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Aktuelles

Aktuell sind in unserer Arbeitsgruppe keine Stellen ausgeschrieben.



An dieser Stelle möchten wir den jüngsten Absolventen unserer Arbeitsgruppe zu ihren erlangten Abschlüssen gratulieren:

  • Patrick Blume: Temperaturabhängigkeit von Polarisationseigenschaften organischer Molekülkristalle (Bachelor-Arbeit)
  • Jan Götzen: Templateffekte bei der Strukturierung organischer Halbleiterfilme (Doktor-Arbeit)
  • Heiko Heim: Thermische Stabilität und Struktur von Organothiol SAMs auf Pd(111) (Master-Arbeit)
  • Tobias Murböck: Herstellung und Charakterisierung ultradünner Phthalocyanin-Filme und deren Metallisierung (Diplom-Arbeit)

Seit Ende Dezember 2010 sind die Büroräume unserer Gruppe nicht mehr im Renthof 5, sondern im Renthof 7, 2. Stock zu finden. Genaue Informationen zu den Büroräumen der einzelnen Mitarbeiter finden sich unter dem Menüpunkt "Mitarbeiter".


Wir freuen uns, unseren vier Bachelor-Kandidaten des Sommersemesters 2010 zu Ihren erfolgreichen Abschlüssen mit den folgenden Themen zu gratulieren: 

  • Tim EisenhardtThermodesorptionsreflektometrie-Messungen
  • Annika Franeck: Herstellung und Charakterisierung von Durol-Kristallen
  • Michael Klues: Schichtdickenbestimmung dünner Metallfilme mittels Schwingquarzwaage, Lichtabschwächung und AFM
  • Antonia MorherrMorphologische Untersuchungen ultradünner Pentacen-Filme

 


Hot Topic

Im Rahmen des Hot Topic werden regelmäßig aktuelle Forschungsergebnisse / Veröffentlichungen vorgestellt.


Temporal Evolution of Benzenethiolate SAMs on Cu (100) (Christian Schmidt, Jan Götzen, Gregor Witte)

Auf dem Gebiet der organischen Feldeffekt-Transistoren wurden auf dem Weg zu leistungsfähigeren, zugleich aber leichter prozessierbaren Bauteilen große Fortschritte gemacht. Es stellt sich heraus, dass sich durch eine "Vorbeschichtung" der Metallelektroden mittels einer selbstassemblierenden Monolage die entscheidenden physikalischen Eigenschaften der Grenzfläche hinsichtlich Benetzbarkeit und elektrischer Eigenschaften steuern lassen. Vereinfacht kann man sich dies so vorstellen: Ein organischer Halbleiter verhält sich an den Kontaktstellen zu Metalleletroden oft wie Wasser auf einem frisch gewachsten Auto. Er "perlt ab", das heißt er bildet keine homogene Schicht. Man braucht also ähnlich wie z.B. bei einer Wandfarbe einen "Voranstrich", das ist hier die selbstassemblierende Monolage. Damit führt man aber je nach verwendetem Molekül eine Isolatorschicht ein, die ihrerseits wieder Nachteile bringen kann, weshalb die Wahl des richtigen Moleküls von großer Bedeutung ist.

Um dieses Konzept zielgerichtet anwenden zu können, sind die Grundlagen hierzu Gegenstand aktueller Forschung, wobei sowohl experimentelle als auch theoretische Ansätze verfolgt werden. Um die Natur der Grenzfläche zu verstehen, werden Modellsysteme verwendet, so zum Beispiel das aromatische Benzolthiol (C6H5SH) auf der wohldefinierten Oberfläche eines Cu(100) Einkristalls. Die Adsorption von BT erfolgt hierbei unter UHV Bedingungen aus der Gasphase und führt zu einer geordneten periodischen Struktur. Es gibt bereits eine Reihe von Studien, die dieses Modellsystem untersuchen. Wir haben nun herausgefunden, dass die bisherige Strukturbeschreibung der Molekülschicht inkorrekt war und konnten dieses Modell korrigieren. Darüber hinaus konnten wir zeigen, dass das System instabil ist und seine Eigenschaften innerhalb weniger Tage signifikant verändert. Diese Feststellungen sind eine wichtige Grundlage für unser aktuelles Projekt, indem wir uns nun der gezielten Manipulation der elektronischen Eigenschaften eines solchen Systems widmen. Dazu bald mehr an dieser Stelle!  

Abstract (Kurzbeschreibung der Originalveröffentlichung)

Link zur Veröffentlichung (nur aus dem Uni Netzwerk erreichbar) [http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/la103533h]

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Zuletzt aktualisiert: 19.11.2012 · Breuer

 
 
 
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AG Molekulare Festkörperphysik, Renthof 5, D-35032 Marburg
Tel. 06421 28-21384, Fax 06421 28-24218, E-Mail: gregor.witte@physik.uni-marburg.de

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