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Forschungsprojekte

Dynamiken religiöser Dinge im Museum - REDIM
Laufzeit: 01.08.2018 - 31.07.2021

Im interdisziplinären Verbundprojekt „Dynamiken religiöser Dinge im Museum“ – REDIM wird untersucht, wie in musealen Kontexten mit religiösen Dingen umgegangen wird, wie Religionen in Museen ausgestellt werden und wie diese museale Präsentation die Wahrnehmung von Religionen in der Gesellschaft beeinflusst.
Konkrete Forschungsfragen, die sich an diese Hypothesen anschließen, werden in mehreren Teilprojekten an verschiedenen Standorten bearbeitet. Geforscht wird in Frankfurt, Leipzig und Marburg sowie in Iran und Japan. Beteiligt sind das Dommuseum in Frankfurt am Main, das Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig, die Religionskundliche Sammlung und das Zentrum für interdisziplinäre Religionsforschung (ZIR) in Marburg sowie die Fachgebiete Iranistik, Religionsgeschichte und Religionswissenschaft der Universität Marburg. Ein internationaler und interdisziplinärer Beirat unterstützt das Projekt mit inhaltlicher Beratung.

REDIM wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Förderlinie „Die Sprache der Objekte – Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen“ mit einer Laufzeit von drei Jahren gefördert.

Interreligiosität und Gender. Präsenz und Repräsentation
Laufzeit: 01.10.2012 - 31.12.2013

Das Projekt „Interreligiosität und Gender. Präsenz und Repräsentation“ hat sich als erstes Ziel die Erarbeitung eines Begriffs von „Interreligiosität“ als sozialem und gender-kulturell konnotiertem Raum gesetzt. In Wechselwirkung damit wird die Kategorie „Gender“ als soziale und kulturelle Konstruktion mit Bezug auf dynamische Kontexte von Interreligiosität in Geschichte und Gegenwart befragt. Durch die Verknüpfung der beiden großen Forschungsfelder „Interreligiosität“ und „Gender“ sollen die Betrachtungsperspektiven auf beide Kontexte erweitert und erneuert werden. Das zu betrachtende Begriffspaar „Präsenz“ und „Repräsentation“ wird zusätzlich den Blick auf die Dimensionen der Erfahrung und der ästhetischen Praxis von Religion lenken.

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