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Gisela Ziedek

Doktorandin

Telefon: (+49) 2752-509375
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    • Adelsgeschichte
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    • seit 2005 Doktorandin am Seminar für Neuere Geschichte der Philipps-Universität Marburg
    • seit 1999 Consultant Public Relations, Internet und Multimedia in verschiedenen Agenturen in Stuttgart und Düsseldorf
    • 1996-1998 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Geschichte, insbesondere mittlere Geschichte, Landesgeschichte und historische Hilfswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
    • 1992-1998 Studium der Mittelalterlichen Geschichte, Neuesten Geschichte und Klassischen Archäologie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg (M.A.)
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    Hessischer Adel 1866 bis 1914/18 (Arbeitstitel) (Dissertationsprojekt)

    Die Dissertation im Fachbereich Neuere Geschichte widmet sich der Entwicklung des hessischen Adels in Preußen-Deutschland. Sie untersucht den Zeitraum von der Reichsgründung bis zum Ersten Weltkrieg. Dabei stehen zwei Fragestellungen im Mittelpunkt: Zum Einen sollen die grundlegenden Entwicklungslinien des hessischen Adels erforscht und dargestellt werden. Einleitend behandelt die Autorin die Geschichte des hessischen Adels sowie seine Gliederung. Dazu sollen demographische Entwicklungslinien aufgezeigt werden. Die wirtschaftlichen Verhältnisse - Grund- und Landbesitz sowie Berufe und Karrieren - analysiert ein weiteres Kapitel. Zudem werden die Engagements in Politik, öffentlichem Leben und innerhalb des Adels als soziale Gruppierung besprochen.

    Zum Zweiten soll die Dissertation der Frage nach dem preußischen Einfluss im hessischen Adel nachgehen. Insbesondere nach der Annexion Kurhessens, Nassaus und Frankfurts durch Preußen 1866 und der anschließenden Reichgründung 1871 wären preußische Tendenzen innerhalb des hessischen Adels bzw. Anpassungen hinsichtlich eines einheitlichen Reichsadels zu erwarten. Historische Frage sei hier, inwieweit der hessische Adel einer derartigen Beeinflussung unterlag bzw. in einem homogenen "deutschen Adel" aufging oder ob er seine Eigenständigkeit bewahrte.