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05.12.2008

Himmelblau und Scharlachrot

Pflanzenfarbstoffe in der europäischen Kultur

Austellung Pflanzenfarbstoffe in der europäischen Kultur
Anne M. Kinzel, Mike Liebold und Katrin Richter (Foto: Regina Gerlach-Riehl)
Im Foyer des Marburger Kunstvereins werden zur Zeit europäische und exotische Farbstoffdrogen samt ihren Verfälschungen vorgestellt. Sie stammen aus der von dem Marburger Professor für Botanik und Pharmakognosie, Albert Wigand (1821–1886), begründeten Wigandschen Drogensammlung, einem pharmaziehistorischen Pretiosum der Philipps-Universität Marburg. Die umfangreiche Sammlung steht seit vielen Jahren unter der Obhut von Frau Apothekerin Dr. Barbara Rumpf-Lehmann.

Austellung Pflanzenfarbstoffe in der europäischen Kultur
Tania Scheffler
Die Studierenden der Pharmazie im 8. Fachsemester, Anne M. Kinzel, Mike Liebhold und Katrin Richter, erarbeiteten im Rahmen ihres wahlobligatorischen Praktikums am Institut für Geschichte der Pharmazie ein Poster, das Geschichte und Bedeutung der blauen Farbstoffdrogen Indigo, Waid und Blauholz in der europäischen Kultur aufzeigt. Es sei übrigens nicht vergessen, dass die Färbepflanzen bzw. die aus ihnen gewonnenen Farbstoffe zeitweilig auch arzneiliche Verwendung in der europäischen Pharmazie fanden. Ein Poster zur Geschichte der Cochenille, die schon den Azteken zur Herstellung der leuchtend roten Scharlachfarbe diente und sich nach der Entdeckung Amerikas bald in Europa einer hohen Nachfrage, vor allem als Farbstofflieferant aber auch als Arznei, erfreute, erstellte Frau Apothekerin Tania Scheffler, Doktorandin am Institut für Geschichte der Pharmazie.

Austellung Pflanzenfarbstoffe in der europäischen Kultur
Frau Dr. Barbara Rumpf-Lehmann (Foto: Regina Gerlach-Riehl)
Die Ausstellung ist vom 11.11.2008 bis 09.01.2009 (Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr, Mittwoch zusätzlich bis 20 Uhr) im Foyer des Marburger Kunstvereins, Gerhard-Jahn-Platz 5, Marburg, zu sehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist kostenfrei. Auf Wunsch sind Führungen mit Frau Dr. Barbara Rumpf-Lehmann möglich.



Kontakt

Sabine Anagnostou
Institut für Geschichte der Pharmazie
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 08.12.2008 · Frank Balzer

 
 
 
Fb. 16 - Pharmazie

Fb. 16 - Pharmazie, Wilhelm-Roser-Straße 2, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-25891, Fax +49 6421/28-25815, E-Mail: dekanat.pharmazie@staff.uni-marburg.de

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