Kurzprofile der Forschungsgebiete
Schwerpunkte der Forschung, die auch in Graduiertenkollegs, Verbund- und Einzelprojekten sowie in Forschergruppen gefördert wird, sind die Halbleiter-, Oberflächen- und Neurophysik, sowie die Physik komplexer und chaotischer Systeme.
Biophotonik
(W. Parak): Nano- und Mikrosysteme und ihre Anwendung auf benachbarten
Gebieten wie Biologie, Medizin und Elektronik.
Experimentelle Halbleiterphysik (K.
Volz, M.Koch, W. Heimbrodt, W.
Stolz): elektronische und optische Eigenschaften von neuartigen
Halbleitern, von Halbleiter-Nanostrukturen, -Lasern und - Leuchtdioden,
Ultrakurzzeitspektroskopie, Spintronik
Theoretische
Halbleiterphysik (S. Koch, M. Kira):
Mikroskopische Theorie der elektronischen und optischen Eigenschaften
von Halbleitern, Halbleiter-Nanostrukturen und -Lasern, von
quantenoptischen Effekten, photonischen Kristallen
Komplexe
Systeme (B. Eckhardt, P. Lenz):
Theorie der nichtlinearen Prozesse auf mikroskopischen und
makroskopischen Skalen in Atomen, in der Hydrodynamik und in
biologischen Systemen.
Molekulare
Festkörperphysik (G. Witte):
Wachstum, Morphologie und (opto-)elektronische Eigenschaften
molekularer Festkörper und Dünnfilme
Neurophysik
(F. Bremmer, W. Einhäuser):
Studium der Funktionen des Gehirns, insbesondere der Verarbeitung von
visuellen Signalen
Oberflächenphysik (U. Höfer, P. Jakob, H. Jänsch):
Diffusion von Adsorbaten, Dynamik von Adsorption und Desorption,
elektronische und vibratorische Anregungen an Metall- und
Halbleiteroberflächen im Ultrahochvakuum, nichtlineare optische
Prozesse, organische und metallische Heteroschichtsysteme,
NMR-Spektroskopie an Oberflächen.
Optik (S. Chatterjee,
H. Ries):
Laserspektroskopie, nichtabbildende Optik, optische Beleuchtungssyteme,
Thermodynamik von Licht
Quantenchaos (H.-J. Stöckmann):
Studium von quantenmechanischen Problemen mit klassischen
elektromagnetischen Wellen
Vielteilchenphysik
(F. Gebhard, R. Noack, S. Baranovski):
Entwicklung von analytischen und numerischen Methoden zur Behandlung
von Vielteilchensystemen, Anwendung dieser Methoden auf die
Materialwissenschaften
Besondere Merkmale der Marburger Forschung
Wissenschaftliches Zentrum für Materialwissenschaften mit einem Struktur- und Technologieforschungslabor gefördert durch das Land Hessen
Graduiertenkollegs gefördert von der DFG:
- "Funktionalisierung von Halbleitern" (gemeinsam mit dem Fachbereich Chemie und dem WZMW)
- "Electron-Electron Interaction in Solids" (mit der TU Budapest und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften)
Forschergruppen gefördert von der DFG:
- Wahrnehmung und Handlung
- Scattering Systems with Complex Dynamics
Teilnahme an folgenden Schwerpunkts- und
Verbundprojekten:
Gefördert durch die DFG:
- Dynamik von Elektronentransferprozessen an Grenzflächen
- Turbulenz
- Halbleiter- und Metallcluster als Bausteine für organisierte Strukturen
- Nanodrähte und Nanoröhren: von kontrollierter Synthese zur Funktion
- Quantumoptical Spectroscopy of Semiconductor Nanostructures
- Collaborative Research: Materials World Network: III-V Bismide
Materials for IR and Mid-IR Semiconductors
Gefördert durch das BMBF:
- NanoQuit: Nanoelektronische Halbleiterstrukturen für die Quanteninformationstechnologie
- Spinelektronik und Spinoptoelektronik in Halbleitern
Gefördert durch das BMU:
- BMU-Verbundprojekt Innovationsallianz Photovoltaik
Gefördert durch die EU:
- EU-FP7 BIANCHO: Bismide and Nitride components for high temperature operation


