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Regina Maier

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    • Umgang mit NS-Verbrechen nach 1945
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    • seit 2003 Doktorandin am Seminar für Neuere Geschichte der Philipps-Universität Marburg
    • 1997-2003 Studium der Fächer Mittlere und Neuere Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Marburg und Salzburg
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Dissertationsprojekt (abgeschlossen)Dissertationsprojekt (abgeschlossen)

    NS-Verbrechen vor Gericht. Nachkriegsprozesse zur Ahnung von nationalsozialistischen Gewalttaten. Studien zur Einleitung und Durchführung von Verfahren bis in die Mitte der 1950er Jahre

    In diesem Projekt soll vor allem die Diskrepanz zwischen den schweren Anklagepunkten zu Beginn eines Verfahrens und den tatsächlichen Tatbeständen im Urteil geklärt, der theoretische und tatsächliche Einfluss der Besatzungsmacht und des Justizministeriums auf die Durchführung der Prozesse herausgearbeitet sowie die Haltung der deutschen Bevölkerung und der in die Prozesse Involvierten zur justitiellen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit analysiert werden. Durch diese Konzeption verbindet das Projekt rechtshistorische mit politik- und sozialgeschichtlichen Ansätzen und Fragestellungen. Es steht somit auch im Kontext einer sich derzeit erneuernden und erweiternden juristischen Zeitgeschichte, die Recht und Rechtsprechung nicht als autonome Sphären betrachtet - und sie deshalb isoliert untersucht -, sondern der es auf die Wechselwirkungen zwischen Recht und Rechtsprechung einerseits und allgemeinen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen andererseits ankommt.