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Schnupperstudium für (Noch-)Nicht-Studierende

Das Fach "Evangelische Theologie" vor Ort kennenlernen

Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten, eine berufliche, schulische oder akademische Ausbildung zu wählen, ist die persönliche Entscheidung nicht einfach. Oftmals fehlen die Kriterien für oder gegen ein Studium, zumal meist noch keine Erfahrungen mit Ausbildungseinrichtungen wie der Universität bestehen.

Sich die Universität einmal von innen anzuschauen, kann ein erster aktiver Schritt sein, ein nützlicher Entschluss, der weiterhilft. Was ist ein Studium? Wie läuft der Wissenschaftsbetrieb? Was wird in der Uni wie gemacht? Welche Lehrinhalte gibt es? Wie unterscheiden sich Lehrveranstaltungen von denen in der Schule? Welche zeitliche Belastung habe ich zu erwarten? Diese und etliche andere Fragen lassen sich nach einem Schnupperstudium viel besser beantworten.

Schnupperstudium heißt, einfach reguläre Lehrveranstaltungen, die von den Fachbereichen als geeignet für Studieninteressierte empfohlen werden, aufzusuchen. Ob zu Beginn, in der Mitte, am Ende eines Semesters, kann individuell entschieden werden. Auf diesem Weg können Schülerinnen und Schüler Eindrücke vom Studienbetrieb und hinsichtlich ihres Wunschfaches sammeln. Diese persönlichen Eindrücke sind dann mit den Informationen zu verknüpfen, die sie schon haben und die sie daraufhin gezielter suchen werden. Außer Studentinnen und Studenten stehen als Gesprächspartner für Fragen besonders die Hochschullehrerinnen und -lehrer sowie die an allen Fachbereichen benannten Fachbereichsbeauftragten für Studienberatung zur Verfügung.

Gerne können Sie einen Termin mit der Studienberatung vereinbaren, um sich persönlich zu informieren. Wenn Sie während der Vorlesungszeit kommen, können Sie als Gast auch an ausgewählten Lehrveranstaltungen teilnehmen („Schnupperstudium“) und Gespräche mit Studierenden führen. 

Im Januar eines jeden Jahres bietet die Philipps-Universität Hochschulerkundungstage an, an denen sich alle Fächer vorstellen und über zentrale Themen informiert wird.

Fragen Sie Studierende! Die Fachschaft organisiert jährlich in Zusammenarbeit mir dem Fachbereich die Studieneinführung/Orientierungseinheit für Studienanfängerinnen und Studienanfänger und erleichtert diesen dadurch den Studieneinstieg. In der Fachschaft  findet sich auch immer jemand, der bei Fragen zur Studienorganisation informell hilft.

Die Ausbildungsdezernate vieler Landeskirchen bieten Tagungen für Abiturientinnen und Abiturienten an, um über das Theologiestudium, die damit verbundenen Herausforderungen und über berufliche Perspektiven zu informieren. Sie werben für das Theologiestudium folgendermaßen:

- Das Theologiestudium fordert die eigene Person und deren Einstellung zur Welt und zu Gott heraus.
- Das wissenschaftliche Studium schafft zunächst eine ungewohnte Distanz zur Praxis des Glaubens. Dennoch kommt der eigene Glaube nicht zu kurz. Denn Theologie und die eigene Biographie sind eng miteinander verknüpft.
- Theologie studieren heißt nicht nur, sich mit Traditionen auseinanderzusetzen, sondern auch neue, überraschende Einsichten zu gewinnen. Es heißt nicht nur, Texte zu lesen, sondern auch Menschen und deren Kon-Texte zu verstehen.
- Auf Theologiestudierende wartet ein attraktiver und spannender Beruf, in dem unterschiedliche Begabungen zum Zuge kommen. Das Spektrum der Tätigkeiten ist vielfältig. Sie erfordern sowohl theologische wie auch personale und kommunikative Kompetenz.

Weitere Informationen finden Sie auch bei der EKD.