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Funktionen

Studierende finden bei uns eine individuelle Förderung ihrer Studienorganisation. Wir bemühen uns durch die Gestaltung und Interpretation der geltenden Ordnungen, ihrem selbstbestimmten Lernen einen möglichst großen Freiraum einzuräumen und sie in allen Studienphasen zu kritischem Fragen und zum eigenständigen Erarbeiten von praxisnahen Problemlösungen zu ermuntern. Dieser Anspruch impliziert auch präzise Beratung, zeitnahe Rückmeldung und intensive Förderung durch Maßnahmen, die wir im Dialog mit der Selbstorganisation der Studierenden weiter entwickeln.

Der Fachbereich strebt an, die Betreuung der  mit oder ohne Anstellung  Promovierenden zu intensivieren, das Veranstaltungsangebot für diesen Personenkreis auszubauen und seine Beteiligung an den Foren wissenschaftlichen Kommunikation zu fördern. Er unterstützt den internen Austausch des wissenschaftlichen Nachwuchses einschließlich der Promovierenden und sich Habilitierenden. Die Studien- und Ausbildungsangebote für diesen Adressatenkreis (organisiert im Promovierendennetzwerk) werden im Veranstaltungsverzeichnis speziell ausgewiesen und in Kooperation mit den Graduierten ausgebaut. Publikationen und Arbeitsvorhaben der Promovierenden und sich Habilitierenden werden in geeigneter Weise publik gemacht und erfolgreiche Abschlüsse in einer akademischen Feier gewürdigt. Die schon bestehenden Fortbildungsangebote für den Mittelbau des Fachbereichs sind für alle Promovierenden geöffnet und sollen durch zusätzliche Qualifikationsangebote wie z.B. Software-, Präsentations- und Projektmanagementschulung ergänzt werden. Der Zugang zu den Foren akademischen Austausches (nationale und internationale Tagungen, Vorträge usw.) wird durch die Lehrenden der Fachgebiete und durch Finanzmittel von Universität, Fachbereich oder Dritten gefördert.

Die Stellung des "Mittelbaus" (wissenschaftliche MitarbeiterInnen mit meist befristeten Verträgen und mitunter Teilzeitstellen, wissenschaftliche AssistentInnen, SprachdozentInnen und wissenschaftliche Hilfskräfte mit Abschluss, aber auch aus Drittmitteln finanzierte Stellen) zwischen Studierenden und ProfessorInnen hinsichtlich wissenschaftlicher Qualifikation, Alter, Absicherung und Verweildauer an der Universität provoziert Innovation und motiviert Kommunikation. Dies prägt die eigenverantwortliche Arbeit in der Forschung (Dissertationen und Habilitationsschriften), die Lehre (vor allem Seminare zur Einführung) und die wissenschaftliche Organisation des Fachbereichs (Gremien, Bibliothek, Beratung), aber auch die Zusammenarbeit innerhalb des Mittelbaus und in den Fachgebieten (Dienstleistungen z.B. bei Prüfungen). Schwerpunkte und Ziele des Fachbereichs wie innovative und die StudentInnen beteiligende Lehrformen (dazu gehören auch Interdisziplinarität und selbstorganisierte hochschuldidaktische Fortbildung), Stärkung demokratischer Strukturen und die Erhöhung des Anteils an qualifizierten Frauen werden durch den Mittelbau getragen und gefördert. Die von den Mitgliedern des Mittelbaus verfassten Dissertationen, Habilitationsschriften, weiteren Publikationen, Vorträge sowie interdisziplinäre, nationale und internationale Vernetzungen tragen zum Forschungsprofil des Fachbereichs bei.

Die Professorinnen und Professoren des Fachbereichs prägen das Profil des Fachbereichs durch Forschung und Lehre in den Fachgebieten. Sie schärfen es durch ihre Positionierung im System wissenschaftlicher Kommunikation. Abzulesen ist dies an

  • Erscheinungsort und Zahl ihrer Publikationen,
  • Einladungen zu Vorträgen und Tagungen,
  • der Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen,
  • der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln,
  • den Abschlusszahlen betreuter Habilitationen und Dissertationen,
  • Art und Umfang der Gutachtertätigkeit (z.B. in der DFG)
  • ihrer Beteiligung an akademischen und kirchlichen Prüfungen sowie
  • an didaktisch reflektierter akademischer Lehre, an Lehrkooperationen und am Einsatz multimedialer Lehr- und Lernmittel.
  • Für die Kommunikation des Profils entscheidend sind ferner interne und externe Kooperationen:
  • in Zentren und in Arbeitsgruppen,
  • bei der Entwicklung und Durchführung interdisziplinärer Studiengänge
  • und bei gemeinsamen Antragstellungen (Forschungs- und Lehrschwerpunkte Menschenbilder und im Gesundheitswesen).

In all diesen Bereichen soll zunehmende Transparenz Koordinierung und Schwerpunktbildungen erleichtern und die Unterstützung der zentralen Dienste Effizienzsteigerung ermöglichen. Im Rahmen vertragsförmiger Selbstverpflichtungen formulieren die Professorinnen und Professoren spezifische Entwicklungsziele der Fachgebiete. Ihre Verantwortung für die Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen der Organisationsentwicklung nehmen sie wahr durch Berichterstattung an die beauftragten Gremien und durch die Teilnahme an regelmäßigen Evaluationen. Ihre öffentliche Verantwortung nehmen sie wahr durch die Mitwirkung an der akademischen Selbstverwaltung (Universitätsgremien, Fakultätentag) ebenso wie durch öffentliche Stellungnahmen. Hierbei sind sie sich bewusst, dass sie immer auch als Personen angesehen werden, die den Fachbereich im Ganzen repräsentieren.

Das Dekanat (Dekan, Prodekan, Studiendekan) koordiniert die Fachgebiete und Funktionseinheiten nach innen und vertritt den Fachbereich nach außen. Durch Evaluierung des Lehrangebotes und der Forschungsvorhaben sowie durch die Steuerung des Haushaltsvolumens (Controlling) gibt es den Fachgebieten Rückmeldungen und Anhaltspunkte für das Erreichen gemeinsamer Ziele. Durch die Formulierung der gemeinsamen Fachbereichsziele und durch die Kommunikation der Selbstverpflichtungen der Fachgebiete und Statusgruppen trägt es zur Identifikation aller Mitglieder des Fachbereichs bei (Corporate Image). Durch die Repräsentation des Fachbereichs in Universität und Gesellschaft vermittelt es die Gesamtheit Marburger Theologie in die Öffentlichkeit (Öffentlichkeitsarbeit).

Die MitarbeiterInnen der Fachbereichs- (Wissenschafts-, Personal- und Wirtschaftsverwaltung sowie Prüfungsamt) und Fachgebietsverwaltung (Sekretariate der Fachgebiete) entwickeln ihre Verwaltungstätigkeiten als Dienstleistungsangebote für Lehre, Forschung und Studium. Sie stellen sich damit der besonderen Herausforderung, die mit der immer tiefer greifenden Budgetierung und der bevorstehenden Definition aller Verwaltungstätigkeiten als Leistungsprozesse gegeben ist.

Die Bibliothek mit einem Bestand von z.Zt. ca. 120.000 Bänden und ca. 250 laufend gehaltenen Zeitschriften in Freihandaufstellung sammelt und erschließt in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek die in Forschung und Lehre des Fachbereichs benötigte Literatur und ermöglicht als Präsenzbibliothek (mit beschränkten Ausleihe-Möglichkeiten und der Verpflichtung zur kurzfristigen Rückgabe) einen schnellen Zugriff.

  • In den elektronischen Gesamtkatalogen der Universität Marburg sowie im Verbundkatalog des Hessischen Bibliotheks- und Informations-Systems (HEBIS), darüber hinaus z.Zt. noch über Zettelkataloge, wird der Bestand der Fachbereichsbibliothek erschlossen.
  • Für Recherchen in elektronischen Katalogen und Ressourcen der Universität sowie im Internet sind in der Fachbereichsbibliothek PCs der Universitätsbibliothek sowie eines Mini-Pools des Hochschulrechenzentrums aufgestellt.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek beraten und unterstützen die Bibliotheksbenutzenden bei Literaturrecherchen in Katalogen, Bibliographien und Datenbanken.
  • Studierenden werden in der Bibliothek Einzel- und Gruppen-Arbeitsplätze sowie PC-Arbeitsplätze mit Internet-Zugang zur Verfügung gestellt.

Der Fachbereich ist bestrebt, die Ausstattung der Arbeitsplätze in der Fachbereichsbibliothek und den zum Fachbereich gehörenden Institutsbibliotheken zu verbessern sowie das Angebot an EDV-Arbeitsmöglichkeiten laufend zu erweitern und zu aktualisieren.

Zuletzt aktualisiert: 12.06.2008 · Dieteric

 
 
 
Fachbereich 5: Evangelische Theologie

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Tel. +49 6421/28-22441, Fax +49 6421/28-28968, E-Mail: dekan05@staff.uni-marburg.de

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