HANS-VON-SODEN-INSTITUT für theologische Forschung
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Das Hans-von-Soden-Institut ist als gemeinsame Einrichtung der Philipps-Universität Marburg und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck dem Fachbereich Evangelische Theologie an der Philipps-Universität Marburg angegliedert. Das Institut hat in erster Linie Forschungsaufgaben und soll insbesondere begabten Pfarrerinnen und Pfarrern nach dem Zweiten Theologischen Examen die Möglichkeit bieten, ein Forschungsprojekt mit in der Regel zweijähriger Dauer durchzuführen. |
Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts bestehen darin
- Forschungsvorhaben durchzuführen,
- wissenschaftliche Arbeiten im Zusammenhang mit Forschungsprojekten zu fördern,
- Veröffentlichungen aus Forschungsvorhaben zu fördern,
- wissenschaftliche Veranstaltungen durchzuführen sowie
- den Fachbereich Evangelische Theologie bei der Bereitstellung des erforderlichen Lehrangebots (z. B. im Staatskirchenrecht) zu unterstützen.
Seinen Sitz hat das Institut im Hans-von-Soden-Haus, dem Gebäude der Evangelischen
Studierenden Gemeinde (ESG) Marburg.
Das Institut wurde am 10.11.2003 offiziell eröffnet.
Hans von Soden (1881-1945)
war von 1924 bis zu seinem Tode Professor für Kirchengeschichte, Neues
Testament, Christliche Archäologie und Kirchenrecht an der
Philipps-Universität Marburg. Zwischen 1933 und 1945 wehrte er sich
gegen die Usurpation der Universität durch den Ungeist des
Nationalsozialismus. Zeitweilig leitete er die Bekennende Kirche in
Kurhessen-Waldeck. In den letzten Jahren verfasste er eine Denkschrift
über eine neue Kirchenverfassung, die entscheidende Eckdaten der noch
heute gültigen Grundordnung der Evangelischen Kirche von
Kurhessen-Waldeck formulierte.


