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Willkommen bei der AG Optik / Laserspektroskopie
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Wir beschäftigen uns mit der optische Spektroskopie von Nanostrukturen und neuartigen Materialien. Hier möchten wir die komplette Ladungsträgerrelaxationsdynamik nach einer optischen oder elektrischen Anregung möglichst umfassend beschreiben. Ziel dieser Arbeiten ist es, die optimalen Materialien und Bedingungen z.B. für neuartige Halbleiterlaser oder Solarzellen zu schaffen. Bei der Interpretation unserer Ergebnisse arbeiten wir eng mit der theoretischen Halbleiterphysik zusammen.

Unser methodischer Schwerpunkt ist die räumlich hochaufgelöste zeitaufgelöste optische Spektroskopie, wobei verschiedene Regimes abgedeckt werden. Unsere Experimente reichen dabei von der kohärenten Ultrakurzzeitspektroskopie mit Auflösungen in Bereich weniger 10fs bis hin zu langsamen Phänomenen, wie der Ladungsträgerrelaxation im Bereich von Piko-, Nano- bis Millisekunden, je nach Materialsystem. Natürlich beschäftigen wir uns auch mit der linearen optischen Antwort, wie der Absorption und der Reflexion und somit auch mit Dauerstrichexperimenten. Neben diesen Experimenten "in-house" arbeiten wir auch am Freien Elektronenlaser FELBE am Helmholtz-Zentrum in Dresden Rossendorf.

Dieser allgemeine, methodische Ansatz erlaubt es, die unterschiedlichsten Materialsysteme und Klassen zu untersuchen. Neben klassischen, anorganischen Halbleitern, die mit modernen epitaktischen Wachstumsverfahren hergestellt werden, untersuchen wir auch chemisch systhetisierte Materialien. Neben materialwissenschaftlichen Aspekten untersuchen wir grundlegende physikalische Fragestellungen, z.B. die geziehlte Erzeugung und Manipulation von Vielteilchenzuständen wie Exzitonen oder die kohärente Kontrolle von optisch-induzierten Strömen.

Als zweiten Schwerpunkt der Arbeitsgruppe  arbeiten wir an der Entwicklung und Anwendung neuer abbildender optischer Messmethoden mit Überlapp in angrenzende Gebiete wie die Lebenswissenschaften. Damit versuchen wir gesellschaftlich relevante Fragestellungen wie die Quantifizierung von Nanopartikeln <100nm in Lebensmitteln zu beantworten oder in Zusammenarbeit mit Kollegen aus der Medizin in-vivo Mikroskopieverfahren zu entwickeln. Die herkömmlichen Methoden der Mikroskopie stoßen dabei immer öfter an ihre Grenzen. Wir streben die Entwicklung  Absorptions- und Raman-basierten Methoden an, insbesondfere in Gebieten, bei denen der Einsatz von Markern nicht möglich ist.

Viele Projekte finden in enger Zusammenarbeit mit anderen Gruppen innerhalb des Fachbereichs oder auf nationaler oder internationaler Ebene statt. Traditionell haben wir engste Verbindungen zur experimentellen Halbleiterphysik der Philipps-Universität Marburg, wir erweitern unsere Zusammenarbeiten jedoch stetig. In letzter Zeit haben wir Projekte z.B. mit der AG Oberflächenphysik, AG Molekulare Festkörperphysik und der anorganischen Chemie (AG Dehnen, AG Sundermeyer) begonnen. Eine Auflistung unserer Kooperationspartner findet sich hier.

Zuletzt aktualisiert: 18.07.2013 · Chatterjee Sangam Dr., Physik, 22115

 
 
 
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