11.05.2010
Philipp Kreisig
erhält ein Promotionsstipendium
Philipp Kreisig, Doktorand am
Musikwissenschaftlichen Institut (fast track), erhält ab
1. Juni 2010 ein Promotionsstipendium der Philipps-Universität für die
Arbeit an seinem
Dissertationsprojekt „Giovanni Alberto Ristori und die höfische Oper in
Dresden, Wien und
München in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts“. Im Zentrum des
Vorhabens (betreut von
PD Dr. Panja Mücke) stehen die italienischen Opern Ristoris, der als
Kirchenkomponist und
Vizekapellmeister seit 1717 in den Diensten der beiden Kurfürst-Könige
von Sachsen und
Polen stand. Ausgehend von den Thesen, dass Ristoris Opern in ihrer
Faktur mit der
künstlerischen Entwicklung des sächsisch-polnischen Hofes
korrespondierten und die
Hofoper als Medium dynastischer Positionierungen fungierte, ist es
Ziel, Ristoris
kompositorisches Profil nachzuzeichnen und seine Opern im Kontext
höfischer
Repräsentation zu verorten.

