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Funktionelle Genomanalyse gastrointestinaler Tumore

Die Entstehung maligner Tumore ist die Folge der Akkumulation einer Vielzahl von genetischen und epigenetischen Veränderungen in den betroffenen Zellen. Ein Schwerpunkt unserer Arbeitsgruppe ist es, mit Hilfe von Hochdurchsatzmethoden, insbesondere der DNA Microarray-Technologie sowie der qRT-PCR-basierten TaqMan Array-Technologie, solche Veränderungen in gastrointestinalen Tumoren möglichst umfassend zu katalogisieren und auszuwerten. Im Fokus steht dabei insbesondere das Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs), das mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von <3% und einer mittleren Überlebenszeit von ca. 6 Monaten nach Diagnosestellung nach wie vor die schlechteste Prognose aller soliden Tumore aufweist. Untersucht werden sowohl Primärgewebe von Pankreaskarzinomen und Vorläuferstadien, sog. PanINs (Pancreatic Intraepithelial Neoplasia), als auch in vivo- und in vitro-Modellsysteme, in denen gezielt einzelne Charakteristika von Pankreaskarzinomen analysiert und moduliert werden können. Dabei kommen neben ‚whole genome’-Arrays, auf denen das gesamte menschliche Genom in Form repräsentativer Transkript-Abschnitte abgebildet ist, vor allem eigens konzipierte ‚Kandidatengen-Arrays’ mit limitierter Genanzahl zum Einsatz, die von uns speziell für ihren jeweiligen Einsatzzweck zusammengestellt werden.

Bild: Malte Buchholz

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