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14.02.2013

Aktuelle Forschung diskutieren – Kontakte knüpfen – Erfahrungen austauschen

Graduiertenzentrum Lebens- und Naturwissenschaften veranstaltet zum dritten Mal den Tag der Wissenschaft

Tag der Wissenschaft 2013 Foto
Die Vortragenden von Wissenschaft non-stop beim Tag der Wissenschaft 2012 mit dem Moderator Prof. Dr. G. Kost (Foto: Pressestelle der Philipps-Universität / Sabine Best).

Den Blick über den Tellerrand der eigenen Forschung hinaus in andere Gebiete der Lebens- und Naturwissenschaften und auch die Möglichkeit für vertiefte Einblicke und Diskussionen zu Themen, die nahe dem eigenen Forschungsinteresse liegen – beides bietet das Graduiertenzentrum Lebens- und Naturwissenschaften der Philipps-Universität Marburg beim Tag der Wissenschaft am 22. Februar 2013 ab 9.30 Uhr.  . Unter dem Motto „Aktuelle Forschung diskutieren – Kontakte knüpfen – Erfahrungen austauschen“ präsentieren und diskutieren Nachwuchs- und erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für und mit einem breiten Publikum ihre Forschungsergebnisse und –interessen im Fachbereich Pharmazie (Marbacher Weg 6; Institut für Pharmazeutische Chemie; Gebäude B). Hierbei reicht das inhaltliche Spektrum von Schnittfeldern der Informatik, Geographie und Ökologie über molekulare Forschungsansätze, organische Chemie und Physik bis hin zu den Neurowissenschaften.

„Es ist jedes Jahr wieder spannend zu erfahren, an welch vielfältigen Themengebieten in den Fachbereichen der Lebens- und Naturwissenschaften der Philipps-Universität intensiv und hoch kompetitiv geforscht wird“, sagt Professorin Dr. Gabriele Taentzer, Direktorin des Graduiertenzentrums. Die Fülle und Aktualität der Themen werde durch die beiden Schwerpunkte des Vormittagsprogramms deutlich:

In ihrem Vortrag Von Spinnen, Wolken und Suchbäumen: Datengetriebene Forschung im Schnittfeld der Informatik, Geographie und Ökologie beleuchten Professor Dr. Thomas Nauss aus dem Fachbereich Geographie und Professor Dr. Bernd Seeger aus dem Fachbereich Mathematik und Informatik ab 10.00 Probleme, Chancen und beispielhafte Lösungsansätze im Umgang mit der Datenlawine in den Umweltwissenschaften. Sie bieten damit einen Einblick in ein Forschungsgebiet, dem sich Marburger Wissenschaftler nicht nur in weiter entfernten Regionen der Erde wie Südamerika,  Asien oder Afrika widmen. Vielmehr finden diese hochaktuellen Forschungsmethoden auch an deutschen Standorten ihre Anwendung, wie der Schwäbischen Alb, dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin bei Berlin oder - vor unserer Haustür - dem Nationalpark Hainich.

Im Anschluss daran stellen bei Wissenschaft non-stop elf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in jeweils 5-minütigen Kurzvorträgen vor, mit welchen Themen sie sich im Forschungsalltag auseinandersetzen. Gerade dieses Format eines Wissenschaftspotpourris soll, ähnlich wie dies auch bei den beliebten Science Slams geschieht, allgemein interessierte Gäste für die spannenden Themen lebens- und naturwissenschaftlicher Forschung an der Philipps-Universität begeistern. „Dieses Jahr decken die Redner mit Vorträgen über das Ebolavirus und den Kampf gegen Krebs Themen ab, die auch in der breiten Öffentlichkeit immer wieder diskutiert werden. Darüber hinaus werden aber auch eher weniger bekannte Wissensgebiete angesprochen, wie Signalwege auf zellulärer Ebene oder bildgebende Verfahren in der Medizin“, freut sich Professor Dr. Gerhard Kost, stellvertretender Direktor des Graduiertenzentrums, der wie auch bereits im vergangenen Jahr mit Zitaten berühmter Persönlichkeiten einen Bogen über die Vorträge spannen wird.

Nach der Mittagspause ist der Nachmittag spezifischen Themen vorbehalten und richtet sich eher an das Fachpublikum. So trifft sich die Sektion Experimentelle, klinische und kognitive Neurowissenschaften des Graduiertenzentrums, um ausgewählte Vernetzungen und Initiativen, die zum Teil aus den Veranstaltungen der beiden vergangenen Jahre hervorgegangen sind, vorzustellen und formelle Inhalte der fachbereichsübergreifenden Gestaltung neurowissenschaftlicher Forschung an der Philipps-Universität Marburg zu diskutieren. In einer Postersession stellen zudem Doktorandinnen und Doktoranden der Sektion ihre Forschungsergebnisse vor.

Initiativ-Workshops bieten Interessierten ein neues Format der Vernetzung zu bestimmten Forschungsmethoden oder auch für den Anstoß für zukunftsgerichtete Kooperationen. Der  Initiativ-Workshop Analytik für die Zukunft von Professor Dr. Michael Keusgen, Dekan des Fachbereichs Pharmazie, Professor Dr. Andreas Seubert, Dekan des Fachbereichs Chemie, und Professor Dr. Ulrich Tallarek vom Fachgebiet Analytische Chemie am Fachbereich Chemie, widmet sich großen Herausforderungen bei der Entwicklung zukünftiger analytischer Verfahren: der Trennung und Detektion natürlicher und künstlicher Nanoteilchen. Dahinter verbergen sich zum Beispiel Silbernanopartikel aus Oberflächenbeschichtungen oder auch Viren oder Bakterien.  „Wir suchen Interessierte, die an der analytischen/diagnostischen Erfassung dieser Teilchenklasse mitarbeiten möchten," benennen die Organisatoren ihre Wünsche für den Nachmittag. maRburg – meeting of the local R-user group ist eine Initiative von Promovierenden und Postdocs verschiedener Fachbereiche, die von den Geographen Matthias Duschl, Tim Appelhans und Daniel Lee ins Leben gerufen worden ist. Diese sich neu in Marburg formierende User Group für die Statistiksoftware R nutzt das vom Graduiertenzentrum angebotene Veranstaltungsformat als Plattform, sich Interessierten  in Marburg vorzustellen. Drei Mitglieder präsentieren bei diesem Workshop spezielle Anwendungspakete dieser Software.

Zwischen den Vorträgen, Präsentationen und Diskussionsveranstaltungen wird es immer wieder Gelegenheit geben, um in lockerem Rahmen miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Ausdrücklich richtet sich der Tag der Wissenschaft nicht nur an die Mitglieder des Graduiertenzentrums Lebens- und Naturwissenschaften. Vielmehr freuen sich die Organisatoren dieser für alle Interessierte offenen Veranstaltung über jeden Besucher, der sich über ausgewählte aktuelle Forschungsthemen an der Philipps-Universität Marburg informieren möchte.

Weitere Informationen: Programm: http://www.uni-marburg.de/mara/gradcln/aktuelles/events/2013/tagderwissenschaft2013

 

Kontakt

Dr. Ute Kämper
Graduiertenzentrum Lebens- und Naturwissenschaften
Tel.: 06421 282 1310
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 15.02.2013 · GerlachRiehl Regina, FB. 16, 2825577

 
 
 
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Tel. 06421/28-25891, Fax 06421/28-25815, E-Mail: dekanat.pharmazie@staff.uni-marburg.de

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