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Friedrich Niebergall (1866-1932) wurde 1922 auf den Marburger Lehrstuhl für Praktische Theologie berufen. Gemeinsam mit Paul Drews und Martin Schian arbeitete er an einer Neubegründung der Praktischen Theologie auf der Basis empirischer Forschung und religionspsychologischer Erkenntnisse. Leitend war dabei die Intention, theoretische Grundlagen für eine kirchliche Praxis zu schaffen, die sich auf die gesellschaftlichen Modernisierungsschübe der Jahrhundertwende einzustellen vermochte. Die Fragen und Nöte des modernen Menschen wurden zur Herausforderung für die homiletische, seelsorgerliche und homiletische Theoriebildung. (Vgl. Praktische Theologie. Lehre von der kirchlichen Gemeindeerziehung auf religionswissenchaftlicher Grundlage, 2. Bde., 1918-1919.)

Henning Luther (1947 –1991),  der von 1986 bis 1991 in Marburg Praktische Theologie lehrte, rekonstruierte den Ansatz Friedrich Niebergalls für  die praktisch-theologische Diskussion der Gegenwart und integrierte ihn in seine eigenen Überlegungen zu einer Praktischen Theologie des Subjektes. (Vgl. H. Luther, Religion und Alltag. Bausteine zu einer Praktischen Theologie des Subjektes, Stuttgart 1992.)

Zuletzt aktualisiert: 19.06.2006 · Marianne Peter

 
 
Fachbereich 5: Evangelische Theologie

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