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Im Studium

Auf dieser Seite finden Sie Informationen, die den Aufbau des Lehramtsstudiums Philosophie beschreiben sowie die Lehrveranstaltungen, die Sie besuchen werden. 

Studieninhalte

Das Fach Ethik setzt sich aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Entsprechend finden sich hier Module aus der Philosophie, der Politikwissenschaft, Soziologie, Religionswissenschaft und Theologie. Hinzu kommen die lehramtsspezifischen fachdidaktischen Module, die sich mit der Transformation philosophischer Methoden und Theorien in Unterrichtskonzepte befassen, und schulpraktische Studien, die Ihnen eine erste reflektierte fachpraktische Schulerfahrung ermöglichen. Das Diagramm gibt eine Übersicht über die jeweiligen Teilbereiche:

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Studienaufbau

Wie alle Studiengänge, ist auch der Lehramtsstudiengang modular aufgebaut. Ein Modul ist eine Zusammenstellung mehrerer Lehrveranstaltung zu einem Themenkomplex. Manchmal sind die zusammengestellten Lehrveranstaltungen immer gleich (so in den Pflichtmodulen), manchmal nicht. Immer gilt: Sie machen nur eine Prüfung pro Modul, nicht pro Veranstaltung. Der Studiengang gliedert sich in folgende Teile auf:

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Die Pflichtmodule 1 und 2 führen ins Fach ein. Sie lernen dort beispielsweise, wie man philosophische Texte liest, was ein Argument ist, wie man einen Essay schreibt und was in der Logik eigentlich passiert. Sie schreiben am Ende als Abschlussprüfung in diesem Modul eine Klausur.Das Pflichtmodul 3 enthält zwei Vorlesungen mit Übung. Hier werden Ihnen grundlegende Fragen der einzelnen Arbeitsbereiche nahegebracht: Erkenntnistheorie, Moralphilosophie,... später mehr. Auch hier schreiben Sie Klausuren.

Ab den Fachdidaktik-Modulen besuchen Sie nur noch Seminare. Zwei pro Modul, mit nur einer Prüfung. Diese Prüfung besteht in der Fachdidaktik aus veranstaltungsübergreifenden Portfolios, sonst oft aus einer Hausarbeit oder zwei Essays plus einer mündlichen Prüfung. Wenn Sie gerne konkrete Eindrücke davon hätten, was in den Seminaren auf Sie zukommen wird, schauen Sie einfach im Vorlesungsverzeichnis nach.

Das Schulpraktikum im Unterrichtsfach Philosophie wird von Seminar und Übung begleitet; zurzeit findet dieses Schulpraktikum semesterbegleitend statt.

Weitere Informationen finden Sie in der kompletten Übersicht über den Studiengang, einen entsprechenden Studienbegleiter haben wir ebenfalls für Sie hinterlegt.

Veranstaltungsformen

Das Studium ist modular aufgebaut. Was „Module“ im Allgemeinen sind, finden Sie im Glossar beschrieben. Hier sind die Module, aus denen der Lehramtsstudiengang im Fach Philosophie in Marburg besteht:

Modulkennung Name Inhalt ECTS
Pflichtmodul 1 Einführung in die Philosophie Seminar & Übung; Einführung Vorlesung Geschichte d. Phil. 12
Pflichtmodul 2 Grundlagen der Logik und Argumentationstheorie Seminar & Übung; Logik 12
Pflichtmodul 3 Philosophische Disziplinen

Vorlesung & Lektürekurs

Theoretische & Praktische Philosophie

12
Pflichtmodul 4 Fachdidaktik I Zwei Seminare 12
Pflichtmodul 5 Fachdidaktik II Zwei Seminare 12
Wahlmodul 1 Geschichte der Philosophie Zwei Seminare 12
Wahlmodul 2 Theoretische Philosophie Zwei Seminare 12
Wahlmodul 3 Praktische Philosophie Zwei Seminare 12
Wahlmodul 4 Methoden der Philosophie Zwei Seminare 12
Wahlmodul 5 Disziplinen der Philosophie Zwei Seminare 12
Praxiswahlmodul 1 Schulpraktische Studien II Seminar & Schulpraktikum 6
Praxiswahlmodul 2 Schulpraktische Studien II - Kompensation Seminar & Übung 6

Die Module sind den Teilbereichen bewusst nur allgemein zugeordnet; die einzelnen Veranstaltungen vermitteln Kompetenzen wie Fachwissen auf den entsprechenden Niveaustufen exemplarisch: es erwartet Sie also kein Parforceritt durch die gesamte Philosophie, sondern eine Auseinandersetzung mit einzelnen Fragen, Positionen und Theorien, die paradigmatisch sind und Zusammenhänge verstehbar machen.

In den Modulen treffen Sie auf folgende Veranstaltungsformen:

Veranstaltungsform Besonderheit
Vorlesung Frontal. Exklusive Veranstaltungsform der ProfessorInnen.
Seminar Kooperative Veranstaltung zur gemeinsamen Erarbeitung eines Themas; je nach Niveaustufe zunehmend selbstständiger. Die genaue Arbeitsform ist von der Sache, der Gruppe(ngröße) und den Vorstellungen der DozentInnen abhängig.
Übung Vertiefung und Anwendung des in der Vorlesung Gehörten. In der Regel von StudentInnen höherer Semester in Zusammenarbeit mit der/m Dozierenden veranstaltet, die/der für die jeweilige Seminar-Veranstaltung verantwortlich ist. Sowieso für Verständnis und Diskussion hilfreich, meist auch für die Vorbereitung auf die Klausur am Ende des Moduls. - Heißt oft auch "Tutorium".
Lektürekurs (LK) Wie "Übungen", nur den Vorlesungen der Teildisziplinen zugeordnet.

Studien- und Prüfungsordnung

Die Studien- und Prüfungsordnung ist das Dokument, das festlegt, was wir liefern und Sie tun müssen, damit Sie das Studium erfolgreich absolvieren können: Anforderungen, Modulbeschreibungen, Zugangsvoraussetzungen, im ersten Teil allgemein, weiter unten, sofern sie das Fach betreffen... Niemand mag so etwas lesen, doch für alle ist es wichtig: also erproben Sie Ihre Geduld schon einmal an dieser Art Text, von der wir versprechen, das er ansonsten im Studiengang nichts zu suchen hat.

Aus dem aktuellsten, ca. 500-seitigen Dokument sind für Sie zum Glück nur folgende Teile relevant (folgende Angaben Stand April 2020):

  • die eigentliche Studien- und Prüfungsordnung, in der PDF ab S. 1
  • die fachspezifischen Bestimmungen für Philosophie, Anlage 3.19, in der PDF ab S. 393
  • das Modulhandbuch Philosophie, Anlage 3.19, in der PDF ab S. 400

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