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Pressestimmen

Rundfunk

Hessischer Rundfunk, hr2 kultur, Sendung "Musikszene Hessen" vom 17.01.2015, Ausschnitt aus der Sendung

Chorleiter Nils Kuppe ist gemeinsam mit zwei langjährigen Chormitgliedern zu Gast im Hessischen Rundfunk

 

Printmedien

Sommersemester 2017

Gießener Anzeiger vom 24.07.2017, (hsch), Volltext

Dramatik des Infernos in kraftvollen Facetten

Unichor Marburg glänzt bei Auftritt in der Johanneskirche mit vitaler Sangeslust und beachtlichen Fähigkeiten

Gießen. Sehr angenehmer Besuch war am Freitag in der Johanneskirche zu verzeichnen. Der Marburger Unichor zeigte hier erstmals seine beachtlichen Fähigkeiten. Unter der Leitung Nils Kuppes erfreute er die Besucher mit großem Abwechslungsreichtum und vitaler Sangeslust auf handwerklich höchstem Niveau. Die Stimmung war bestens.

Dafür gab es jede Menge Gründe. Schon beim Auftakt mit Johann Pachelbels "Tröste uns Gott" stimmte alles. Aufgeteilt auf die beiden Emporen interagierte der umfangreiche Chor effektvoll und anspruchsvoll zugleich und schaffte es mühelos, die große Kirche mit seinem kraftvollen Gesang zu füllen. Zugleich wurden weitere Qualitäten des Ensembles deutlich. Eine exzellente Durchhörbarkeit mit ebensolcher Sprachverständlichkeit verliehen dem ausdrucksvollen Gesang Prägnanz, auch wenn man natürlich im massiven Hall des Hauses nicht jedes Wort verstand.

Vorbildlich klar klang alles bei Giacomo Meyerbeers "Der 91. Psalm", der vorm Altar aufgeführt wurde. Die etwa 70 Studierenden, Promovierenden, Lehrenden, Mitarbeitenden und Externen zeigten vorbildliche Geschlossenheit und einen attraktiven Klang. Dabei ging es nuanciert zu, und routinierte gestalterische Effekte sorgten für Abwechslung. Herausragend ergänzten vier Solisten das Geschehen und ließen weitere Glanzlichter aufleuchten. Schön gestaltet war das, ganz sicher realisiert und ausgewogen. Das Publikum geizte von Beginn an nicht mit Beifall.

Raphael Michaelis "Die Tempelreinigung aus der "Reise mit Jesus" brachte starke Dynamik, sicher gestaltet, dazu eine hoch differenzierte Musizierweise und kraftvolle Emotionalität.

Für den ersten Höhepunkt des anspruchsvollen Konzerts sorgte Perkussionist Philipp Sammet auf dem Vibraphon mit Evelyn Glennies "A little prayer". Nach sanftem Aufklang entfaltete er sehr sensibel ein frappierend orgelähnliches Fundament, das er differenziert ausarbeitete. Später lieferte er noch ein sehr subtiles und verblüffend vielfältiges Perkussions-Solo mit Snare-Drum, Metronom und Jazzbesen. Sakraler Glanz kennzeichnete Johann Heugels "Consolamini popule meus". Der zweigeteilte Chor zeigte vitalen Stimmklang und nochmals bessere Auflösung, alles sehr gut abgeschlossen.

Ein Beispiel packender Düsternis, Trauer und Bewegtheit war Rudolf Mauersbergers "Wie liegt die Stadt so wüst", das im Gedenken an das im Bombenkrieg zerstörte Dresden entstand. Hier konnte der Chor seine überragenden darstellerischen Fähigkeiten ganz ausspielen: Schlagartig setzte das Feuer ein, und es entstand eine packende Anmutung des Infernos, das der Stadt widerfahren war, fast gruselig. Die sehr gut gestaltete Dramatik ließ das Werk in allen kraftvollen Facetten leuchten, mündend in einen wunderschön dunklen Schlussklang - ein Höhepunkt.

Als "Rätselstück" - ein Besucher erriet den Komponisten - sang man ein Werk von Moritz Landgraf von Hessen: fröhlich und lebhaft, ließ das die Energie des Ensembles noch einmal ganz aufblühen. Drei kleine Lieder von Hugo Distler kamen als sehr angenehme Zugabe. Ein Chor, der mit enorm ausgewogenem Klang, größter Geschlossenheit und rundum überzeugender Schönheit der Darstellung restlos für sich einnahm. Nach anderthalb Stunden erheblicher Beifall.

Oberhessische Presse vom 24.07.2017, Nadja Schwarzwäller, Volltext

Lieder von Trauer und Trost

Ein Programm voller Kontraste bot der Marburger Unichor bei seinem Semesterabschlusskonzert.  A cappella ging es musikalisch in die Dunkelheit.

Marburg. Trost in Sterbensgefahr, ein kleines Gebet oder ein alter Glaube – der Unichor hatte für sein Programm „Signs in the Dark“ (Zeichen in der Dunkelheit) Musikstücke voller Kontraste ausgewählt. Sehr bewusst und nach längerem Überlegen, wie die rund 350 Besucher in der Elisabethkirche in einer kleinen Einführung erfuhren. Die Zeitspanne der ausgewählten Werke reichte dabei von der Hochrenaissance bis in die Gegenwart.

Trauer und Trost, Tod und Leben, Licht und Dunkelheit sind Themen, mit denen sich Komponisten schon immer beschäftigt haben. Der Chor unter der Leitung von Nils Kuppe wolle  mit dem Programm ein Zeichen in der Dunkelheit setzen, hieß es gleich zu Beginn. Und vielleicht sei die Dunkelheit ja auch eine Chance, die Helligkeit erst wahrzunehmen? Es gab zwar noch genügend Tageslicht zum Zeitpunkt des Konzerts, aber ein Licht im übertragenen Sinne war es umso mehr. Die  Besucher bekamen ein nahezu makel loses Klangerlebnis geboten.

Blick „hinter der Sphäre der Trauer“

Zum Auftakt hatten sich die Sängerinnen und Sänger in zwei Gruppen auf den Altarraum und die Empore der Elisabethkirche aufgeteilt, um „Tröste, tröste uns, Gott“ von Johann Pachelbel (1653 - 1706) zu singen.  Weniger bekannte Werke von weniger  bekannten oder in Vergessenheit geratenen Komponisten zu Gehör zu bringen ist das besondere Anliegen des Unichores. Für „Signs in the Dark“ hatte er sich unter anderem Giacomo Meyerbeer, Charles Hubert H. Parry oder Carl Friedrich Zelter, der durch seine Freundschaft zu Johann Wolfgang von Goethe berühmt wurde, ausgesucht.

Um Hoffnung und Trost geht es auch im achtstimmigen Chor „Consolamini popule meus“ (Tröstet mein Volk) von Johann Heugel, einem Komponisten (und Sänger, Trompeter, Hofkapellmeister und Bauschreiber) des 16. Jahrhunderts, der vermutlich in Wetter bei Marburg geboren wurde. Heugel erlebte  seinerzeit Pest und Hungersnot, Komponist und Kreuzkantor Rudolf Mauersberger gut 400 Jahre später den Untergang der Stadt Dresden. Sein Trauerhymnus „Wie liegt die Stadt so wüst“ erzählt von betrübten Herzen und finsteren Augen. Die Aussicht auf ein Wiedersehen „hinter der Sphäre der Trauer“ wiederum vertonte Hubert Parry mit dem Text „There is an old belief“ von John Gibson Lockhart.

Schlagzeuger setzt besondere  Akzente

Den Sängerinnen und Sängern gelang es, dem Spannungsbogen des Themas emotional Raum zu geben. Die Auswahl der insgesamt elf Werke ergab ein stimmiges und atmosphärisch dichtes Programm, inklusive des „Rätselstücks“, das bei den Konzerten inzwischen Tradition hat.

Dieses Mal war es in italienischer Sprache und lockte die Zuhörer damit zunächst auf falsche Fährten. Erst die Hinweise von Chorleiter Nils Kuppe auf die Vita des Komponisten – in Kassel geboren, zweimal verheiratet, Vater von 17 Kindern und mehrerer Sprachen mächtig – brachte die Lösung: Landgraf Moritz von Hessen.

Einen besonderen Akzent beziehungsweise zwei besondere  Akzente setzte Schlagzeuger Philipp Sammet mit „Sleight of and evil hand“ von Casey Cangelosi – einem Snare Drum  Solo – und „A little prayer” von Evelyn Glennie am Marimbaphon. Insbesondere das „kleine  Gebet“ war wunderbar einfühlsam interpretiert und die Akustik des Marimbaphons in der Weite der Elisabethkirche ein ganz besonderes Klangerlebnis. Am Ende gab es großen Applaus für alle Beteiligten und drei Zugaben für die Konzertbesucher. Tags zuvor war der Chor bereits in der Johanneskirche in Gießen aufgetreten.

 

Wintersemester 2016/2017

Oberhessische Presse vom 31.01.2017, Mareike Bader, Volltext

Stürmischer Applaus für Experiment

Projekt von Junger Marburger Philharmonie und Unichor bringt Erwin-Piscator-Haus an Kapazitätsgrenze. Volle Bühne und volles Haus hieß es am Sonntag beim ersten gemeinsamen Konzert des Unichors und der Jungen Marburger Philharmonie.

 

Sommersemester 2016

Oberhessische Presse vom 13.08.2016, Volltext

Universitätschor begeistert im Norden Deutschlands

Rund 40 Sängerinnen und Sänger des Universitätschors Marburg machten sich mit ihrem Leiter Nils Kuppe und einem A-cappella-Programm im Gepäck auf die Reise nach Norddeutschland.

WESER-KURIER vom 26.07.2016, Gerd Klingenberg, Volltext

Spannungsvolle Verquickungen

Weit mehr als die maximal erreichte Lautstärke ist die Fähigkeit, die Stimmen zu einem hauchzarten, aber dennoch tragfähigen Pianissimo zurückzunehmen, ein Maßstab für die Qualität eines Chores. Mit beidem zeigte sich der Uni-Chor Marburg, der auf einer kurzen Konzertreise auch Station in der Kirche Unser Lieben Frauen machte, den Anforderungen seines überaus anspruchsvollen A-cappella-Programms aus Werken teils weitgehend unbekannter Komponisten der Spätromantik und der chorischen Gegenwartsliteratur in jeder Hinsicht gewachsen.

Oberhessische Presse vom 19.07.2016, Mareike Bader, Volltext

Quer durchs Repertoire

Einen Querschnitt seines Repertoires präsentierte der Unichor bei seinem Semesterabschlusskonzert, dessen Programm im Herbst auch auf einer CD erscheinen soll.

 

Wintersemester 2015/2016

Oberhessische Presse vom 15.02.2016, Helene Mönckemeyer, Volltext

Unichor bricht in neue Klangsphären auf

Unter der Leitung von Bezirkskantor Nils Kuppe präsentierte der Unichor in der Universitätskirche ein ungewöhnliches, dreigeteiltes Konzert. Das Konzept ging auf.

 

Sommersemester 2015

Oberhessische Presse vom 22.07.2015, Mareike Bader, Volltext

Er ist mehr als nur ein Tenor

Lebhafte Motetten und ruhige Lieder rund um das Motto "Vom Morgen bis zum Abend" standen auf dem Programm beim Semesterabschlusskonzert des Unichors vor etwa 300 Zuhörern.

Oberhessische Presse vom 22.06.2015, Lisa-Martina Klein, Volltext

Beim Singen kommt der Hunger

Jeden Mittwochabend treffen sich die Sängerinnen und Sänger zum kulinarischen und manchmal auch musikalischen Ausklang des Probenabends im „Early“ in der Oberstadt.

 

Wintersemester 2014/2015

Oberhessische Presse vom 16.02.2015, Mareike Bader,  Volltext

Universitätschor zeigt sich in Bestform

Seit Nils Kuppe vor zwei Jahren die Leitung des Unichores übernommen hat, sind die Besucherzahlen der Konzerte immer weiter angestiegen. So voll wie beim Semesterabschlusskonzert war die Universitätskirche selten.


Sommersemester 2014

Oberhessische Presse vom 22.07.2014, Bettina Preussner,  Volltext

Musikgeschichte wird lebendig

Der Marburger Unichor begeisterte bei Jubiläumskonzert mit Werken von Renaissance bis Gegenwart


Wintersemester 2013/2014

Oberhessische Presse vom 17.02.2014, Helmut Rottmann,  Volltext

Ein klasse Ensemble mit großem Potenzial

Schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn waren am Freitag fast alle Sitzplätze im Mittelteil der Universitätskirche belegt. Am Ende waren rund 500 Zuhörer glücklich, dieses Konzert miterlebt zu haben.

Oberhessische Presse vom 08.02.2014, Uwe Badouin, Volltext

Bezirkskantor freut sich auf „Totentanz“

Der Universitätschor gibt am Freitag sein erstes Konzert unter der Leitung von Nils Kuppe


Sommersemester 2013

Oberhessische Presse vom 21.07.2013, Helmut Rottmann, Volltext

Chorklang voller Dynamik und Brillanz

So sollte ein Konzert sein: nicht alltäglich, interessant, spannend, bereichernd, erfrischend, überraschend, erlesen. Das glückte dem Unichor Marburg unter Mathias Weyel vor 230 Besuchern in der Universitätskirche.


Wintersemester 2012/2013

Oberhessische Presse vom 12.02.2013, Benjamin Platz, Volltext

„Totentanz“ in der Faschingszeit

Ein großes Konzert: Der Marburger Universitätschor sang gemeinsam mit der Bachwochenkantorei Dillenburg und dem Schlosschor Laubach in der Lutherischen Pfarrkirche das "Deutsche Requiem" von Brahms und den "Totentanz" von Wilhelm Berger.

Dill-Zeitung vom 12.02.2013, Tim Krauskopf, Volltext

Himmlisch interpretiert

Wer viel erwartete, wurde nicht enttäuscht: Ein imposantes Bild ergaben die 180 Sänger und Musiker am Freitagbend in der Mehrzweckhalle Rittershausen, die vor mehr als 200 Besuchern das Deutsche Requiem von Johannes Brahms aufführten. Sicher wäre das Publikum größer gewesen, hätten nicht Eis und Schnee viele vom Kommen abgehalten.

 

Sommersemester 2012

Oberhessische Presse vom 15.07.2012, Helmut Rottmann, Volltext

Bis ins Detail ausgefeilter Chorgesang

Freitag, der 13. Juli 2012: Ein Glückstag für die 230 Besucher in der Universitätskirche, die das Konzert des Universitätschors Marburg besuchten. Sie hörten ausgewählt schöne Musik.


Sommersemester 2011

Oberhessische Presse vom 16.07.2011, Kathrin Wollenschläger, Volltext

Publikum muss Rätsel um Komposition lösen

Der UniChor Marburg gab sein Semesterabschlusskonzert in der Universitätskirche. "Schaurig süßes Gefühl", unter diesem Titel präsentierte der UniChor Marburg ein A-cappella-Konzert mit Werken verschiedener Epochen und Stile.

Zuletzt aktualisiert: 25.07.2017 · Haagl

 
 
 
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