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Sommerkonzert 2021

»Im Freien zu singen«
durch Feld, Wald und Wiesen


Der Heuwagen von John Constable. 

Das diesjährige Sommerkonzert des Universitätschores steht ganz im Zeichen der Komponisten Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Wilhelm Berger. Wilhelm Bergers (1861-1911) musikalisches Schaffen geriet nach seinem Tod zunächst in Vergessenheit, der Universitätschor hatte an seiner Wiederentdeckung großen Anteil. Berger zeichnet sich durch die harmonisch anspruchsvolle, gefühlvolle Vertonung romantischer Gedichte aus, das Werk Die erwachte Rose dient als Paradebeispiel. Von Johannes Brahms werden einige kurze Stücke zu hören sein, die teilweise aus seiner frühen Jugend stammen und eigentlich vernichtet werden sollten. Diese Werke reichen stimmungsmäßig von melancholisch (Von alten Liebesliedern) bis heiter und ausgelassen, wie beim erst kürzlich entdeckten Stück Postillons Morgenlied. Bartholdy nimmt uns mit seinen sechs kurzen Liedern mit durch den Wald, unter Linden sowie auf den See. Wir freuen uns, Ihnen nach langer Pause diese romantischen Streifzüge durch die Natur präsentieren zu dürfen.

Konzert im Wintersemester 2019/20

»Nicht von dieser Welt«
von Engeln, Nymphen, Kobolden

Foto: University of Chichester


Der Puk, nordische Sagengestalt, illustriert von Arthur Rackham.

In diesem Semester wird es mystisch. Am 14. und 15. Februar 2020 lädt der Universitätschor Marburg ganz herzlich zu schaurigen, schrillen und schönen A-cappella-Werken für gemischten Chor aus der Renaissance bis zu aktueller Chorkomposition zum Semesterabschlusskonzert ein.

Die Faszination für das Unbekannte, Ungewisse, Übernatürliche, ob in Märchen, Geschichten oder der Kunst, prägt seit jeher die Kultur und die Gedanken der Menschen.

Und so auch die Musik: Das Programm handelt von tückischen und arglistigen Kobolden, von magischen und mysteriösen Hexen in der Vertonung des Song of the witches: Double, Double, Toil and Trouble von Jaakko Mäntyjärvi (1984) aus dem Drama Macbeth von William Shakespeare, vom gefährlichen, ungeheuren Feuerreiter, himmlischen Gesängen von Engeln in der zeitgenössischen Komposition The Angel von Tina Andersson (2011), geheimnisvoller, stiller Nächte und weiteren fantastischen Wesen.

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    Patricia van Ness: Into Winter's glimm'ring Night
    Tina Andersson: The Angel
    Hugo Distler: Der Feuerreiter
    Wilhelm Berger: Niss Puk
    Stefan Nilsson: Gabriellas Sång
    Ralph Vaughan Williams: Three Shakespeare Songs
    Jaako Mäntyjärvi: Lullaby und Double, Double, Toil and Trouble
    Johann Bach: Unser Leben ist ein Schatten
    Hans Kössler: Einsamkeit
    Rihards Dubra: Stetit Angelus
    Johannes Brahms: Es ist ein Schnitter, heißt der Tod
    Orlando Gibbons: The Silver Swan

Jubiläumskonzert im Sommersemester 2019

»30 Jahre Unichor«

Zeichnung: Harald Lange