laufende Promotionsprojekte
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Promotionsprojekt Nadine Müller In diesem Projekt geht es um die Verarbeitung figurativer Sprache bei Gesunden und Menschen mit Depression. Emotionen und andere innere Zustände können entweder wörtlich oder bildlich vermittelt werden; ist jemand verliebt oder schwebt er auf Wolke 7, ist er sauer oder wütend, munter oder unbeschwert? Obwohl das gleiche gemeint ist, intensiviert die figurative Sprache oft das Gesagte und Erlebte. Um die Verarbeitungsunterschiede zu beleuchten werden zugrundeliegende neuronale Korrelate im MRT-Scanner untersucht.
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Promotionsprojekt Sandra Grom Welche Strategien nutzen Kinder und Erwachsene beim Lernen neuer Wörter und bestimmen individuelle Wortlernprofile den Lernerfolg? In diesem Projekt wird ein alltagsnahes dynamisches Verfahren entwickelt, um interindividuelle Unterschiede im Wortlernen differenziert zu erfassen. In einer kurzen animierten Geschichte lernen die Teilnehmenden acht Pseudowörter. Mithilfe von verschiedenen Aufgabentypen und abgestuften Hilfen werden Lernverläufe, Lernstrategien und Lernpotenziale systematisch erfasst und analysiert.
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Promotionsprojekt Anne Heinzmann Während bei Kindern mit Aussprachestörung Schwierigkeiten in der Sprachproduktion im Vordergrund stehen, kann auch die Wahrnehmungspräzision verringert sein. Dieses Projekt (Teilprojekt B3a, GRK 2700) beschäftigt sich damit, wie Kinder mit phonologischer Aussprachestörung im Vergleich zu Kindern mit typischer Sprachentwicklung auf Manipulationen von Wortformen reagieren, wie diese neurologisch verarbeitet werden, und ob eine rein implizite Intervention durch Inputanreicherung die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern mit gestörter Ausspracheentwicklung verbessern kann. Dies wird in Verhaltens- und neurolinguistischen Experimenten sowie einer zweiteiligen Interventionsstudie untersucht.
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Promotionsprojekt Anna Christina Heid Die Wahrnehmung und Produktion von Reduktionssilben wurde bisher nur wenig erforscht. Ziel der Studie ist es daher, diese Lücke zu füllen und zugleich Verarbeitungsdefizite aufzudecken, um klinisch relevante Erkenntnisse für Diagnostik und Intervention zu gewinnen. In diesem Projekt (Teilprojekt der Forschungsgruppe „weak elements“, FOR 5757) wird in multi-methodalen Experimenten untersucht, wie Kinder zwischen 1,5 und 5 Jahren Schwa-Silben verarbeiten und kategorisieren und welche Faktoren den Lernprozess beeinflussen. Zusätzlich wird untersucht, welche Rolle sprachliche Auffälligkeiten dabei spielen.