberechtigten Mitgliedern der Universität nahmen 358 Professorinnen und Professoren, 599 wissenschaftliche Mitglieder, 2.963 Studierende und 450 administrativ-technische Mitglieder an der Wahl teil und wählten den neuen Senat. Mit über 78 Prozent war die Wahlbeteiligung bei den Professorinnen und Professoren am höchsten. Bei den übrigen Wählergruppen lag sie zwischen 12 und 26 Prozent.

In der Wählergruppe der Professorinnen und Professoren bekommen von den drei zur Wahl angetretenen Listen die Liste „Unabhängige Hochschullehrer“ vier Sitze, die „Demokratische Initiative“ drei Sitze und „Die Neue Liste“ zwei Sitze im neuen Senat. Drei Mitglieder der Wählergruppe der wissenschaftlichen Mitglieder werden in den Senat einziehen – jeweils ein Mitglied der drei zur Wahl angetretenen Listen „Aufbruch – Liste Lahnberge“, „Sachlichkeit“ und „GEW/Ver.di“. Gleiches gilt für drei von sieben zur Wahl angetretenen Listen in der Studierendengruppe: „Juso – Hochschulgruppe Marburg“, „Mensaristische Einheitspartei“ sowie „CampusGrün Marburg“ senden jeweils eine Vertreterin bzw. einen Vertreter in den Senat. Die administrativ-technischen Mitglieder werden von zwei Universitätsmitgliedern von den beiden zur Wahl angetretenen Listen vertreten: Ein Mitglied der Liste „Ver.di – Technik und Verwaltung“ und ein Mitglied der Liste „Unabhängige Beschäftigte“ senden jeweils eine Vertreterin bzw. einen Vertreter in den Senat.

Der Senat besteht aus 17 Mitgliedern unter Vorsitz der Präsidentin der Universität und setzt sich ab dem 1. Oktober 2018 wie folgt zusammen:

Gruppe Professorinnen und Professoren:

  • Prof. Dr. Michael Keusgen (FB 16, „Unabhängige Hochschullehrer“)
  • Prof. Dr. Benedikt Stuchtey (FB6, „Unabhängige Hochschullehrer“)
  • Prof. Dr. Harald Renz (FB20, „Unabhängige Hochschullehrer“)
  • Prof. Dr. Ilka Agricola (FB12, „Unabhängige Hochschullehrer“)
  • Prof. Dr. Andreas Neubauer (FB20, „Die Neue Liste“)
  • Prof. Dr. Nicole Arweiler (FB20, „Die Neue Liste“)
  • Prof. Dr. Thorsten Bonacker (FB3, „Demokratische Initiative“)
  • Prof. Dr. Hanna Christiansen (FB4, „Demokratische Initiative“)
  • Prof. Dr. Ursula Birsl (FB 03, „Demokratische Initiative“)

Gruppe wissenschaftliche Mitglieder:

  • Prof. Dr. Nikolas Mirow (FB20, „Aufbruch – Liste Lahnberge“)
  • Dr. Christof Wegscheid-Gerlach (FB16, „Sachlichkeit“)
  • Stefan Schulte (FB 10, „GEW/Ver.di“)

Gruppe Studierende:

  • Benedikt Ruppert („Juso – Hochschulgruppe Marburg“)
  • Clemens Lange („Mensaristische Einheitspartei“)
  • Eva-Marie Schömann („CampusGrün Marburg“)

Gruppe administrativ-technische Mitglieder:

  • Heike Heuser (UB, „Ver.di – Technik und Verwaltung“)
  • Günter Nitsch (FB 20, „Unabhängige Beschäftigte“)


Für jedes Senatsmitglied gibt es eine Stellvertreterin bzw. einen Stellvertreter.

Auch über die Zusammensetzung in den Fachbereichsräten stimmten die vier Wählergruppen ab. Außerdem stimmten die Studierenden noch über die Zusammensetzung im Studierendenparlament und in den Fachschaftsräten ab.

Alle Ergebnisse im Detail

Im kommenden Jahr findet die nächste Hochschulwahl statt – allerdings nur in der Gruppe der Studierenden. Die nächste Hochschulwahl in allen vier Wählergruppen findet 2020 statt.