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Das Corpus der hethitischen Festrituale: staatliche Verwaltung des Kultwesens im spätbronzezeitlichen Anatolien

Sphinx-Tor in der Hethiterhauptstadt Hattuscha
Foto: DAI, Abt. Istanbul; Ausgrabung Bogazköy

Die Festritualtexte sind die umfangreichste Gruppe von Keilschrifttexten aus dem hethitischen Anatolien. Sie bieten eine im Alten Orient einmalig dichte Dokumentation des Kultwesens und seiner Verwaltung.

Rekonstruktion und Erschließung dieses Textcorpus in Form von web-basierten Editionen sind Hauptziele des Vorhabens Corpus der hethitischen Festrituale (HFR); ebenso die Untersuchung von paläographischen, linguistischen sowie religions- und verwaltungshistorischen Kernfragestellungen, die diese Textgruppe aufgibt.

Das Projekt ist auf eine Gesamtlaufzeit von 21 Jahren angelegt (2016–36) und mit rund 8,3 Millionen Euro ausgestattet. Es ist in drei Arbeitsstellen gegliedert und an der Mainzer Akademie (Hethitologie-Archiv) sowie den Universitäten Marburg und (ab 2019) Würzburg angesiedelt.

 Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth Rieken

Prof. Dr. Daniel Schwemer (Universität Würzburg)

 

Weitere Informationen sowie eine ausführliche Projektbeschreibung können der Homepage der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz entnommen werden.