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Halqa arabiyya: Für ein aktives Wissenschaftsarabisch am CNMS!

Unser Ziel

Die Halqa arabiyya bietet den Studierenden, Dozierenden und Forschenden Gelegenheit, ihre Studien- und Forschungsthemen auf Arabisch vorzustellen und zu diskutieren. Ziel ist es, Arabisch als moderne und aktive Wissenschaftssprache am CNMS zu praktizieren und sie damit im Rahmen einer postkolonial sensibilisierten Lehre und Forschung zu ‚de-exotisieren‘.

Wie die Treffen ablaufen

In entspannter Atmosphäre – bei Tee und Keksen – wollen wir vor allem das aktive Sprechen auf Arabisch fördern. Uns geht es also nicht darum, keine Fehler zu machen oder alles zu verstehen, sondern vielmehr darum, ins Sprechen zu kommen und uns fachlich auszutauschen! Die Vorträge dauern in der Regel 15 Minuten, danach gibt es eine Diskussion. Darüber hinaus sind auch Kurzvorträge von ca. 5 Minuten herzlich willkommen.

Das Team der Halqa arabiyya unterstützt alle Vortragenden bei der Vorbereitung. Darüber hinaus finden sich zusätzliche Informationen und Vokabellisten zum Selbstlernen auf Ilias im Seminar „Halqa arabiyya/Kolloquium Wissenschaftsarabisch“. Wer einen Vortrag hält und mindestens ein Semester regelmäßig und aktiv an der Halqa arabiyya teilnimmt, erhält eine offizielle Teilnahmebestätigung.

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Daike Martens

Das Programm für das Wintersemester

jeweils Donnerstag, 18-20 Uhr c.t. in Raum 01A03 (voraussichtliches Programm; die Vortragenden stehen noch nicht ganz fest)

24. Oktober 2019:
Johannes Dams (BA Nah- und Mitteloststudien): Untersuchung der Narrative zur Nakba: Unabhängigkeit im israelischen und palästinensischen Bildungssystem
Annegret Faul (MA Arabistik): Darwinistisches Denken in Jurgi Zaydans Büchern über die Entwicklung der arabischen Sprache

14. November 2019:
Lisa-Marie Schmidt (MA  International Development Studies): Förderung von Mikrofinanzierungsprogrammen für junge Entrepreneure in Kairo
Mina Ibrahim (Soziologie, Justus-Liebig-Universität Gießen): Das MENA-Prison Forum

5. Dezember 2019:
Lukas Eger (MA Politik und Wirtschaft des Nahen und Mittleren Ostens) : South Arabia First – Analyse der südjemenitischen Hirak anhand der Kollektiven-Identitäts-Theorie
Helen Anderer (BA Nah- und Mitteloststudien): Sprachpolitik Marokkos bzgl. Tamazight

23. Januar 2020:
Johanna Fuchs (PhD Arabistik): Der Begriff „islamische Literatur“ In der modernen arabischen Literaturwissenschaft
Patricia Jannack (BA Nah- und Mitteloststudien): Volunteer Service in Ägypten

Organisation: Sherif El Habibi, Vera Tsukanova, Christian Junge, Eylaf Bader Eddin, Assem Hefny

Ansprechpartner: Christian Junge

Was bisher geschah

Seit ihrer Gründung im 2017 haben mehr als ein Dutzend Studierende, Dozierende und Forschende in der Halqa arabiyya vorgetragen, u.a. zu Themen wie die Rolle der Gewerkschaften während des ‚Arabischen Frühlings‘, muslimische Dating-Plattformen in Deutschland oder arabisches Sprachdenken und Emanzipation an der Schwelle zur Moderne. Darüber hinaus findet in jedem Semester ein abendfüllender arabischer Gastvortrag statt. In Zusammenarbeit mit CNMS meets Refugees lud die Halqa arabiyya in den letzten Semestern die syrische Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan, die US-amerikanische Politologin Wendy Pearlman und den syrischen Intellektuelle Yasin al-Hajj Saleh ein. Abgerundet wird das Programm durch offene Diskussionsrunden, u.a. über „Sport aus kulturwissenschaftlicher Perspektive“ oder „Arabisch als Wissenschaftssprache in den Nah- und Mitteloststudien“.

Weiterführende Links:
Call for Applications: AGYA International Bilingual Summer School -
Mapping the Urban: Cities in Arabic Literature, Culture, and Society Ca' Foscari University of Venice, Italy - 17-19 October 2019