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19.09.2011

Internationale Auszeichnungen für Marburger Pharmaziehistoriker

Sehr positives Fazit des Internationalen Kongress für Geschichte der Pharmazie in Berlin

Académie Intérnationale d‘Histoire de la Farmacie
PD Dr. Sabine Anagnostou (2. v. rechts) bei der Aufnahme in die Académie Intérnationale d‘Histoire de la Farmacie.
Foto: Christiane Staiger

Auf dem 40. Internationalen Kongress für Geschichte der Pharmazie, der vom 14. bis 17. September in Berlin stattfand, wurde Frau Privatdozentin Dr. Sabine Anagnostou auf der öffentlichen Abendsitzung der Académie Intérnationale d‘Histoire de la Farmacie als Mitglied in diese Akademie aufgenommen. Ihre Aufnahme erfolgte aufgrund ihrer bisher erzielten beeindruckenden wissenschaftlichen Arbeiten. Frau Anagnostou, die im Jahre 2000 am Institut für Geschichte der Pharmazie mit „summa cum laude“ promoviert wurde, ist seit 2002 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an dieser Einrichtung tätig und konnte sich 2009 habilitieren. Vor einigen Tagen erschien die gedruckte Fassung ihrer Habilitationsschrift mit dem Titel „Missionspharmazie – Konzepte, Praxis, Organisation und wissenschaftliche Ausstrahlung“ als Beiheft der renommierten Zeitschrift ‚Sudhoffs Archiv‘. Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse konnte Frau Dr. Anagnostou bisher in 40 Publikationen und 50 Vorträgen, die sie im In- und Ausland hielt, niederlegen.

dissklenkeAuf der Sitzung der Internationalen Akademie für Geschichte der Pharmazie wurde zudem Frau Dr. Nicole Klenke für ihre Dissertation „ Zum Alltag der Apothekergehilfen vom 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts“ mit dem Prix Carmen Francés 2011 ausgezeichnet. Frau Nicole Klenke war Doktorandin von Professor Dr. Christoph Friedrich am Institut für Geschichte der Pharmazie, Marburg und schloss ihre Dissertation mit „summa cum laude“ ab.

Professor Dr. Christoph Friedrich, der zugleich Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie ist, die diesen Kongress ausrichtete und die wissenschaftliche Leitung hatte, hielt den Eröffnungsvortrag zum Thema „Apotheker als Buchautoren“. Einen der weiteren fünf Plenarvorträge hielten Frau Privatdozentin Dr. Sabine Anagnostou zum Thema „Pharmacobotanical Literature – Transmission of Phytotherapeutic Knowledge from Past to Present“ sowie der gleichfalls am Institut lehrende Privatdozent Dr. Axel Helmstädter zum Thema „Textbooks and Manuals in Pharmaceutical Education and Practice“. Doktoranden und ehemalige Doktoranden des Institutes waren mit 12 Kurzvorträgen sowie 9 Postern vertreten.

Am 17. September 2011 wurde außerdem Prof. Dr. Christoph Friedrich durch den Präsidenten der Accademia Italiana di Storia della Farmacia, Dr. Antonio Corvi, mit der Medaille Orosi ausgezeichnet. Diese trägt das Bildnis des italienischen Apothekers und Chemikers Giuseppe Orosi (1816–1875), der in Pisa geboren wurde und später die dortige Schule für Pharmazie von 1865 bis 1875 als Direktor leitete. Er verfasste zahlreiche pharmazeutische Werke, darunter auch die noch vor der Vereinigung Italiens 1848 erschienene Pharmakopöe.

Der Kongress, der in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt stattfand, fand große Resonanz, wie 350 Teilnehmer aus der ganzen Welt sowie 93 angemeldete Kurzvorträge und 56 Poster belegen.

Kontakt

Prof. Dr. Christoph Friedrich
Institut für Geschichte der Pharmazie
Roter Graben 10
D-35032 Marburg

E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 20.09.2011 · muelle2o

 
 
Fb. 16 - Pharmazie

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Tel. +49 6421/28-22829, Fax +49 6421/28-22878, E-Mail: igphmr@staff.uni-marburg.de

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