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Hochschulzugang über den Modellversuch des Landes Hessen mit Mittlerem Schulabschluss

 

Neu seit dem 1.1.2016:

In der „ Verordnung über den Zugang beruflich Qualifizierter zu den Hochschulen im Lande Hessen“ wird in § 1, Absatz 3 beschrieben, welche Personen am Modellversuch zum Hochschulzugang mit mittlerem Schulabschluss und qualifiziertem Abschluss einer mindestens dreijährigen anerkannten Berufsausbildung teilnehmen kann:

„Im Rahmen eines Modellversuchs an den Hochschulen des Landes zur Erprobung neuer Wege des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte nach § 54 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 in Verbindung mit Abs. 6 Satz 2 des Hessischen Hochschulgesetzes besitzen Personen mit mittlerem Schulabschluss und qualifiziertem Abschluss einer mindestens dreijährigen anerkannten Berufsausbildung, die nach dem 1. Januar 2011 abgeschlossen wurde, eine Hochschulzugangsberechtigung entsprechend § 54 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit Satz 1 Nr. 3 des Hessischen Hochschulgesetzes.

Ein qualifizierter Abschluss im Sinne von Satz 1 liegt vor bei einer im Abschlusszeugnis der Berufsausbildung ausgewiesenen Durchschnitts-, Gesamt- oder Abschlussnote von 2,5 oder besser. Ist eine solche Note nicht ausgewiesen, ist aus den ausgewiesenen Noten der einzelnen Fächer und Prüfungsteile das arithmetische Mittel zu bilden.

Die Immatrikulation setzt den Abschluss einer Studienvereinbarung voraus, in der sich die Studierenden des Modellversuchs verpflichten,

  • an den für die wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung des Modellversuchs erforderlichen Datenerhebungen und Befragungen mitzuwirken
  • und im ersten Semester mindestens 18 oder im ersten Studienjahr 30 Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (Credit Points) zu erbringen.

Bei wiederholter Nichteinhaltung der Studienvereinbarung ist die Exmatrikulation vorzunehmen, wenn nicht zu erwarten ist, dass das Studium erfolgreich abgeschlossen werden kann. Bei dieser Entscheidung sind eine Erwerbstätigkeit, die Betreuung von Angehörigen, eine sich auf das Studium auswirkende Behinderung oder chronische Erkrankung sowie vergleichbare wichtige Gründe zu berücksichtigen.

Die Evaluierung des Modellversuchs soll bis zum Ende des Sommersemesters 2021 abgeschlossen sein.“

 

Ansprechpartner für die Antragsstellung

 

Michael Boßhammer
Studierendensekretariat – Sprechzeiten: 9-12 Uhr

Besucheradresse:
Biegenstraße 10, 35037 Marburg

Postadresse:
Biegenstraße 10, 35032 Marburg

Tel. 06421 – 28 22222 (über das Marburger Studientelefon)
Fax: 06421 – 28 22020
E-Mail: studierendensekretariat@verwaltung.uni-marburg.de

Achtung: Neben der Hochschulzugangsberechtigung können weitere Zulassungsvoraussetzungen für einen Studiengang bestehen. Bitte informieren Sie sich auf den jeweiligen Studiengangseiten, zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren und nutzen Sie das Beratungsangebot der Zentralen Allgemeinen Studienberatung (ZAS).