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Energiedialog

Die Energiepartnerschaft zwischen der EU und Russland besteht seit dem 30.Oktober 2000 und betrifft die Bereiche Versorgungssicherheit, Energieeffizienz, Infrastruktur, Investition und Handel[1]. Der bilaterale Austausch soll die Beziehungen stärken und der EU langfristig den Zugang zu Energieressourcen sichern. Zunächst einigte man sich auf regelmäßige Treffen um gemeinsame Energieinteressen zu besprechen[2].

Der bisherige Prozess der Zusammenarbeit und gegenseitigen Annäherung in diesen Bereichen wird von EU-Kommissar Andris Piebalgs als erfolgreich bewertet und als beispielhaft für die Beziehungen zu anderen energieexportierenden Staaten bezeichnet[3].

Ziel des Energiedialogs ist, neben der Energiesicherheit, durch eine engere Bindung Russlands an die EU auch die Investitionsmöglichkeiten im russischen Energiesektor zu verbessern[4]. Des Weiteren liegen die Bestrebungen der EU darin, die bisher als erfolgreich bewerteten Dialoge auszuweiten und auf eine praktischere Ebene zu heben. Dazu gehört unter anderem:

·         “improvement of the legal basis for energy production and transport in Russia

·          legal security for long-term energy supplies

·           ensuring the physical security of transport networks

·       the recognition of certain new transport infrastructures as being of "common interest". Such projects,             and the choice of routes, clearly remain the responsibility of the States and companies concerned”[5]

Obwohl der Energiedialog als positiv bezeichnet wird, ist es noch zu keinem wirklichen Durchbruch gekommen. Der EU-Russland-Gipfel im Mai vergangenen Jahres brachte keine praktischen Fortschritte und die energiepolitische Dimension wird  weiterhin vom Ablaufen der Verhandlungen in allen anderen Bereichen beeinflusst[6]. Energiepartner Russland.

Zuletzt aktualisiert: 03.02.2008 · Braeunia

 
 
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