Forschungsschwerpunkte
Forschungsschwerpunkt des Arbeitsbereiches "Psychologie der Bewegung" ist die qualitative (sozialwissenschaftlich-hermeneutische und biographische) Analyse körper- und bewegungsbezogener Praxen in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten und die hier angesiedelten Prozesse der Selbsterfahrung und Selbstauslegung. Darüber hinaus geht es um die theoretische Erschließung und praktische Implementierung der im weitesten Sinne ‚bildenden’ Potenziale einer körper- und bewegungsbezogenen (ästhetischen) Arbeit im Horizont der lebenslangen Entwicklung.
Der Arbeitsbereich widmet sich in einem weiten Horizont Fragen des Körperumgangs, des Körpererlebens und der biographischen Bedeutung und Gestaltung von Körperlichkeit und Bewegung und sucht dabei nach produktiver Verbindung unterschiedlichster theoretischer Traditionen und Richtungen – insbesondere der philosophischen Anthropologie, der Soziologie und sozialwissenschaftlichen Hermeneutik, der Psychologie, der Psychoanalyse und der Neurobiologie.
Schwerpunkte liegen in folgenden Bereichen:
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Akzentuierung der ‚objektiven’ und der ‚subjektiven’ Bedeutung von Körperlichkeit und Bewegung im Rahmen der Entwicklung des Menschen im Lebenslauf
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Geschlechterbezogene Differenzen in Körperumgang, Körpererleben und biographischer Situierung von Körperlichkeit und Bewegung
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Ausgewählte Bereiche körper- und bewegungsbezogenen Erlebens und Handelns wie
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Schmerz und Schmerzerleben
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Körperlichkeit und Bewegung im Alter
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Gesundheitsbildung und ästhetische Erfahrung
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Körper- , Bewegungs- und Identitätserfahrungen in sportiven Kontexten
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Aktuelle kulturelle Trends im Umgang mit Körperlichkeit und Bewegung.
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Perspektivisch sollen folgende Fragestellungen vertiefend beleuchtet werden:
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Fokussierung der tiefenstrukturellen Ebenen von Körperlichkeit und Bewegung.
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Fokussierung von Körpererleben und Körperumgang im interkulturellen Vergleich.
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Fokussierung des Zusammenhangs zwischen körper- und bewegungsbezogenen Prozessen der Wahrnehmung und des Ausdrucks und der Gestaltung von Beziehungen (etwa bezogen auf Beziehungen und Beziehungserfahrungen in der Familie, im schulischen Kontext, in der Interaktion der Geschlechter, im Rahmen sportlichen Handelns, in der Erfahrung von Gewalt).
Entsprechend akzentuierte Forschungsprojekte sind in Planung.
Aktuelle Forschungsprojekte finden Sie auf der Homepage von Prof. Dr. Anke Abraham.

