Unser Profil in der Forschung
Als Professur für Didaktik der politischen Bildung wollen wir durch Forschung und Lehre zu einer professionellen Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern im Fach "Politik und Wirtschaft“ beitragen. Darüber hinaus gehört die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Populismus zum Aufgabenbereich der Professur. Der theoretische und praktische Ausgangspunkt für eine Integration dieser beiden Aufgabenfelder liegt in einem fachdidaktisch orientierten, demokratiewissenschaftlichen Selbstverständnis der Professur: Die Politikdidaktik als eine interdisziplinäre Sozialwissenschaft untersucht empirisch und normativ, wie Demokratie-Lernen durch Unterricht und Schulkultur möglich wird und woran dies scheitern kann. Rechtsextremismus und Populismus können als Formen der Demokratiefeindlichkeit verstanden werden und damit Gegenstand einer fachdidaktisch orientierten Demokratiewissenschaft sein. Die leitende Forschungsfrage für eine fachdidaktische, demokratiewissenschaftliche Schul- und Unterrichtsforschung ist dann, wie sich solche Formen der Demokratiefeindlichkeit im Kontext von Schule entwickeln, wie sie strukturiert sind und wie sie durch politische Bildung in Schule und Unterricht beeinflusst werden können. Im Zentrum steht die Absicht Demokratie-Lernen als Kultur der Anerkennung normativ zu begründen und empirisch zu rekonstruieren.

