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Forschung

Entwicklung, Synthese und Charakterisierung von Proteasehemmstoffen


Körpereigene Proteasen werden durch eine Vielzahl von Prozessen kontrolliert, die zu ihrer spezifischen Aktivierung oder Inaktivierung führen. Sind diese Regulationsmechanismen gestört, können zahlreiche Erkrankungen induziert werden. Ebenso können erhöhte Proteaseaktivitäten auch direkt als Folge von Krankheiten auftreten. Dazu gehören beispielsweise Gerinnungsstörungen oder das Wachstum und die Metastasierung von Tumoren. Deshalb sind Hemmstoffe dieser Enzyme, wie auch Inhibitoren von körperfremden Proteasen humanpathogener Organismen (Viren, Bakterien) potentielle Targets für die Entwicklung neuer Therapeutika.


Unser Forschungsschwerpunkt ist die strukturbasierte Inhibitorentwicklung für Proteasen, die Ihre Substrate spezifisch hinter den basischen Aminosäuren Arginin oder Lysin spalten.

Die Arbeiten umfassen:

  • Design, Synthese und analytische Charakterisierung neuer Hemmstoffe
  • enzymkinetische Messungen
  • Strukturuntersuchungen der Inhibitor/Protease-Komplexe

Zuletzt aktualisiert: 19.03.2008 · Frank Balzer

 
 
 
Fb. 16 - Pharmazie

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