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Dr. Enrico Böhm

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen ArbeitsschwerpunkteArbeitsschwerpunkte

    • Geschichte des internationalen Systems nach 1945
    • Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland
    • Europäische Integration
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Curriculum VitaeCurriculum Vitae

    • Mai 2012 Promotion am Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften, Philipps-Universität Marburg
    • April bis Dezember 2011 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste Geschichte (Prof. Conze) Bereich Historische Sicherheitsforschung
    • März 2009 bis Januar 2012 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
    • Oktober 2008 bis Februar 2009 Stagiaire bei der Europäischen Kommission, Bureau of European Policy Advisers (BEPA)
    • seit März 2008 Doktorand am Seminar für Neuere Geschichte der Philipps-Universität Marburg
    • Januar bis September 2008 Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Auswärtigen Amts
    • 2002 bis 2007 Studium der Neueren Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft, Philipps-Universität Marburg und Université de Genève
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen MitgliedschaftenMitgliedschaften

    • Affiliate im Netzwerk "Nuclear Crisis" (www.nuclearcrisis.org)
    • Promotionskolleg für Geistes- und Sozialwissenschaften der Philipps-Universität Marburg
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Abgeschlossene ForschungsprojekteAbgeschlossene Forschungsprojekte

    "Die Sicherheit des Westens. Entstehung und Funktion der G7-Gipfel, 1975-1981", Dissertation

    Das Dissertationsvorhaben will einen Beitrag zur Geschichte des internationalen Systems leisten, dessen grundlegender Wandel im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts anhand der 1975 entstandenen G7 analysiert werden kann. Den Untersuchungszeitraum bilden die Konstituierungsphase und die erste Runde von Treffen, die mit dem Gipfel von Ottawa (1981) ihren Abschluss fand. Zwei Fragedimensionen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung: Erstens die Bedeutung der gipfeltypischen Charakteristika für die Gestaltung von Außenpolitik und zweitens die Genese eines neuen Sicherheitsbegriffs in der internationalen Politik. In seiner informellen und exklusiven Struktur liegt dem Gipfel dabei ein immanenter Widerspruch zu den sich komplizierenden internationalen Beziehungen zu Grunde. Mit den Spitzen der nationalstaatlichen Regierungen waren es die traditionellen Akteure der internationalen Beziehungen, die mit dem institutionalisierten „Kamingespräch“ versuchten, dieser Entwicklung zu begegnen. Die G7 verkörpert so wie kaum eine andere Institution des internationalen Systems einen gewachsenen Kooperationsdruck nationalstaatlicher Regierungen vor dem Hintergrund intensivierter Globalisierung. Dieses auch für die gegenwärtigen Strukturen internationaler Beziehungen wirkungsmächtige Reaktionsmuster kann als Innovation im internationalen System gelten und verdient deshalb eine eingehende Untersuchung.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen PublikationenPublikationen

    • Die Sicherheit des Westens. Entstehung und Funktion der G7-Gipfel, 1975–1981, München 2013.
    • Building Trust: The G7 Summits and International Leadership in Nuclear Politics, in: Eckart Conze/Martin Klimke/Jeremy Varon (Hg.): Accidental Armageddons. The Nuclear Crisis and the Culture of the Cold War in the 1980s, Cambridge 2013. 
    • Integration durch Antikommunismus. Die europäischen Föderalisten die Debatte um eine europäische Verteidigungsgemeinschaft (1950-1954), in: Historische Mitteilungen der Ranke Gesellschaft 21 (2008), 221-244.