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Foto Marburg

Das Bildarchiv Foto Marburg, seit 1960 Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte, besitzt 1,7 Millionen eigene Fotografien von Werken der abendländischen Kunst und Architektur. Bislang etwa 900.000 davon können in den topografisch geordneten Bildbänden in den Lesesälen im Souterrain und Parterre des Archivs für Studienzwecke benutzt sowie in seiner Service-Abteilung im Erdgeschoss des Hülsen-Hauses als Papierabzug, Diapositiv oder als digitale Bilddatei bestellt werden. Darüber hinaus bietet Foto Marburg die folgenden fotografischen Dienstleistungen an:

  • Unterstützung wichtiger Forschungsvorhaben durch Anfertigung der erforderlichen Aufnahmen im In- und Ausland: Die Negative und Diapositive verbleiben im Eigentum des Bildarchivs; Forschende erhalten kostenlose Belegabzüge zur freien Verwendung, sofern sie sich an der Organisation der Kampagnen beteiligen und die notwendigen Fotobeschriftungen beisteuern.

  • Unterstützung wichtiger Forschungsvorhaben durch Bereitstellung und Entwicklung von Filmmaterial: Die Negative und Diapositive verbleiben im Eigentum des Bildarchivs; Forschende fertigen Aufnahmen und Beschriftungen selbst an und erhalten kostenlos Belegabzüge zur freien Verwendung.

  • Übernahme von Negativen im Tausch gegen Abzüge aus eigenem Bestand: Die Negative und Diapositive gehen in das Eigentum des Bildarchivs über, der Tauschpartner erhält kostenlose Belegabzüge zur freien Verwendung.

  • Neuaufnahmen gegen Bezahlung: Die Negative und Diapositive gehen in das Eigentum des Auftraggebers über. Näheres findet sich in der Preisliste.

Kunstwerke zu fotografieren, kunstgeschichtliche Negative und Diapositive zu sammeln und zu bewahren, Fotografien aufzuarbeiten und zu veröffentlichen, Abzüge herzustellen und zu verkaufen obliegt Foto Marburg seit seiner Gründung durch den ersten Marburger Ordinarius für Kunstgeschichte, Richard Hamann, im Jahr 1913. Mittels extensiver Publikation seiner Fotos auf Microfiche - seit 1976 - und im Internet - seit 1998 - hat sich das Archiv - massiv gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Volkswagenstiftung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung - zum Ziel gesetzt, jedem Interessierten das Studieren und Erforschen, das Vermitteln und Überliefern der abendländischen Kunst zu ermöglichen und zu erleichtern.

Möglich geworden ist dies nur durch die Schaffung gemeinsamer Publikationsinstrumente für die Foto- und Datenbestände verschiedener Museen, Denkmalämter, Archive, Bibliotheken und Universitätsinstitute. In jüngster Zeit spielt das World Wide Web für den zugrunde liegenden Gedanken, neue Verfahren zur Lösung solcher Aufgaben zu entwickeln, diese anderen nahezubringen, in kunstgeschichtlichen Einrichtungen einzuführen und eine neue Form der interinstitutionellen Zusammenarbeit zu etablieren, eine immer größere, wenn nicht die zentrale Rolle. Daher hat sich Foto Marburg federführend an der Etablierung relativ kostengünstiger und für den Benutzer kostenloser Datenbanken und Bildatenbanken beteiligt.

Da sich Foto Marburg innerhalb des Kunstgeschichtlichen Instituts aber nicht nur als Dienstleister, sondern auch als Ort der Erforschung technischer Bildmedien versteht, ist in seinen Räumen auch die Spezialbibliothek und -mediathek zu den Gattungen Fotografie, Film und Neue Medien untergebracht.

Zuletzt aktualisiert: 08.08.2012 · Jessica Jütte

 
 
 
Fb. 09 - Germanistik und Kunstwissenschaften

Kunstgeschichtliches Institut, Biegenstraße 11, D-35037 Marburg
Tel. +49 6421/28-24322, Fax +49 6421/28-28951, E-Mail: heimel@fotomarburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/fb09/khi/institut/fotomarburg

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