Proxy-Cache
Die vom HRZ betriebenen Proxy-Server www-proxy1.uni-marburg.de, www-proxy2.uni-marburg.de und www-proxy3.uni-marburg.de holen auf Anforderung eines Browsers Dokumente aus dem Internet und reichen diese an den Browser durch.
Die eingesetzte Software (Squid 3) bietet darüber hinaus Caching-Funktionalität, d.h. das Zwischenspeichern von Web-Objekten (Dokumente, Bilder, Stylesheets, Javascript-Dateien usw.) auf dem Server selbst. Wird ein solches Objekt später erneut angefordert, kann der Server auf die im lokalen Dateisystem gespeicherte Kopie zurückgreifen. Die Caching-Funktionalität wird derzeit aber nicht genutzt.
Alle modernen Browser wie Firefox, Opera, Safari oder der Internet Explorer bieten die Möglichkeit, einen Proxy-Server einzubinden, der die beschriebene Mittlerfunktion wahrnimmt. Alternativ kann ein Browser so konfiguriert werden, dass eine direkte Verbindung zum Internet hergestellt wird. Allerdings steht diese Option nur dann zur Verfügung, wenn der Rechner, auf dem der Browser installiert ist, über eine sogenannte öffentliche IP-Adresse verfügt.
Zahlreiche Rechner im Uni-Netz (UMRNet) sind jedoch aus Sicherheitsgründen mit einer privaten IP-Adresse aus dem Bereich 192.168.x.y (mit y < 192) versehen und somit zwingend auf die Verwendung der vom HRZ betriebenen Proxy-Cache Server angewiesen, um überhaupt Dokumente aus dem Internet abrufen zu können. Der Server fungiert dabei als Proxy für die Protokolle HTTP, HTTPS und FTP (via HTTP, s. u.).
Konfiguration
Bei modernen Browsern gibt es zwei Möglichkeiten, die Einbindung eines Proxy-Servers zu konfigurieren:
- automatische Proxy-Konfiguration
- manuelle Proxy-Konfiguration.
Automatische Proxy-Konfiguration
Das HRZ empfiehlt dringend, von der Möglichkeit der automatischen Proxy-Konfiguration Gebrauch zu machen, da nur diese es erlaubt, an zentraler Stelle flexibel auf Probleme im Netz zu reagieren. Es stellt hierfür eine Proxy-Autokonfigurationsdatei zur Verfügung, die unter der folgenden Adresse (URL) abrufbar ist:
http://www.uni-marburg.de/proxy.pac
Das dieser Adresse zugrundeliegende Skript analysiert IP-Adresse und Subnetz-Zugehörigkeit des aufrufenden Rechners und liefert dynamisch die für den betreffenden Rechnertyp erforderliche Autokonfigurationsdatei aus. Die Proxy-Autokonfiguration erreichen Sie wie folgt (bitte beachten Sie, dass bei anderen Browsern ggf. abweichende Bezeichnungen Verwendung finden):
-
Firefox (Mozilla, SeaMonkey, Iceweasel usw.): Extras => Einstellungen => Erweitert => Netzwerk => (Verbindungs-) Einstellungen => Automatische Proxy-Konfigurations-URL
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Internet-Explorer: Tools => Internet-Options => Connections => LAN-Settings => Use automatic configuration script (bzw. Extras => Internet-Optionen => Verbindungen => LAN-Einstellungen)
Manuelle Proxy-Konfiguration
Für die manuelle Proxy-Konfiguration benötigen Sie die folgenden Angaben:
| Server-Name | www-proxy1.uni-marburg.de ODER www-proxy2.uni-marburg.de ODER www-proxy3.uni-marburg.de |
|---|---|
| Protokolle | HTTP, HTTPS, FTP (via HTTP, s. u.) |
| Port | 3128 |
Die Konfiguration von Firefox und Internet Explorer erfolgt analog zu den oben gemachten Ausführungen. Sie müssen lediglich anstelle der automatischen Proxy-Konfiguration die Option manuelle Konfiguration wählen und die in der Tabelle dokumentierten Daten (Server-Name, Port) eingeben.
ACHTUNG: Bei Squid handelt es sich um einen HTTP-Proxy, der prinzipbedingt keine vollwertige Unterstützung für FTP bietet. Insbesondere können keine Verbindungen von regulären FTP-Programmen über die Proxy-Server aufgebaut werden, da bei der Verbindung zwischen Squid und den Client-Programmen ausschließlich HTTP(S) zum Einsatz kommt.
Rückfragen beantwortet Ihnen Herr Müllerleile.


